Vorgestellt: Arbeiten mit meine.readbox Titelgruppen

Sie kennen das vermutlich: Man selektiert im Titelbestand einer Verlagssoftware mit diversen Filtern eine bestimmte Auswahl von Titeln – für irgendeine Auswertung, für irgendeine Marketingaktion, für was auch immer. Anstrengend wird es, wenn die Software diese mühsam zusammengestellte Auswahl nicht abspeichern kann und man jedes Mal wieder von vorne anfangen muss. Das kostet Zeit und Nerven.

Deswegen ist eine der wichtigsten Underdog-Funktionen in meine.readbox das Erstellen von Titelgruppen, denn damit können Sie eine beliebige Kombination von Titeln abspeichern, benennen, inhaltlich beschreiben und immer wieder aufrufen, um damit zu arbeiten.

Zum Erstellen einer Titelgruppe gehen Sie in den Titelbestand, selektieren Ihre Titel und wählen im Aktions-Dropdown-Menü Als Titelgruppe speichern.

Titelgruppen_abspeichern

Im Titelbestand können Sie nun über den Suchfilter Titelgruppen auf alle abgespeicherten Selektionen zugreifen und so innerhalb kürzester Zeit alle Funktionen des Titelbestand-Moduls nutzen.

Titelgruppen_auswaehlen

Auch im Reportingbereich stehen Ihnen die Titelgruppen als Suchfilter für schnelle Auswertungen aller Art zur Verfügung.

Titelgruppen_statistik

Probieren Sie es direkt aus. Titelgruppen stehen allen meine.readbox-Nutzern im Titelbestand und Reporting zur Verfügung.

Sie wollen die Verlagssoftware meine.readbox und unsere Leistungen für den Vertrieb und die Vermarktung von E-Books, Print- und Hörbüchern testen? Gern! Einfach hier Kontakt aufnehmen. Danke 🙂


Beitragsbild von Glen Carrie auf Unsplash

Wir ziehen um…

Am 11.01.2019 zieht readbox auf ein neues Server-System um. Warum machen wir das eigentlich – und was passiert da?

 

[20. Dezember 2018] Jeder von uns ist schon einmal umgezogen. Jeder von uns weiß, dass es unzählige Dinge gibt, an die man dabei denken muss: Soll der Umzug wirklich am Wochenende stattfinden? Wo muss ich überall meine Adresse ändern? Wie viel Zeug hat sich da eigentlich im Keller angesammelt? Reden meine Freunde noch mit mir, wenn ich sie bitte zu helfen? Kommt die Oma mit der neuen Adresse klar?

Exakt so ist es auch bei einem Server-Umzug.
Nur schlimmer.

 

Denn genaugenommen kann man einen Serverumzug nicht mit einem privaten Umzug vergleichen. Bei letzterem schläft man ein paar Tage erst mal auf einer Matratze, bis das richtige Bett aufgebaut ist. Man kann sich Wochen, ja Monate Zeit lassen, bis man den letzten Karton ausgepackt hat. Und das alte Trimmdich-Rad kann auch ruhig noch etwas länger in der alten Wohnung bleiben.

Der Wechsel eines Server-Systems ist vielmehr mit dem Umzug einer Pizzeria zu vergleichen, die den Transport koordinieren, die Käse und Tomaten-Zulieferer informieren, den neuen Ort einrichten und gleichzeitig aber den Betrieb am alten Standort aufrechterhalten muss, um keine Kunden zu verlieren, die hungrig vor verschlossenen Türen stehen würden.

Exakt so ist es auch bei einem Server-Umzug.
Nur mit weniger Pizza.

 

Warum ein neuer Server?

Die Anforderungen an das readbox-System steigen mit jedem Tag. Wir sammeln täglich abertausende Daten und Dateien. Beständig kommen neue Kunden und damit Daten und Dateien in unser System. Unsere Software wird mit jedem Modul anspruchsvoller und komplexer. Das einfache Auflisten von Meta-Daten ist simpel. Komplexe, analytische Auswertungen von Preis-Aktionen oder Prozesse zur Metadaten-Optimierung verlangen aber gänzlich andere „Rechen-Power“.

Unser altes System kommt hier immer mehr an seine Grenzen. Daher haben wir uns entschlossen, auf ein größeres und leistungsstärkeres System umzuziehen, damit wir unseren Kunden weiterhin die gewohnten Leistungen bringen können und unsere gesamte Infrastruktur zukunftssicher bleibt.

