Tinder? Candy Crush? Bücher? – oder wie die Smartphone-Nutzung Konsumverhalten und Mediennutzung verändert. Und wie Verlage darauf reagieren können.

Am Ende […] ist es nicht der Content, der verkauft wird. […] Es ist ein dopaminerger Prozess, ein Automatismus, der da erzeugt wird. Ein unterbewusster Automatismus, der zum ständigen wieder Klicken, wieder Gucken, wieder Klicken, wieder Gucken führt.

Digitalisierung, Smartphone-Boom, Aufmerksamkeitsökonomie – Alexander Markowetz, Informatiker in Forschung und Lehre an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, arbeitete in seiner Keynote zum 3. readbox-Kundentag eindrucksvoll heraus, wie sich Konsumverhalten und Wettbewerbsumfeld für Medienunternehmen im allgemeinen und Buchverlage im Speziellen durch die zunehmende Digitalisierung und Smartphone-Nutzung verändert haben – und wie Strategien aussehen können und müssen, um in diesem Wettbewerb zu bestehen.

Basis für den Vortrag waren die Erkenntnisse aus (einer) der größten empirischen Studie(n) zur Smartphone-Nutzung weltweit (mehr zur Studie hier), die Markowetz an der Uni Bonn leitet und die erstaunliche Erkenntnisse zu Tage fördert, z.B. welche Effekte es hat, wenn Menschen im Schnitt alle 16 Minuten ihr Handy anschalten:

Die Achtsamkeit ist tot, ganz klar. […] Was wir zur Zeit betreiben […] ist kollektives Anti-Yoga. […] Und das nicht 30 Minuten, sondern 3 Stunden am Tag. Jeden Tag. […] Das hat einen Trainingseffekt. […] Wir landen bei einer Aufmerksamkeitsökonomie, die allumfassend ist.

Wie alle Vorträge unseres Kundentags haben wir auch die Keynote gefilmt. Und während die kompletten Mitschnitte und Präsentationen nur den Teilnehmern zur Verfügung stehen werden, haben wir den Vortrag von Alexander Markowetz zusätzlich zu einem 20-Minuten-Exzerpt zusammengeschnitten und mit Erlaubnis des Referenten auf unserem YouTube-Kanal (www.readbox.tv) öffentlich bereitgestellt. Und auch hier in unserem Blog wollten wir das Video gerne präsentieren. Nehmen Sie sich die 20 Minuten Zeit, es lohnt sich wirklich.

Die Verlage haben jetzt auch ein Problem. […] Wenn ich mich alle 16 Minuten unterbreche, komme ich nicht zu ‘Anna Karenina’. Das ist völlig ausgeschlossen. Da lese ich die erste Seite immer wieder […] Das Buch als klassisches Unterhaltungsmedium wird schwierig, vorsichtig ausgedrückt.

Allen Teilnehmern des 3. readbox-Kundentags geht in den kommenden Tagen ein persönlicher Zugang zu den Unterlagen und Mitschnitten der Vorträge zu. Allen anderen können wir nur empfehlen, beim 4. Kundentag im kommenden Jahr dabei zu sein. Watch this space :-) Wir werden hier frühzeitig über den Termin informieren.

Video

Fragen über Fragen … zum Thema “DRM”

Was steckt denn überhaupt dahinter und was bedeutet dies konkret?
Das Thema “DRM” beschäftigt jeden Verlag und Contentanbieter, der Inhalte über die Onlineshops anbieten möchte. Doch was heißt nun konkret, dieser Titel hat ein hartes DRM, dieser Soft-DRM?
Diesen Fragen wollen wir heute auf den Grund gehen.

