Gerade in Titus Müller’s Federwelten-Newsletter gelesen: 600 Einsendungen gab es für den mit 10.000 Euro dotierten Astrid-Lindgren-Preis, aber die Jury entschied aufgrund magelnder Qualität der eingesendeten Manuskripte, den Preis nicht zu vergeben. Das Geld wird offensichtlich jetzt einem SOS-Kinderdorf gespendet.

600 Einsendungen ist doch schon eine ganze Menge. Ambitionierte Autoren gibt es also in großer Zahl, und ich kann mir vorstellen, dass nicht alle Texte dem literarischen Qualitätsanspruch einer Jury entsprechen. Warum aber lässt man eigentlich nicht diejenigen entscheiden, die am Ende auch über den kommerziellen Erfolg eines Buches entscheiden – die Leser nämlich? Ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster und versuche es mal mit einem Vergleich zu umschreiben: Ein guter Anteil der kommerziell erfolgreichsten Musik-Acts in Deutschland wären wohl bei einer rein Qualitäts-getriebenen Juryentscheidung der einschlägigen Casting-Shows auch durchgefallen. Aber die Zielgruppe entscheidet – und kauft. Objektiv und gemessen an der Qualität der Künstler und deren Werke oft nicht nachvollziehbar. Aber dennoch funktioniert’s.

Lasst das Volk entscheiden.

Bald hier bei der readbox…

P.S.: Entschuldigung für die Inaktivität der letzten Tage. Wir sitzen mal wieder am Businessplan. Am Montag muss das Ding eingereicht werden für eine Chance auf die 30.000 EUR beim Wettbewerb. Und die wollen wir haben! Ab der kommenden Woche wird also auch wieder mehr gebloggt.

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