 

Was zieht da alles um?

In unseren Möbelwagen kommen:

  • Einige Millionen Dateien: 3,5 Tera-Byte, das sind 3.585 Giga-Byte oder 3.670.016 Mega-Byte. Würden wir alles in Normseiten ausdrucken, müssten wir 1.879.048.192 Seiten transportieren.
  • Sechs getrennt zu konfigurierende Server-Systeme (wir ziehen auf einen neuen physikalischen Rechner um, aber dieser beinhaltet 6 unterschiedliche Instanzen, von der das meine.readbox-System nur eine ist.)
  • ca. 20 einzelne, komplette Datenbank-Systeme mit mehreren hundert Datenbank-Tabellen.
  • zahlreiche externe Komponenten (z.B. den Apple Transporter für das Verschicken von Daten und Dateien an Apple)

 

Was macht das alles so verdammt kompliziert?

Der Umzug der Dateien ist noch die einfachste Aufgabe. Hier müssen wir nur die große Menge bewältigen. Viel schwieriger ist die Sicherstellung aller externen Schnittstellen und automatischer Prozesse, die es in unserem System gibt. Wir liefern jeden Tag hunderte von Titeln an unzählige Shops. Wir ermitteln tägliche in großen Mengen statistische Daten (Verkaufsdaten, Amazon Sales Ranke, etc.). Es gibt über 150 vollautomatische „Jobs“, die auf dem Server im Hintergrund laufen und die weiterhin funktionieren müssen. Kunden nutzen unseren Server als Remote-Digital-Warehouse, um Verkäufe in ihren Shops über uns abzuwickeln. Jede Minute, in der unser System nicht zu erreichen ist, kann unzufriedene Käufer zur Folge haben.

Hinzu kommt, dass die Daten im alten und neuen System absolut identisch sein müssen. Es darf nicht passieren, dass wir im alten noch Daten sammeln, während wir das neue System bereits hochfahren.

Aus diesem Grund werden bei unserem Umzug Daten und Dateien nicht einmalig, sondern immer wieder synchronisiert. Aus diesem Grund schließen wir meine.readbox nicht nur für kurze Zeit, sondern für mehrere Tage.

Nur so können wir sicherstellen, dass keine Daten beim Umzug verloren gehen.

 

Uns ist bewusst, dass die Nichterreichbarkeit unseres Systems für keinen Kunden leicht ist. Und natürlich versuchen wir diese „Auszeit“ so kurz wie möglich zu halten. Aber unsere oberste Priorität muss es sein, dass der Umzug erfolgreich verläuft. Dass alle Daten, alle Dateien, alle Schnittstellen, alle Hintergrund-Jobs danach genauso funktionieren wie zuvor.

Nur schneller und besser.
Und mit mehr Peperoni.

 

Zur Sicherheit hier noch einmal der Ablauf des Server-Umzugs:


Freitag, 11. Januar 2019 17 Uhr:
meine.readbox geht offline. Alle Schnittstellen und Warehouse-Anbindungen laufen aber weiterhin wie gewohnt.

Samstag, 12. Januar 2019 7:00 – 7:30 Uhr: „Switch“ auf das neue System. In diesem Zeitraum wird unser komplettes System nicht erreichbar sein. Download-Links zum Warehouse behalten aber weiterhin ihre Gültigkeit und sind danach ganz normal nutzbar.

Spätestens Sonntag, 13. Januar 18 Uhr: meine.readbox geht wieder online.

 

 

 

 

 

Frohe Weihnachten 2018

[17. Dezember 2018] Wie in jedem Jahr haben wir vor den nahenden Feiertagen und dem Jahreswechsel zurück und nach vorne geschaut. Und dabei entschieden, dieses Jahr etwas anders zu machen. Die Welt um uns herum verändert sich mit immer größerer Geschwindigkeit – und leider nicht überall und jederzeit zum Guten. Wir wollen gerne einen Beitrag dazu leisten, dass eine funktionierende Gesellschaft auf Offenheit, Liebe und Respekt aufbaut – und nicht auf Ausgrenzung, Hass und Manipulation. Bildung ist ein wesentlicher Schlüssel, glauben wir, und deshalb arbeiten wir gerne in dieser Branche. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen, dass Bücher ihren Platz in der Gesellschaft behalten, gerade wenn der Weg zum Buch ein anderer ist als noch vor 10 oder 20 Jahren.