DRM, das Digital Rights Management, ist zum einen immer eine strategische Entscheidung und zum anderen auch häufig ganz klar eine rechtliche, da es zum Beispiel durch Autorenverträge geregelt ist.
Beginnen wir mit der Möglichkeit, Titel ohne DRM anzubieten.
Damit ist die Datei ungeschützt und so oft durch den Nutzer kopierbar, wie er mag. Er kann sie legal zum Beispiel mit calibre auch in andere Formate wie die Kindle-Formate umwandeln, sprich, der Käufer kann die Datei frei nutzen, ganz wie er mag.
Wird eine Datei mit Soft-DRM oder umgangssprachlich „Wasserzeichen“ versehen, so kann dies ganz unterschiedlich passieren. An sich bedeutet Soft-DRM eine eindeutige Markierung der Datei auf den Nutzer. Wie diese dann aussieht, ist allerdings von Shop zu Shop unterschiedlich. Diese Markierung dient als psychologischer „Schutz“ der Datei, denn es ist nachverfolgbar, wer diese Datei erworben hat. Daher sprechen viele auch von Social DRM, denn ein Nutzer sollte sich hier gesellschaftlich verantwortlich fühlen und eben seine Datei, die auf ihn zurückverfolgbar ist, nicht frei ins Netz stellen.
Es gibt im Markt diverse Lösungen, wie ein Soft-DRM aussehen kann. Fraunhofer (Link: Informationen von Fraunhofer) bietet hier eine Möglichkeit an, aber viele Shops nutzen auch Eigenentwicklungen, wie etwa die tolino Allianz.
Die Frage ist hier immer nur, wie sieht die Markierung der Datei aus? Wird der Name des Nutzers eingebaut oder eine Transaktionsnummer des Kaufes oder eine Kundennummer? Und ist die Markierung sichtbar oder unsichtbar für den Käufer oder nutzt der Shops gar eine Kombination aus sichtbarer und unsichtbarer Markierung?

Tolino arbeitet hier mit einem System, dass von der Telekom entwickelt wurde, und unsichtbar eine Transaktions-ID in das eBook einbaut.
readbox arbeitet auch mit einer Eigenentwicklung. Diese nutzen unsere Kunden sehr gern für den Versand Ihrer Beleg- und Rezensionsexemplare, wie unsere Jahresstatistik (Link: readbox rettet 16.358 Bäume!) zeigt. Unser Soft-DRM baut in die eBooks nach dem Cover eine sichtbare Zusatzseite ein, die Informationen zum Kunden beinhaltet. Zusätzlich werden aber auch versteckte Textstellen eingebaut, so dass selbst wenn die Informationsseite entfernt würde, der Titel eindeutig dem Nutzer zuordenbar bleibt.

Möchte der Verlag hartes DRM einsetzen, so ist hier die Lösung von Adobe in der Regel in Benutzung. Nur apple und amazon arbeiten mit eigenen DRM-Schutzverfahren.
Im Allgemeinen bedeutet ein hartes DRM, dass das eBook eindeutig auf einen Nutzer registriert ist und dass dieser die Datei nicht vervielfältigen kann. Dieser Nutzer kann es aber auf einer beschränkten Anzahl von Geräten gleichzeitig downloaden bzw. lesen.
So kann ich einen Titel erst auf meinem eReader zu Hause beginnen und dann unterwegs auf meinem Tablet oder über die Smartphone-App meines präferierten Shops weiterlesen.
Die drei großen Systeme, Kindle, iBooks und tolino bieten alle Ihren Kunden einen Cloudspeicher und eine Synchronisation des Lesefortschritts über die verschiedenen genutzten Geräte an.
Der harte DRM-Schutz über Adobe, den alle großen deutschen Händler einsetzen, ist für viele Nutzer immer wieder eine Hürde, um an den Lesestoff zu gelangen. Kauft ein Leser ein eBook mit hartem DRM, so wird dieser Verkauf über die Adobe Content Server, kurz ACS, abgewickelt. readbox setzt dieses Verfahren zum Beispiel für die Belieferung der Leser von cora.de ein.
Eine Mastercopy des gekauften Titels muss auf dem ACS liegen und findet ein Kauf statt, wird für den Kunden ein individueller Downloadlink erstellt. Diesen erhält der Kunde zum Beispiel in seiner Kaufbestätigung per Mail und steuert damit den Adobe Content Server an, der ihm eine acsm-Datei liefert. Der Kunde öffnet dann auf seinem Gerät oder PC die acsm-Datei, welche Informationen zum Kauf und zu den Downloadrechten enthält. In diesem Schritt findet eine Verknüpfung der Informationen mit der Adobe-ID des Kundens statt und dann stößt das Gerät oder der ADE auf dem PC (Adobes eBook-Leseprogramm Adobe Digital Editions), den Download des eBooks an und der Kunde erhält die Datei und kann mit dem Lesen beginnen. Jeder Kunde, der ein eBook mit hartem DRM aus einem Shop kauft, welcher die Adobe-Lösung nutzt, muss sich also vorher bei Adobe registrieren und eine persönliche Adobe-ID erhalten. Hierfür wird eine eMailadresse benötigt.
Viele Kunden haben Probleme mit diesen Vorgängen, verlegen Ihre Zugangsdaten oder registrieren sich doppelt bei Adobe.

