In eigener Sache: readbox-Verlage mit stärkstem Wachstum im eBook-Markt

Am vergangenen Mittwoch berichtete der Buchreport unter dem Titel “Digitaler Dissenz” über die aktuelle “Logistikumfrage” des Ausschusses für den Zwischenbuchhandel und eine Pressemitteilung, in der der Digitalauslieferer Bookwire eigene Zahlen zur Umsatz-und Absatzentwicklung präsentiert. Beiden Quellen ist zu entnehmen, dass der eBook-Markt deutlich stärker gewachsen ist (und weiter wächst) als die regelmäßige Leserbefragung des Börsenvereins und der GfK vermuten lässt. Eine gute Gelegenheit, die Entwicklung von Absatz, Umsatz und Vergütung der durch uns in der eBook-Auslieferung betreuten Verlage einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Samsung Techonomic Index 2015
Klick für eine Vollbildansicht (Quelle: Samsung)

Kurzer Querverweis am Rande: Vor ein paar Tagen hat Samsung die Ergebnisse der neuen Auflage ihrer Konsumentenstudie “Techonomic Index” veröffentlicht. Zum zweiten Mal wurden 18.000 Menschen in 18 europäischen Ländern zur Ausstattung und Nutzung elektronischer Geräte befragt. Abgesehen davon, dass Deutschland in allen Kategorien schlechter abschneidet als der europäische Durchschnitt – und den interessanten Nutzungsdaten von TV, Video-on-Demand, Tablet, Smartphone & Co., stolpert man in einer Infografik, die der offiziellen Pressemitteilung von Samsung beigefügt ist, auch über das Thema eBook: Laut Samsung sind die Ausgaben im Jahresvergleich in Europa um 12% gestiegen – auch diese Zahl liegt höher als die vom Börsenverein für Deutschland kolportierte (7,6% im Jahresvergleich 2014 vs. 2013).

Wir haben nun unsere eigenen Leistungsdaten des Geschäftsbereichs “Digitale Auslieferung” aufbereitet und den in der vergangenen Woche veröffentlichten Daten gegenübergestellt. Das Ergebnis: readbox konnte für seine Verlage in den Vergleichszeiträumen (FY2014 und Q1/2015) die stärksten Absatz- und Umsatzzuwächse verzeichnen.

So konnten die durch readbox betreuten Verlage in 2014 (gegenüber 2013) ein Umsatzwachstum von +45,9% erzielen. Und auch im ersten Quartal 2015 konnte der Absatz signifikant gesteigert werden: Gegenüber den ersten drei Monaten 2014 setzten die readbox-Verlage +46,2% Einheiten ab.

Besonders bemerkenswert: Trotz der Änderung der Mehrwertsteuerregelung beim eBook-Verkauf auf das Bestimmungslandprinzip (bei Verkäufen von eBooks z.B. über Amazon an einen in Deutschland wohnhaften Käufer werden seit Januar 19% statt bisher 3% Mehwertsteuer fällig – entsprechend geringer fällt die Vergütung für den Verlag aus) konnte readbox für die betreuten Verlage die ausgezahlte Vergütung um +29,7% ggü. Vorjahreszeitraum steigern!

Die Ergebnisse im Überblick und Vergleich zu anderen veröffentlichten Zahlen:

*Quelle: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Logistikumfrage 2015 (Ausschuss für den Zwischenbuchhandel)

Weitere Zahlen, Daten und interessante Fakten über unser Geschäftsjahr 2014 finden sich im readbox-Jahresrückblick.

In eigener Sache: readbox-Verlage mit stärkstem Wachstum im eBook-Markt

The Convergence of EPUB and the Web: Vortrag Buchtage Berlin 2015

Bildschirmfoto 2015-06-28 um 17.45.59Vortrag von IvaN Herman (W3C und idpf)

Ich fahre immer sehr gern zur AKEP-Jahrestagung und zu den Buchtagen. Nicht nur, weil ich Berlin im Juni mag. Seit 2012 besuche ich mit anhaltender Begeisterung diverse Branchenveranstaltungen, hauptsächlich die, die sich mit dem digitalen Publizieren befassen. Dabei bin ich doch tief drinnen so’ne voll analoge Buchhändlerin und werde das auch irgendwie nicht los. Vielleicht entdecke ich gerade deswegen immer wieder Vorträge, die ich total spannend finde, wenn viele andere sagen „Been there, done that“. Jedenfalls: Dieses Jahr hat mich besonders der Vortrag von Ivan Herman vom W3C (und IDPF) beeindruckt. Und diesmal bin ich mir sehr sicher, dass ich nicht die Einzige war, die das spannend und relevant fand.

