Worum geht’s hier eigentlich?

Zuerst mal ein paar Zahlen:

Der Buchmarkt in Westeuropa wird bis 2010 um 1,6% p.a. auf 46,8 Mrd. US$ wachsen. In Deutschland erscheinen jedes Jahr ca. 80.000 neue Buchtitel (ohne Neuauflagen) bei ungefähr 1.800 Verlagen.

Ungezählte Autoren versuchen, bei Literaturagenten und Verlagen zu „landen“. Verlage müssen sich durch massenhaft eingesandte Manuskripte arbeiten und entscheiden, welcher Autor ins Programm passt und genügend Qualität besitzt, um die doch recht hohen Anfangsinvestitionen in eine Buchproduktion und -vermarktung zu rechtfertigen.

Und der Leser?

Eine große Gruppe der Vielleser unter uns (und euch) ist überdurchschnittlich affin gegenüber dem Internet und Web 2.0-Anwendungen. Immerhin nutzen 23% der Onliner in Europa „Web 2.0″-Angebote mindestens zwei Mal im Monat. Und Bücher sind das online meistverkaufte Produkt.

Während die Medienlandschaft sich also mit großem Tempo weiter verändert und die Leser immer öfter und länger online sind, um in Communities Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, sich online Videos anzusehen oder ihren Freunden Musik zu empfehlen, holt niemand sie dort zum Thema Lesen ab…

Warum eigentlich nicht?

Wir werden diesen Umstand ändern. Das Schöne daran: Jeder hat etwas davon. Das Lesepublikum genauso wie Autoren und Verlage.

Was sind wir nun? Ein Verlag? Eine Literaturagentur? Ein Web2.0-Startup? Wahrscheinlich von allem ein bißchen. Auf jeden Fall werden wir Bewegung in den Buchmarkt bringen.

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2 Antworten zu “Was ist die readbox?”

  1. [...] haben, worum’s hier eigentlich geht (oder gehen soll). Werde das bei Gelegenheit in “About” mal nachholen. Jetzt aber nicht mehr. Vielleicht schaffe ich ja heute mal 4 Stunden [...]

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