Und weil das alleine vielleicht nicht reicht, werden wir in diesem Jahr mit einer Spende dafür sorgen, dass im Bildungssystem die richtigen Weichen gestellt werden. Meinen jährlichen Weihnachtsgruß gibt es daher in diesem Jahr nur digital, und auch auf die üblichen Geschenke verzichten wir in diesem Jahr. Lieber sorgen wir dafür, dass das Geld dort eingesetzt wird, wo es der Gesellschaft (und damit am Ende uns allen) nutzt.

Mehr zu den Hintergründen und an wen wir spenden erfahrt Ihr/erfahren Sie hier (oder Klick auf das Bild):

In diesem Sinne wünschen wir alle hier bei readbox Ihnen und Euch friedvolle, sorgenfreie, fröhliche Weihnachtstage und einen erinnerungswürdigen Start in ein glückliches, gesundes und erfolgreiches 2019!

 

Photo by Mel Poole on Unsplash

Von Büchern, Keywords & Conversion: readbox in Zahlen, Ausgabe 2018

17. April 2018 – Es ist ja inzwischen schon sowas wie Tradition geworden … und so haben wir auch in diesem Jahr wieder unsere Ärmelschoner angezogen, Ordner gewälzt und unsere Taschenrechner aus der Schublade geholt (okay, stimmt nicht ganz, aber klingt besser als „SQL-Abfragen laufen lassen“). Et voilà: Herausgekommen ist der hochoffizielle statistische Jahresrückblick auf unser Geschäft im Speziellen und die Buchbranche im Allgemeinen: readbox in Zahlen, Ausgabe 2018.

Diesmal hatten wir so viel Material, dass wir es in zwei Teile aufteilen mussten:

 

Teil 1 (<– hier Klicken!)

Über die Entwicklung des Digitalvertriebs (14.211.368 Bücher haben wir in 2017 für unsere Verlage verkauft),

Distributionswege, Preisentwicklung (vier Handelspartner decken >90% des deutschen E-Book-Marktes ab),

E-Bundles (19-facher Umsatz in weniger als 10 Minuten …)

und In-Book-Marketing (mit In-Book-Anzeigen haben wir für unsere Verlage in 2017 über 21 Mio. Leser erreicht).

 

Teil 2 (<– hier Klicken!)

Über Leseproben und Ghostreader (13,13% der Nutzer von readbox-Leseproben kaufen am Ende auch),

Preismarketing (21%ige Preisabschläge bringen den größten Umsatzzuwachs),

Amazon Sales Rank (62.303 Abfragen pro Tag, auf die unsere Verlage zentral zugreifen können – 22.740.640 Datenpunkte insgesamt),

Schlagworte und Warengruppen (und ein paar Fun Facts – wussten Sie z.B., dass Verlagsleiter gern gesehene Protagonisten in Horrorgeschichten sind?).

 

Viel Spaß bei der Lektüre. Und sollten Sie sich dafür interessieren, wie Daten auch Ihr Geschäft erfolgreicher machen können, dann sollten wir uns unterhalten. Über Ihren Anruf unter +49 (0)231 586933-44 oder Ihre Nachricht per Kontaktformular (<– Klick!) freuen wir uns!

Digitalisierung der Buchbranche mal anders: Integrating the Publishing Environment (IPE)

30. Januar 2018 – Fragt man Menschen aus verschiedenen Branchen, was sie unter dem Begriff „Digitalisierung“ verstehen, bekommt man sehr unterschiedliche Antworten. Die einen erzählen über erste Erfahrungen mit Industrie 4.0, andere würden das Thema am liebsten mit der Ablösung des Fax durch die E-Mail als abgeschlossen betrachten, weil sie befürchten, dass ihr Business wahlweise obsolet, durch IT-kompetente Konzerne übernommen oder auf irgendeine andere Art und Weise gefährdet wird. Die Buchbranche schwebt hier irgendwo zwischen Hoffnung und Verzweiflung und schwankt heftig zwischen innovativen Ansätzen und dem Rückzugsreflex auf das bewährte Printbuch und den altbekannten Handelswegen zwischen Verlagen, Barsortimentern und Buchhändlern.

