So, zu allererst: Sorry für die beitragslose Zeit der letzten Tage. Wir haben nochmal mächtig am Businessplan „geschraubt“, um eine Chance zu haben auf die 30.000 EUR, die es für den ersten Platz beim Gründerwettbewerb gibt. Das alles musste bis zur Deadline am vergangenen Montag fertig sein – da blieb die Tage davor wenig Zeit für anderes. Nachdem wir uns jetzt ein paar Tage ausgeschlafen haben, können wir jetzt auch wieder bloggen. Und andere Blogs lesen, z.B. „bwl zwei null“ von Matthias, der heute einen sehr interessanten Beitrag geposted hat.

Er schreibt von der Metamorphose des Mediums Buch und zieht einen spannenden Vergleich zu Videos, von denen man inzwischen (YouTube sei Dank) gewohnt ist, sie im Netz zu finden und gar nicht mehr herunterzuladen. Sehr guter Beitrag – der übrigens ein bißchen so klingt, als kämer er aus unserem Businessplan (siehe „Was ist die readbox?“ – da gibt’s auch eine neue Teaser-Präsentation). Allerdings würde ich weniger von Metamorphose sprechen. Eher von Evolution, wobei das Buch als Medium nicht aussterben wird. Wenn man beim Vergleich mit Videos bleiben will: Das Buch ist die DVD, die ich mir kaufe, weil ich den Film besitzen will (so eine Art „Trophäe“). Wenn ich lesen will, zwischendurch, unterwegs, in der Mittagspause im Büro, oder auch zu Hause, dann kann ich auch (für weniger Geld) die Online-, E-Book, Hörbuch-Version nutzen.

Was noch fehlt sind Endgeräte, die sich wirklich zum Lesen digitaler Bücher eignen. Handys, PDAs, Laptops sind ja nicht wirklich zum Bücher lesen konzipiert (zu kleine Displays, zu großer Formfaktor, zu geringe Akkuleistung)- Tablet-PCs und E-Book-Reader gehen in die richtige Richtung, aber da ist sicher noch Entwicklungsarbeit zu leisten (auch was Dateistandards angeht im Übrigen).  

Eine Antwort zu “„Entmaterialisierung des Mediums Buch“: Metamorphose oder Evolution?”

  1. [...] Eine kluge Idee, ich kann mir durchaus vorstellen, dass das kommen wird, glaube aber nicht, dass das Papierbuch oder die anderen Formate davon abgelöst werden (was Matthias auch nicht behauptet), es wird in Zukunft einfach mehr unterschiedliche Möglichkeiten geben, Bücher zu lesen. Siehe auch den Post in der readbox. [...]

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