Thema von IvaNs Vortrag war The Convergence of EPUB and The Web. Ich würde das total vereinfacht als „Books in Browsers“ titulieren, aber das ist wahrscheinlich etwas zu kurz gefasst.

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The Convergence of EPUB and the Web: Vortrag Buchtage Berlin 2015

Software-News: Lese-/Beleg-/Rezensionsexemplare schnell aus Neuerscheinungen auswählen

Software NewsDas Marketing-Modul “Lese-/Beleg-/Rezensionsexemplare” ist ein komfortables Tool, um verschiedenste Zielgruppen, von Autoren über den Buchhandel, Journalisten, Multiplikatoren bis hin zum Leser mit Inhalten unterschiedlichster Art zu beschicken. Dabei ist einer der häufigsten Fälle der Vorab-Versand von eBooks. Nicht nur können diese mit einer Sperrfrist (für Rezensenten) automatisiert versehen werden, nun ist es auch möglich, mit wenigen Klicks gezielt Titel auszuwählen, die noch erscheinen werden.

Einstellung des VÖ-Termins (frei wählbar):
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Per Klick Titel aus/abwählen – und der Versand kann beginnen:
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Software-News: Lese-/Beleg-/Rezensionsexemplare schnell aus Neuerscheinungen auswählen

Software-News: In-Book-Marketing überarbeitet und erweitert

Software NewsDie Funktionalität des In-book-Marketings (der komfortablen Platzierung von Eigenanzeigen in eigenen eBooks) wurde grundlegend überarbeitet. Die wichtigsten Neuerungen sind die Möglichkeit zur Einbindung von Werbeanzeigen in Form von Grafiken und die Möglichkeit Empfehlungslisten für spezielle Shops zu erstellen.

Beim Anlegen eines neuen Filters werden zunächst die Basisangaben für den Filter eingetragen (Titel, Beschreibung, etc.). An dieser Stelle kann nun auch eine Einschränkung  auf  bestimmte Shops erfolgen.
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Im zweiten Schritt wird, wie bisher auch, ausgewählt für welche Titel der Filter gelten soll. Im dritten Schritt wird zunächst ausgewählt, was eingebunden werden soll.
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Hier gibt es drei Optionen:
a) Dynamische Buchempfehlungen
Das bisherige Vorgehen.
b) Direkte Buchempfehlungen
Hier können Sie dezidierte Titel (etwa die aktuelle Schwerpunkttitelnovität) auswählen, die empfohlen werden sollen.
c) Mediendatei
Hier wählen Sie entweder eine bereits hochgeladene Datei aus, oder Sie können eine neue Datei hochladen. Zur Zeit können Grafiken vom Typ jpg, gif oder png eingebunden werden. Hier ist vorgesehen, das Tool in einer späteren Version zu erweitern, so dass auch Videos oder epub-Dateien eingebunden werden können.
Beim Hochladen wird überprüft, ob bereits eine Datei mit dem entsprechenden Dateinamen existiert. Ist dies der Fall, bricht der Upload ab. Eine Medien-Verwaltung der bereits hochgeladenen Dateien folgt in einer späteren Version.
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Neben den oben ausgeführten Funktionserweiterungen wurde auch die Detailansicht für einzelne Titel im Bereich In-book-Marketing überarbeitet. Hier sehen Sie auf einen Blick, welche Filter für den ausgewählten Titel zutreffen. Weiter unten finden sich drei Spalten mit weiteren Informationen. Die erste Spalte zeigt, welche Titel und Mediendateien bei einer Auslieferung eingebunden würden. Bitte beachten Sie, dass die Liste bei der Verwendung dynamischer Filter variieren kann, z.B. wenn die Sortierung per Zufall erfolgt. Die mittlere Spalte zeigt an, welche Titel und Medien bei der letzten Auslieferung tatsächlich eingebunden wurden. Die dritte Spalte informiert darüber, in welchen anderen Titeln der vorliegende Titel beworben wurde.

Software-News: In-Book-Marketing überarbeitet und erweitert

Tinder? Candy Crush? Bücher? – oder wie die Smartphone-Nutzung Konsumverhalten und Mediennutzung verändert. Und wie Verlage darauf reagieren können.

Am Ende […] ist es nicht der Content, der verkauft wird. […] Es ist ein dopaminerger Prozess, ein Automatismus, der da erzeugt wird. Ein unterbewusster Automatismus, der zum ständigen wieder Klicken, wieder Gucken, wieder Klicken, wieder Gucken führt.