Zugegeben, Digitalisierung ist nicht einfach: Es gilt, alle bestehenden Prozesse, Berufsbilder und Geschäftsmodelle auf den Prüfstand zu stellen und den gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung (z. B. verändertes Medienkonsumverhalten, massive Aufsplitterung der Marketingkanäle) anzupassen. Und das nicht nur einmal alle 10 Jahre, sondern permanent – die einzige echte Konstante ist der stete Wandel.

Beim Umstellen und Neuausrichten von Prozessen sind offiziell verabschiedete Standards sehr hilfreich, sie fühlen sich manchmal an wie Inseln der Ruhe in einem tosenden Meer. Klar definierte Strukturen und Arbeitsschritte von Fachleuten für die gesamte Branche entwickelt – herrlich! Dieser hehre Ansatz wird allerdings dann rasch ad absurdum geführt, wenn verschiedene Stakeholder im Markt Standards unterschiedlich interpretieren und umsetzen und man damit statt einer Schnittstelle bzw. einer E-Book-Datei auf einmal viele braucht, siehe z. B. unterschiedliche ONIX-Nutzung der Händler oder die unterschiedliche EPUB3-Darstellung auf eReadern und Tablets. Genau hier setzt die neue Initiative IPE – Integrating the Publishing Environment an.

IPE kommt nicht vom großen Ganzen wie die Standards, sondern kümmert sich als Institution um möglichst präzise Digitalisierungs-Use-Cases, die aus einer konkreten Anforderung entstanden sind, so z. B. dem Zusammenspiel zwischen Verlag und Drucker. Ziel dabei ist es, aus allen bestehenden Branchen-Standards die Teile zu nutzen, die das Problem lösen und eventuell dafür noch fehlende Elemente mit denjenigen zu entwickeln, die den Use Case eingereicht haben. So entsteht ein „Profil“ aus existierenden und neuen Bestandteilen, mit dem der Use Case gelöst wird.

Dabei besonders wichtig: Es geht dabei nicht um eine lokale oder individuelle, sondern um eine globale und für alle offene Lösung, mit der jedes Unternehmen eine passende Software schreiben kann! Um bei dem Beispiel von eben zu bleiben, sollte also am Ende jeder Verlag weltweit mit jedem Drucker weltweit in der Lage sein, Druckaufträge und -assets auszutauschen. Proprietäre Schnittstellen und vielleicht sogar Datenformate würden damit der Vergangenheit angehören und die Marktmacht so manchen Konzerns würde gebrochen – zumindest bei den jeweiligen Use Cases. Voraussetzung dafür ist es, das das komplette Projekt IPE von vornherein international gedacht wird und nicht nur Vertreter aus einigen, sondern aus allen Branchenteilen mit an Bord nimmt.

Eine Utopie? Nein. Das Gesundheitswesen hat beweisen, dass es funktioniert. Von der dort tätigen IHE stammt nicht nur die Inspiration für die IPE, sondern die in den letzten Jahren dort entwickelten Erfahrungen, Strukturen, Tools und Prozesse stehen uns Buchbranchlern als kostenfreie Blaupausen zur Verfügung – inklusive aktiver, kräftiger und ehrenamtlicher Unterstützung durch die IHE-Kollegen.

Auf einer ersten IPE-Konferenz am 18. und 19. Januar in Leiden haben sich rund 30 Mitstreiter von Verlagen, Druckdienstleistern, Distributoren und Softwarehäusern getroffen und sich unter der Leitung von Ullstein-Herstellungsleiterin Michaela Philipzen und dem IHE-erfahrenen Alexander Markowetz mit den internationalen IHE-Machern ausgetauscht und intensiv diskutiert, ob sich die Erfahrungswerte aus dem Gesundheitswesen auf die Buchbranche übertragen lassen. Die Antwort war ein klares und eindeutiges Ja, denn es gab auf Anhieb genug Use-Case-Ideen, für die sich dieses Vorgehen förmlich aufdrängt.

