Von Coaches, Mentoren und Investoren
7. Juni 2007
Gestern Abend hatten wir einen interessanten Termin. Eines der vielen Projekte zur Zeit ist ein Businessplan-Wettbewerb, den wir mitmachen. Weniger, um dort einen der Preise zu gewinnen. Mehr, um vom Netzwerk zu profitieren, das die Veranstaltung bietet – der Anspruch des Veranstalters (Wirtschaftsförderung) ist, Menschen mit Erfahrung im Umgang mit Unternehmensgründungen, Businessplänen und Finanzierungsvorhaben und designierte Gründer zusammenzubringen. Es gibt also Gründer und sogenannte „Coaches“, die die Gründerteams unterstützen sollen. Coachen eben….
Jedem Team wird im Verlauf des Wettbewerbes nun ein Coach als sog. Mentor zur Seite gestellt – um den Gründern zu helfen, das Vorhaben auf vernünftige Beine zu stellen. Leider hat unser Mentor (mit Investoren-Background und Verlags-Erfahrungen, durchaus passend also) dieses Prinzip offensichtlich nicht so recht verstanden. Statt gemeinsam am Konzept zu feilen und von seinen Erfahrungen und Know-how zu profitieren, haben wir zwei Stunden damit verbracht, Anekdoten aus dem Leben eines Menschen zu hören, der offensichtlich alles (ja, wirklich alles) schon erlebt, gemacht oder selbst erfunden hat. Und da wo er etwas nicht selbst erlebt, gemacht oder erfunden hat, kennt er denjenigen, der’s erlebt, gemacht oder erfunden hat. Fazit (und das wurde uns ziemlich unverblümt deutlich gemacht): Das Konzept sei interessant (nur deshalb würden wir überhaupt empfangen), mit wesentlich mehr Aktivität von seiner Seite sollten wir aber nicht rechnen. Es sei denn, wir bezahlen ihn für seine Dienstleistungen…
Schade, wir hatten das mit dem Coaching ein wenig anders verstanden…
[...] 8th, 2007 Im bereits erwähnten Wettbewerb steht Montag Abend die erste Abgabe des Business Plans an. Zeit, so langsam mal all die Gedanken, [...]
[...] und die – nennen wir es mal – “Performance” mancher Coaches und Mentoren (wir schrieben hier schon darüber), die zumindest sub-optimal und verbesserungswürdig [...]