Digitalisierung, Smartphone-Boom, Aufmerksamkeitsökonomie – Alexander Markowetz, Informatiker in Forschung und Lehre an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, arbeitete in seiner Keynote zum 3. readbox-Kundentag eindrucksvoll heraus, wie sich Konsumverhalten und Wettbewerbsumfeld für Medienunternehmen im allgemeinen und Buchverlage im Speziellen durch die zunehmende Digitalisierung und Smartphone-Nutzung verändert haben – und wie Strategien aussehen können und müssen, um in diesem Wettbewerb zu bestehen.

Basis für den Vortrag waren die Erkenntnisse aus (einer) der größten empirischen Studie(n) zur Smartphone-Nutzung weltweit (mehr zur Studie hier), die Markowetz an der Uni Bonn leitet und die erstaunliche Erkenntnisse zu Tage fördert, z.B. welche Effekte es hat, wenn Menschen im Schnitt alle 16 Minuten ihr Handy anschalten:

Die Achtsamkeit ist tot, ganz klar. […] Was wir zur Zeit betreiben […] ist kollektives Anti-Yoga. […] Und das nicht 30 Minuten, sondern 3 Stunden am Tag. Jeden Tag. […] Das hat einen Trainingseffekt. […] Wir landen bei einer Aufmerksamkeitsökonomie, die allumfassend ist.

Wie alle Vorträge unseres Kundentags haben wir auch die Keynote gefilmt. Und während die kompletten Mitschnitte und Präsentationen nur den Teilnehmern zur Verfügung stehen werden, haben wir den Vortrag von Alexander Markowetz zusätzlich zu einem 20-Minuten-Exzerpt zusammengeschnitten und mit Erlaubnis des Referenten auf unserem YouTube-Kanal (www.readbox.tv) öffentlich bereitgestellt. Und auch hier in unserem Blog wollten wir das Video gerne präsentieren. Nehmen Sie sich die 20 Minuten Zeit, es lohnt sich wirklich.

Die Verlage haben jetzt auch ein Problem. […] Wenn ich mich alle 16 Minuten unterbreche, komme ich nicht zu ‘Anna Karenina’. Das ist völlig ausgeschlossen. Da lese ich die erste Seite immer wieder […] Das Buch als klassisches Unterhaltungsmedium wird schwierig, vorsichtig ausgedrückt.

Allen Teilnehmern des 3. readbox-Kundentags geht in den kommenden Tagen ein persönlicher Zugang zu den Unterlagen und Mitschnitten der Vorträge zu. Allen anderen können wir nur empfehlen, beim 4. Kundentag im kommenden Jahr dabei zu sein. Watch this space :-) Wir werden hier frühzeitig über den Termin informieren.

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Fragen über Fragen … zum Thema “DRM”

Was steckt denn überhaupt dahinter und was bedeutet dies konkret?
Das Thema “DRM” beschäftigt jeden Verlag und Contentanbieter, der Inhalte über die Onlineshops anbieten möchte. Doch was heißt nun konkret, dieser Titel hat ein hartes DRM, dieser Soft-DRM?
Diesen Fragen wollen wir heute auf den Grund gehen.

DRM, das Digital Rights Management, ist zum einen immer eine strategische Entscheidung und zum anderen auch häufig ganz klar eine rechtliche, da es zum Beispiel durch Autorenverträge geregelt ist.
Beginnen wir mit der Möglichkeit, Titel ohne DRM anzubieten.
Damit ist die Datei ungeschützt und so oft durch den Nutzer kopierbar, wie er mag. Er kann sie legal zum Beispiel mit calibre auch in andere Formate wie die Kindle-Formate umwandeln, sprich, der Käufer kann die Datei frei nutzen, ganz wie er mag.
Wird eine Datei mit Soft-DRM oder umgangssprachlich „Wasserzeichen“ versehen, so kann dies ganz unterschiedlich passieren. An sich bedeutet Soft-DRM eine eindeutige Markierung der Datei auf den Nutzer. Wie diese dann aussieht, ist allerdings von Shop zu Shop unterschiedlich. Diese Markierung dient als psychologischer „Schutz“ der Datei, denn es ist nachverfolgbar, wer diese Datei erworben hat. Daher sprechen viele auch von Social DRM, denn ein Nutzer sollte sich hier gesellschaftlich verantwortlich fühlen und eben seine Datei, die auf ihn zurückverfolgbar ist, nicht frei ins Netz stellen.
Es gibt im Markt diverse Lösungen, wie ein Soft-DRM aussehen kann. Fraunhofer (Link: Informationen von Fraunhofer) bietet hier eine Möglichkeit an, aber viele Shops nutzen auch Eigenentwicklungen, wie etwa die tolino Allianz.
Die Frage ist hier immer nur, wie sieht die Markierung der Datei aus? Wird der Name des Nutzers eingebaut oder eine Transaktionsnummer des Kaufes oder eine Kundennummer? Und ist die Markierung sichtbar oder unsichtbar für den Käufer oder nutzt der Shops gar eine Kombination aus sichtbarer und unsichtbarer Markierung?