Klar, jede Initiative dieser Art funktioniert nur, wenn sich genügend Branchenbeteiligte engagieren – als aktive Teilnehmer, als Sponsoren, als Hosts für Veranstaltungen. Der große Reiz und gleichzeitig die große Chance besteht darin, dass es hier nicht um Abstraktes, sondern stets um Konkretes geht: Im Zentrum steht immer ein echter Anwendungsfall aus der Praxis, ein echtes Problem, das in einem absehbaren Zeitraum nachhaltig und weltweit behoben wird (Im Gesundheitswesen aktuell ca. 12-15 Monate pro Use Case). Jetzt haben wir alle die Wahl: Gestalten wir hier mit oder schauen wir zu und warten, ob und was dabei raus kommt? Wir bei readbox werden IPE auf jeden Fall begleiten und unser Know-how mit einbringen – weil wir glauben, dass diese Initiative etwas bewegen kann und weil Abwarten noch nie unser Ding war. 😉

Wer mitmachen oder weitere Informationen haben möchte, möge sich einfach per Mail an info@integrating-publishing.org wenden.

Von veränderter Mediennutzung, Viellesern, Preispolitik, der Automatisierung von Geschäftsprozessen und der Pflicht zu forschen und zu entwickeln (Buchmarkt Sonntagsgespräch vom 11.6.2017)

Das folgende Interview ist zuerst als „Sonntagsgespräch“ im Buchmarkt erschienen. 

Vor einem Jahr sprachen wir mit Ralf Biesemeier (Geschäftsführer readbox) darüber, wieso sich die Branche um neue, jüngere Zielgruppen (und ihre individuellen Anforderungen) bemühen müsse – heute fragen wir im Sonntagsgespräch noch einmal nach:

BuchMarkt: Herr Biesemeier, erläutern Sie doch noch einmal kurz, was Sie mit dem „Richtungswechsel für Verlage“ gemeint ist und welchen neuen Herausforderungen sich Verlage stellen müssen…

Ralf Biesemeier: Neu sind die Herausforderungen eigentlich nicht, sie entwickeln sich aber kontinuierlich weiter. Im Zentrum steht, die Zeit und Aufmerksamkeit gerade der jüngeren, nachwachsenden Konsumenten zu gewinnen (eben die nicht klassischen „Vielleser“ ). Die Entwicklung des Konsum-und Mediennutzungsverhaltens hat sich in diesen Zielgruppen ein ganzes Stück vom Buch entfernt. Wir müssen dafür sorgen, dass uns die jüngeren Konsumenten als zahlende Buchkäufer nicht verloren gehen.

Wo liegen die Aufgaben?

In vielerlei Hinsicht hat das vergangene Jahr gezeigt, wo die Aufgaben liegen. Die Digitalisierung und die mit ihr einhergehende Transparenz, Sichtbarkeit und Verfügbarkeit von Informationen und Inhalten hat für eine enorme Machtverschiebung von der Anbieter- zur Nachfragerseite gesorgt. Alles ist verfügbar und einem kurzen „Hey Siri“, „OK Google“, „Hey Cortana“ auch findbar. Gleichzeitig wächst das Medienangebot betändig an, ebenso die Anzahl der Kontaktpunkte (Touchpoints), an denen wir die Menschen erreichen. Das Ergebnis: Die Menschen bringen immer weniger Zeit für einzelne Themen, sie beschäftigen sich (zumindest im ersten Kontakt) immer oberflächlicher mit Themen und Angeboten – eine Microsoft-Studie zeigte gerade kürzlich: Das durchschnittliche Aufmerksamkeitsvermögen liegt inzwischen bei gerade mal 8 (!) Sekunden.

Der Trend scheint eindeutig: Das Konzept „Buch“ hat es im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Konsumenten schwer: Immer weniger Menschen lesen Bücher, die Zielgruppe der „Vielleser“ schrumpft kontinuierlich. (Klick auf das Bild öffnet eine größere Ansicht)

In der Gemengelage hat es das „Konzept Buch“ schwer. Als Medium sind Bücher oftmals nicht schnell genug, und ein Buch eignet sich eben auch nicht für den schnellen Konsum oder die kurzfristige Informationsbeschaffung nebenbei. Hier gewinnen mehr und mehr Medien wie Video-oder Audiostreaming, Browserspiele – das ist der Wettbewerb, der uns in den vor uns liegenden Monaten und Jahren intensiver beschäftigen muss. Hier genau liegen die Herausforderungen, und Statistiken belegen dies: Während wir uns (vielleicht aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit) immer wieder zurückziehen auf die (alternde und damit natürlich kleiner werdende Zielgruppe der „Vielleser“ , haben wir für die jüngeren und nachkommenden Generationen offenbar noch kein zeitgemäßes, zufriedenstellendes Angebot gefunden. Insgesamt haben 2015 2,37 Mio. (!) Menschen ab 14 Jahren weniger als noch 2012 mindestens einmal pro Monat ein Buch gelesen. Das ist ein Rückgang um 6,6 % – eine Zahl, die nochmal eine andere Dimension bekommt, wenn man bedenkt, dass laut Statistischem Bundesamt im selben Zeitraum die Bevölkerungszahl in dieser Altersgruppe sogar um knapp über 2% gestiegen ist.