Die Entscheidung, wie mit DRM umgegangen wird, muss jeder Verlag, möglicherweise auch titelbezogen, treffen.
Erfreulich ist allerdings, auch aufgrund der geschilderten Probleme mit der Adobe-Lösung, die auch an anderen Stellen in der Branche immer wieder thematisiert werden, dass sich immer mehr Verlage gegen hartes DRM entscheiden. Digitale Vorreiter wie Bastei Lübbe nutzen schon seit längerem kein DRM mehr, und zuletzt hat der DuMont Buchverlag auf Soft DRM umgestellt. (Link: Meldung Börsenblatt)
Auch wir empfehlen unseren Kunden, auf hartes DRM zu verzichten, um die Prozesse für den zahlungswilligen Käufer so einfach wie möglich zu halten. Zudem sollte natürlich bewusst sein, dass selbst der derzeitige DRM-Schutz von Adobe mit einfachen Mitteln zu entfernen ist und Piraterie nicht verhindern kann.
Unsere Kunden wie W. Bertelsmann, Pendragon, Cornelsen und das Bibliographische Institut setzen daher kein DRM oder Soft DRM ein.

Selbst der Börsenvereins-Vorsteher Heinrich Riethmüller sprach sich im Januar diesen Jahres für ein Umdenken der Verlage und eine Abkehr vom harten DRM aus. (Link: Meldung buchreport)

Fragen über Fragen … zum Thema “DRM”

READBOX-KUNDENTAG 2015: Workshop-Bericht Digitales Marketing für Verlage

Der Nachmittag des dritten Kundentags wurde abgerundet von zwei Workshop-Runden.
Nach viel Input am Vormittag ging es nun um handfeste Tipps aus dem Arbeitsalltag im Marketing.
Der Workshop wurde von meinen beiden readbox-Kollegen Luise Schitteck (Accountmanagerin) und Andreas Köglowitz (Produktmanager) gehalten.

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Herr Köglowitz war allerdings in Doppelfunktion anwesend, da er auch Verleger des Unsichtbar Verlags ist und somit seine Erfahrungen im Einsatz der readbox-Module aus erster Hand teilen konnte.

Mit Hilfe des Moduls “Kampagnenmanagement“ führten die Referenten vor Augen, wie sich eine Marketing-Kampagne planen lässt. Im Modul können die Nutzer sowohl eigene Informationen hinterlegen, wie Aufgaben und Zusatz-Dokumente (zum Beispiel Autorenfotos oder -biografien), als auch eine Kostenerfassung der zur Kampagne gehören Online- wie Offline-Aktionen einrichten, und darüber hinaus Aktionen rund um das eBook starten.

Im Modul “Kampagnenmanagement” stehen dem Nutzer die Möglichkeiten zur Verfügung, Leseproben-Links zu erstellen, um diese in den eignen Social-Media-Kanälen und zum Beispiel in einer Mailing-Aktion, zu verteilen. Oder Rezensionsexemplare an Journalisten, Blogger oder Buchhändler mit einer personalisierbaren eMail zu versenden.

Aktionen

Hierbei ist auch die Kontrolle möglich, wer wann sein Rezensionsexemplar heruntergeladen hat oder eben nicht. Somit kann mit wenigen Klicks eine Nachfass-Aktion an die Nicht-Abholer ausgelöst werden.

Abholer RezEx

Zusätzlich kann auf Titelbasis eine Preisaktion für einen bestimmten Zeitraum an readbox zur Umsetzung in den Shops gemeldet werden.
Als vierte Option steht das Eintragen weiterer Aktionen zur Verfügung, zum Beispiel Offline-Aktionen wie Plakatwerbung, Flyer verteilen oder der Druck der Vorschau.