Tolino arbeitet hier mit einem System, dass von der Telekom entwickelt wurde, und unsichtbar eine Transaktions-ID in das eBook einbaut.
readbox arbeitet auch mit einer Eigenentwicklung. Diese nutzen unsere Kunden sehr gern für den Versand Ihrer Beleg- und Rezensionsexemplare, wie unsere Jahresstatistik (Link: readbox rettet 16.358 Bäume!) zeigt. Unser Soft-DRM baut in die eBooks nach dem Cover eine sichtbare Zusatzseite ein, die Informationen zum Kunden beinhaltet. Zusätzlich werden aber auch versteckte Textstellen eingebaut, so dass selbst wenn die Informationsseite entfernt würde, der Titel eindeutig dem Nutzer zuordenbar bleibt.

Möchte der Verlag hartes DRM einsetzen, so ist hier die Lösung von Adobe in der Regel in Benutzung. Nur apple und amazon arbeiten mit eigenen DRM-Schutzverfahren.
Im Allgemeinen bedeutet ein hartes DRM, dass das eBook eindeutig auf einen Nutzer registriert ist und dass dieser die Datei nicht vervielfältigen kann. Dieser Nutzer kann es aber auf einer beschränkten Anzahl von Geräten gleichzeitig downloaden bzw. lesen.
So kann ich einen Titel erst auf meinem eReader zu Hause beginnen und dann unterwegs auf meinem Tablet oder über die Smartphone-App meines präferierten Shops weiterlesen.
Die drei großen Systeme, Kindle, iBooks und tolino bieten alle Ihren Kunden einen Cloudspeicher und eine Synchronisation des Lesefortschritts über die verschiedenen genutzten Geräte an.
Der harte DRM-Schutz über Adobe, den alle großen deutschen Händler einsetzen, ist für viele Nutzer immer wieder eine Hürde, um an den Lesestoff zu gelangen. Kauft ein Leser ein eBook mit hartem DRM, so wird dieser Verkauf über die Adobe Content Server, kurz ACS, abgewickelt. readbox setzt dieses Verfahren zum Beispiel für die Belieferung der Leser von cora.de ein.
Eine Mastercopy des gekauften Titels muss auf dem ACS liegen und findet ein Kauf statt, wird für den Kunden ein individueller Downloadlink erstellt. Diesen erhält der Kunde zum Beispiel in seiner Kaufbestätigung per Mail und steuert damit den Adobe Content Server an, der ihm eine acsm-Datei liefert. Der Kunde öffnet dann auf seinem Gerät oder PC die acsm-Datei, welche Informationen zum Kauf und zu den Downloadrechten enthält. In diesem Schritt findet eine Verknüpfung der Informationen mit der Adobe-ID des Kundens statt und dann stößt das Gerät oder der ADE auf dem PC (Adobes eBook-Leseprogramm Adobe Digital Editions), den Download des eBooks an und der Kunde erhält die Datei und kann mit dem Lesen beginnen. Jeder Kunde, der ein eBook mit hartem DRM aus einem Shop kauft, welcher die Adobe-Lösung nutzt, muss sich also vorher bei Adobe registrieren und eine persönliche Adobe-ID erhalten. Hierfür wird eine eMailadresse benötigt.
Viele Kunden haben Probleme mit diesen Vorgängen, verlegen Ihre Zugangsdaten oder registrieren sich doppelt bei Adobe.

Die Entscheidung, wie mit DRM umgegangen wird, muss jeder Verlag, möglicherweise auch titelbezogen, treffen.
Erfreulich ist allerdings, auch aufgrund der geschilderten Probleme mit der Adobe-Lösung, die auch an anderen Stellen in der Branche immer wieder thematisiert werden, dass sich immer mehr Verlage gegen hartes DRM entscheiden. Digitale Vorreiter wie Bastei Lübbe nutzen schon seit längerem kein DRM mehr, und zuletzt hat der DuMont Buchverlag auf Soft DRM umgestellt. (Link: Meldung Börsenblatt)
Auch wir empfehlen unseren Kunden, auf hartes DRM zu verzichten, um die Prozesse für den zahlungswilligen Käufer so einfach wie möglich zu halten. Zudem sollte natürlich bewusst sein, dass selbst der derzeitige DRM-Schutz von Adobe mit einfachen Mitteln zu entfernen ist und Piraterie nicht verhindern kann.
Unsere Kunden wie W. Bertelsmann, Pendragon, Cornelsen und das Bibliographische Institut setzen daher kein DRM oder Soft DRM ein.