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Datenanalyse und Literaturbetrieb – als Chance

odometer-922377_640„The End of the Human Publisher?“ titelte vor kurzem etwas plakativ Flavorwire. Dem vermeintlichen Untergang des Abendlandes lag eine Meldung des Berliner Startups Inkitt zugrunde, die auf der Grundlage von Lesevorlieben ihrer Community einen Titel mit hohem Absatzpotential identifiziert hatten (auf der Plattform können Autoren ihre Texte einreichen, die dann von der Community gelesen werden können), der bei Tor Books, einer Tochter von Macmillan, nächstes Jahr in gedruckter Form erscheinen soll. Data Driven Publishing also, wie es der buchreport betitelte.

Daraufhin ging ein Grummeln durch die Branche, so etwa ein Hamburger Verleger: „Das hat die Welt gebraucht: Bücher, die mit einem ähnlichen Verfahren kompiliert werden, wie der Facebook-Newsfeed. Spannend! Innovativ! Bullcrap!“

Hier liegen schlicht Missverständnisse darüber vor, was Maschinenlogik für den Verlagsbetrieb bedeutet – Grund genug, einmal die Hintergründe genauer zu beleuchten. Im Kern geht es nämlich um auf Datenanalyse beruhende Programmplanung.

Auch wenn die Berichterstattung um Inkitt sehr missverständlich war: es geht im Prinzip nur darum, aufgrund einer Zielgruppenanalyse ein passendes Produkt, eine passende Produktform zu generieren. Das ist seit Bestehen der Branche täglich Brot des Verlegers: ein Produkt (idR gedruckt) für eine bestimmte Zielgruppe zu machen, und zwar auf einer wirtschaftlich möglichst ertragreichen Basis.

Auch die viel gerühmte „Überraschungs-Literatur“ mit dem Impetus, den Leser mit etwas zu überraschen, das er eigentlich im ersten Moment gar nicht gesucht hat, unterliegt diesem Prozess. Auch hier kann man jemand nur überraschen wenn man möglichst viel von ihm weiß. Und es darf auch nicht vergessen werden, dass die Diskussion um ach so böse Algorithmen gerne stimmgewaltig von Verlegern autorengetriebener Belletristik geführt wird. Tatsächlich stehen diese nur für einen Bruchteil der Verlagsbranche – Diskussionen um analysegestützte Programmplanung werden mit einem Fachbuch- oder gar Fachzeitschriftenverleger anders oder gar nicht geführt.

„Predictive data analysis is the way of the future” sagt folgerichtig Ali Albazaz, Inkitts Gründer und CEO, und er meint damit eine mit heutigen technologischen softwaregestützen Mitteln mögliche Sammlung an Markt- und Kundenwissen, die in dieser Form in der Vergangenheit nicht möglich war. Man mag dies „Big Data“ oder „Small Data“ nennen, am Ende ist es entscheidend, die relevanten Daten für Management- oder Produktentwicklungsprozesse zur Verfügung zu haben. Welche Inhalte für welche Zielgruppe in welcher Produktform in welchen Quantitäten? Diese Fragen müssen valide beantwortbar sein.

Gleichzeitig kommt ein weiterer Punkt zum Tragen: relevante Daten müssen schnell zur Verfügung stehen. Nicht, weil Software-Analysesysteme dies können – sondern weil Märkte, Zielgruppen, Leser heute viel fragmentierter, viel schneller, auch „sprunghafter“ in ihren Lese- und Kaufentscheidungen sind. Und, genauso wichtig: die angeschlossenen Prozesse müssen ähnlich schnell sein. Das auf der Basis der Zahlen von Inkitt ermittelte „optimale“ Buch wird gedruckt erscheinen – irgendwann 2017. Ob der Leser von heute ein Jahr auf sein Wunschprodukt warten will? Eher unwahrscheinlich. Und schlimmer: Was, wenn ein Mitbewerber mit schlankeren Prozessen ein adäquates Produkt nicht 2017, sondern noch in diesem Sommer veröffentlicht?