Zusatz-Aktionen

 

Auch hier können Dokumente abgelegt werden, wie die Druckdatei des Flyers. Alle Informationen zu Offline- wie Online-Aktionen lassen sich damit im Modul “Kampagnenmanagement“ gemeinsam verwalten. Ein Wechsel des bearbeitenden Mitarbeiters zum Beispiel wegen Krankheit ist damit einfach möglich und die gelaufenen Aktionen werden gleichzeitig protokolliert und sind jederzeit nachvollziehbar.

Erfolgsfaktor für ein gelungenes Marketing ist eine gute Mischung aus für den Titel passenden Aktionen, sei es online oder offline. Unter Einbezug des eignen Netzwerks (zum Beispiel seiner Facebook-Fans) oder weiterer Multiplikatoren lässt sich damit eine maximale Reichweite erreichen.
Als Tipp wies Herr Köglowitz auch darauf hin, den Autoren selbst einzubeziehen. Auch die Autoren können die Tools von readbox benutzen und Ihre Fans mit Leseproben versorgen oder Blogger anschreiben, die Rezensionen verfassen und die Bekanntheit des Titels erhöhen. Wer, wenn nicht der Autor, kennt seine Zielgruppe am besten und hat den direktesten Zugang zu seinen Lesern.
Aus Erfahrung können gerade durch eine Verzahnung von Print und Digital auch die Print-Umsätze profitieren. Und anders herum lassen sich auch in Printerzeugnissen Digitalprodukte bewerben.
Das Modul “Kampagnenmanagement“ hilft den Verlagen effizienter zu arbeiten und an einer Stelle gesammelt alle benötigten Informationen abzulegen und passende Aktionen anzustoßen.

READBOX-KUNDENTAG 2015: Workshop-Bericht Digitales Marketing für Verlage

Software-News: Meta-Daten-Prüfung im eBook und Leseproben-Länge exakt bestimmen

Software News Vieles Neu macht auch der Mai: Das neueste Update bringt mehr Sicherheit in Form einer Meta-Datenprüfung innerhalb der eBook-Dateien und eine neue Funktion für Verlage, die ihre Leseproben gerne absatzgenau festlegen wollen.

Meist werden Meta-Daten (etwa in Form einer Onix-Meldung) und eBook-Daten wie epubs angliefert, die Verbindung stellt dabei beispielweise die ISBN der eBook-Datei dar. Simples System, aber wo es menschelt, können eben auch Fehler passieren, zB wenn bei der Erstellung des ePubs ein Fehler bei der Eingabe des Dateinamens passiert. Für solche Fälle gibt es jetzt ein einfaches Sicherungssystem: in ePubs können Meta-Daten zum jeweiligen Titel abgelegt werden. Beim Import werden diese Daten mit den zusätzlich angelieferten Onix-Daten abgeglichen – und bei Nicht-Übereinstimmung bekommt der Nutzer jetzt eine Fehlermeldung. Mehr Sicherheit geht (fast) nicht.

Leseproben-Längen werden meist dadurch festgelegt, dass zB ein Hersteller innerhalb eines Verlags eine Angabe bekommt, bis zu welcher Seite und welchem Absatz diese gehen soll. Der Aufwand ist groß, aber die Gewährleistung eines gewissen Spannungsbogens auch innerhalb der Leseprobe gewährleistet. Technische Systeme, die Leseproben aus einem Inhalte-Pool erzeugen, haben den Vorteil der Automatisierung, der wiederum darauf beruht, dass zentral (bei readbox natürlich auch individuell) ein Prozentsatz hinterlegt wird.

Im Sinne von “best of both worlds” ist es jetzt auch möglich, die Textlänge auf Absatzebene durch Vertrieb oder Marketing bequem festzulegen – ohne die Hersteller-Kollegen in Anspruch nehmen zu müssen.

Leseprobe erstellen

 

 

Leseprobe auf Absatzebene festlegen

Software-News: Meta-Daten-Prüfung im eBook und Leseproben-Länge exakt bestimmen

readbox-Kundentag 2015: Keynote Speaker Alexander Markowetz im buchreport-Interview

Alexander Markowetz
Junior-Prof. Alexander Markowetz, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Nur noch wenige Tage, dann findet der dritte readbox-Kundentag in Witten bei Dortmund statt. Den Tag eröffnen wird Alexander Markowetz, Junior-Professor am Institut für Informatik der Universität Bonn und Leiter der “Menthal Balance”-Studie, der größten empirischen Studie zur Analyse der Smartphone-Nutzung.