Selbst der Börsenvereins-Vorsteher Heinrich Riethmüller sprach sich im Januar diesen Jahres für ein Umdenken der Verlage und eine Abkehr vom harten DRM aus. (Link: Meldung buchreport)

Fragen über Fragen … zum Thema “DRM”

READBOX-KUNDENTAG 2015: Workshop-Bericht Digitales Marketing für Verlage

Der Nachmittag des dritten Kundentags wurde abgerundet von zwei Workshop-Runden.
Nach viel Input am Vormittag ging es nun um handfeste Tipps aus dem Arbeitsalltag im Marketing.
Der Workshop wurde von meinen beiden readbox-Kollegen Luise Schitteck (Accountmanagerin) und Andreas Köglowitz (Produktmanager) gehalten.

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Herr Köglowitz war allerdings in Doppelfunktion anwesend, da er auch Verleger des Unsichtbar Verlags ist und somit seine Erfahrungen im Einsatz der readbox-Module aus erster Hand teilen konnte.

Mit Hilfe des Moduls “Kampagnenmanagement“ führten die Referenten vor Augen, wie sich eine Marketing-Kampagne planen lässt. Im Modul können die Nutzer sowohl eigene Informationen hinterlegen, wie Aufgaben und Zusatz-Dokumente (zum Beispiel Autorenfotos oder -biografien), als auch eine Kostenerfassung der zur Kampagne gehören Online- wie Offline-Aktionen einrichten, und darüber hinaus Aktionen rund um das eBook starten.

Im Modul “Kampagnenmanagement” stehen dem Nutzer die Möglichkeiten zur Verfügung, Leseproben-Links zu erstellen, um diese in den eignen Social-Media-Kanälen und zum Beispiel in einer Mailing-Aktion, zu verteilen. Oder Rezensionsexemplare an Journalisten, Blogger oder Buchhändler mit einer personalisierbaren eMail zu versenden.

Aktionen

Hierbei ist auch die Kontrolle möglich, wer wann sein Rezensionsexemplar heruntergeladen hat oder eben nicht. Somit kann mit wenigen Klicks eine Nachfass-Aktion an die Nicht-Abholer ausgelöst werden.

Abholer RezEx

Zusätzlich kann auf Titelbasis eine Preisaktion für einen bestimmten Zeitraum an readbox zur Umsetzung in den Shops gemeldet werden.
Als vierte Option steht das Eintragen weiterer Aktionen zur Verfügung, zum Beispiel Offline-Aktionen wie Plakatwerbung, Flyer verteilen oder der Druck der Vorschau.

Zusatz-Aktionen

 

Auch hier können Dokumente abgelegt werden, wie die Druckdatei des Flyers. Alle Informationen zu Offline- wie Online-Aktionen lassen sich damit im Modul “Kampagnenmanagement“ gemeinsam verwalten. Ein Wechsel des bearbeitenden Mitarbeiters zum Beispiel wegen Krankheit ist damit einfach möglich und die gelaufenen Aktionen werden gleichzeitig protokolliert und sind jederzeit nachvollziehbar.

Erfolgsfaktor für ein gelungenes Marketing ist eine gute Mischung aus für den Titel passenden Aktionen, sei es online oder offline. Unter Einbezug des eignen Netzwerks (zum Beispiel seiner Facebook-Fans) oder weiterer Multiplikatoren lässt sich damit eine maximale Reichweite erreichen.
Als Tipp wies Herr Köglowitz auch darauf hin, den Autoren selbst einzubeziehen. Auch die Autoren können die Tools von readbox benutzen und Ihre Fans mit Leseproben versorgen oder Blogger anschreiben, die Rezensionen verfassen und die Bekanntheit des Titels erhöhen. Wer, wenn nicht der Autor, kennt seine Zielgruppe am besten und hat den direktesten Zugang zu seinen Lesern.
Aus Erfahrung können gerade durch eine Verzahnung von Print und Digital auch die Print-Umsätze profitieren. Und anders herum lassen sich auch in Printerzeugnissen Digitalprodukte bewerben.
Das Modul “Kampagnenmanagement“ hilft den Verlagen effizienter zu arbeiten und an einer Stelle gesammelt alle benötigten Informationen abzulegen und passende Aktionen anzustoßen.

READBOX-KUNDENTAG 2015: Workshop-Bericht Digitales Marketing für Verlage