Aus diesem Grund beschäftigt sich readbox seit Jahren mit Themen wie „Data Analytics“, „Business Intelligence“ und vielem mehr. Ziel ist es, unseren Kunden ein Set an wirklich relevanten Daten für eben jene oben erwähnten Management-Prozesse an die Hand zu geben, um die richtigen Entscheidungen heute treffen zu können – und nicht die falschen morgen. Sprechen Sie uns an!

readbox Kundentag 2016: 3 Fragen an … Barbara Liebermeister (Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter)

In der vergangenen Woche hat Gerrit Klein den Anfang gemacht und unsere 3 Fragen im Vorfeld unseres am 7. und 8. Juni stattfindenden Kundentags beantwortet. Heute nun die zweite Folge dieses kleinen Frage-Antwort-Spiels, und zwar mit Barbara Liebermeister, die sich mit dem Thema „Management und Führung in Zeiten der Digitalisierung“ einen Namen gemacht hat.

Beim readbox Kundentag wird sie zeigen, auf welche Kompetenzen und Führungsqualitäten es in einer immer digitaleren Welt ankommt und welche Erfolgsfaktoren dafür sorgen, dass Organisationsstrkturen fit sind für das digitale Zeitalter. Ihr Vortrag: „Digital ist egal? Renditefaktor Mensch. Führung entscheidet (und wie Verlage Organisation und Führung im Digitalzeitalter denken müssen).

Barbara-Liebermeister-ScreenRes-Ausschnitt

Liebe Frau Liebermeister, verraten Sie uns, welches Buch Sie zuletzt gekauft haben (und wo, wann und in welchem Format)?

„Silicon Valley“ von Christoph Keese. Es handelt von Menschen im digitalen Zeitalter und den Wert des analogen Kontakts. Ich habe es im Rahmen der Recherche für mein eigenes Buch gekauft und da ich genau wusste, was ich will und brauche, habe ich es bei Amazon bestellt, das ist so wunderbar praktisch. Aber nur der Bestellvorgang war digital, das Buch hat Seiten und einen Deckel.

Wenn wir Ihnen 1.000.000€ zum Verwetten geben würden, auf welche(n) Zukunftstrend(s) würden Sie setzen?

Ich würde auf den Erfolg interessanter Business Pläne in Kombination mit den richtigen Menschen wetten und mich im Silicon Valley nach jungen Firmen umsehen, die eine gute Idee im Bereich Augmented Reality haben. (Mit fremdem Geld sieht man das Risiko freudiger.) Wahrscheinlich würde ich das Geld aufteilen und darüber hinaus nach interessanten Unternehmen im Gesundheitswesen suchen. Ich glaube, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen ein großer Treiber neuer Technologien sein wird. Wearables finde ich in dem Zusammenhang sehr spannend.

Was erwartet uns bei Ihrem Vortrag auf unserem Kundentag?

Unterhaltung. Kurzweil. Ein Feuerwerk an Geschichten. Und am Ende die Erkenntnis, dass bei aller Digitalisierung, die unseren Alltag mittlerweile ausmacht, der Mensch weiter in den Fokus rückt. Digital sind nur die Hilfsmittel, die uns helfen, das, was uns eigentlich interessiert, leichter zu finden und zu erreichen.

Frau Liebermeister, vielen Dank! Und bis zum 8. Juni im Dortmunder U!

Weitere Infos zum readbox Kundentag finden Sie hier.