Im buchreport.magazin 5/2015 wird zu diesem Anlass ein ausführliches Interview mit Alexander Markowetz erscheinen. Online ist seit heute ein Auszug zu lesen (“Warum bedroht ‘Candy Crush’ den Buchmarkt, Herr Markowetz?”).

Die permanente Beschäftigung mit dem Handy hat vor allem Auswirkungen auf unsere Konzentrationsfähigkeit, weil man immer schneller zwischen den Programmen und Apps hin und her wechselt. […] die Inhalte passen sich den geschrumpften Aufmerksamkeitsspannen an. Manche Genres im Buchbereich entfallen oder verändern sich komplett. (Alexander Markowetz im buchreport)

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Diskussion, wie sich top appsPlanung, Gestaltung und Vermarktung von Büchern im weitesten Sinne verändern müssen, um dem veränderten Konsumverhalten (weiter) zu entsprechen und damit auch für die Konsumenten (aka. Smartphone-User) eine echte Kauf- und Nutzungsoption darstellen. Das wird sicher sehr, sehr spannend und inspirierend (Luise hatte übrigens hier neulich schon mal über Ihre Erfahrungen mit Ihrem Smartphone und der Menthal App berichtet).

Am 28.4. geht’s mit der obligatorischen Abendveranstaltung los. Der Countdown läuft …

readbox-Kundentag 2015: Keynote Speaker Alexander Markowetz im buchreport-Interview

Software-News: Datendarstellung und Störer in den Lese-Exemplaren

Software NewsDie hohe Kunst der Visualisierung zeigt sich vornehmlich in der Darstellung grosser Datenmengen, schließlich möchte niemand lange nach den gesuchten relevanten Ergebnissen suchen. Besonders in langen Graphen, vergleichbar einem Aktien-Index, macht sich dies immer bemerkbar. Deswegen haben wir uns die Darstellung des Amazon Sales Ranks vorgenommen und überarbeitet. Mit einer simplen Mausbewegung (klicken – halten – ziehen – loslassen) lassen sich nun wichtige Bereiche markieren und heranzoomen – und genauso schnell lässt sich dieser Zoom auch wieder deaktivieren.

Darstellung des Amazon Sales Rank in seiner ganzen Komplexität (Beispiel):
Amazon Sales Rank Zoom 1

Markieren des Zielbereichs mit der Maus:
Amazon Sales Rank Zoom 2

Hochskalierte Darstellung des ausgesuchten Bereichs:
Amazon Sales Rank Zoom 3

Mit “Reset Zoom” lässt sich der Vorgang wieder rückgängig machen.

“Störer” bei Lese-, Beleg- und Rezensionsexemplaren

Schon lange war es bei Lese-, Beleg- und Rezensionsexemplaren möglich, einen Sperrvermerk einzutragen – vornehmlich wichtig bei Rezensionsexemplaren und dem Hinweis, nicht vor einem bestimmten Datum eine Besprechung zu veröffentlichen. Mitunter kann eine solche Information als “Störer” (wie oft auf Covern verwendet) ebenso nützlich sein, weswegen sich jetzt im Modul Lese-, Beleg- und Rezensionsexemplaren eine weitere Option “Erweiterte Optionen anzeigen” findet, die dies ermöglicht:

Störer

 

Software-News: Datendarstellung und Störer in den Lese-Exemplaren

Menthal Balance – Die App im Selbstversuch

Wir haben für unseren Kundentag Ende April Alexander Markowetz als Keynote-Speaker gewinnen können. Er leitet das interdisziplinäre Menthal App Projekt an der Uni Bonn. In einer Studie werden dabei mithilfe einer Android App die Nutzungsdaten von über 300.000 Smartphone Nutzern erfasst und ausgewertet.

Damit kommen wir zu mir:
Ich besitze seit 2012 ein Smartphone und bewahre meine Zugangskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel in der Telefonhülle auf, weil ich eher ohne Portemonnaie aus dem Haus gehen würde als ohne Telefon. Continue reading “Menthal Balance – Die App im Selbstversuch”

Menthal Balance – Die App im Selbstversuch