 

Digitales Buchgeschäft in Zahlen 2015 – Die Infografik

(Die Auflösungen der Länderrätsel finden Sie am Ende des Beitrags)

Wie viele eBooks wurden 2015 ausgeliefert? Was bringen E-Bundles? In welchem Format liest Ihre digitale Zielgruppe am liebsten? Wie entwickelte sich die Umsatz-Verteilung der Shop-Anbieter? Wie viele Leser werden durch In-Book-Marketing erreicht? Welcher Verkaufs-Monat war besonders stark? Und was kaufen eigentlich Leser Ihrer Leseproben sonst noch so? Finden Sie es heraus (das und vieles mehr):

Wie bereits im letzten Jahr haben wir auch aktuell wieder unser letztes Geschäftsjahr etwas genauer angesehen und Informatives, Überraschendes und Kurioses zum Vorschein gebracht. Über 12 Mio. eBooks haben wir im vergangenen Jahr ausgeliefert (umgerechnet über 6 Milliarden Print-Seiten) und den Verlagen mit In-Book-Marketing und unserem meine.readbox-Leseexemplaremodul über 600.000 Euro Herstellungs- und Logistikkosten gespart. Und hätten Sie gedacht, dass Nutzer, die Ihre Leseproben herunterladen am Ende Motorradstiefel kaufen?

Mit Klick auf den Ausschnitt unten (oder direkt hier: https://infogr.am/readbox_in_zahlen_2015) geht’s zur kompletten Infografik. Die zugehörige Presseinformation finden Sie hier.

 

Auflösung der Länderrätsel:

Länderkennzeichen – 
CD – Canada
BB – Barbados
MP – Marianien
MZ – Mazedonien
FJ – Fidschi Inseln
IR – Irland
SN – Senegal
VG – Britische Jungfern Inseln
PG – Papua Neuguinea

Währungen – 
COP – Kolumbianischer Pesos (Kolumbien)
ILS – Neuer Schekel (Israel, Westjordanland, Gazastreifen)
PLN – Zloty (Polen)
HKD – Hongkong Dollar (Hongkong) und Indische Rupie (Indien)
TWD – Taiwan Dollar (Taiwan)
ZAR – Rand (Südafrika)
RON – Rumänischer Leu (Rumänien)
NOK – Norwegische Krone (Norwegen)

Es ist soweit: meine.readbox-Relaunch am 1.2.2016 (und ein Interview mit Andreas Köglowitz und Nadja Riedel zur neuen Nutzeroberfläche und -struktur)

Wie bereits in den letzten Wochen in unserem Newsletter und Blogpost im Dezember angekündigt, wird zum 1. Februar 2016 unser Verlagssoftwareangebot meine.readbox einem kompletten Relaunch unterzogen.

Ab Freitag, den 29. Januar um 15 Uhr schließen wir über das Wochenende unser altes Kundencenter und Sie können sich nicht mehr einloggen.
Wichtig: Auslieferungen und Updates, zum Beispiel für Preisaktionen, sind davon nicht betroffen. Ab Montag, den 1. Februar um 8 Uhr können Sie natürlich wie gewohnt auf meine.readbox – dann in einer neuen Version – zugreifen.

In den vergangenen Tagen hatten wir schon einige Webinare durchgeführt, um unseren Verlagskunden einen Einblick in die neue Oberfläche, Struktur und Funktionalität zu geben. Auch nach dem Launch der neuen Version werden wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, sich über die neue Funktionsweise zu informieren.

Termin für das nächste Webinar ist der 3. Februar 2016 um 10 Uhr.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an vertrieb@readbox.net.
Danach erhalten Sie weitere Informationen sowie Ihre Zugangsdaten. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken neuer Möglichkeiten für Ihren Unternehmenserfolg.

Ein Gespräch.

Mit Grafikerin & Geschäftsführerin Nadja Riedel (d-ligo) und Andreas Köglowitz (readbox)

Über die Hintergründe und die Schritte zur neuen Version von meine.readbox haben wir ein kurzes Gespräch mit Andreas Köglowitz, Senior-Produktmanager bei readbox und der Grafikerin Nadja Riedel über das neue Design geführt, die das Projekt gemeinsam hauptverantwortlich geplant und umgesetzt haben.:

Veränderungen gibt es in der heutigen Zeit genügend. Wieso verändert readbox nun sein Kundencenter und das komplette Graphic User Interface (siehe auch GUI -Begriff – Wikipedia)?

Andreas Köglowitz, readboxAndreas Köglowitz (AK): Was heute als mächtige Software für die Vermarktung und den Vertrieb von Büchern im digitalen Umfeld angeboten wird ist über die letzten Jahre als „Kundencenter“ zur Unterstützung des Auslieferungsgeschäfts von readbox sehr organisch gewachsen. Die Funktionalitäten wurden von verschiedenen Entwicklern mit unterschiedlichen Zielen und für Zielgruppen erschaffen. Für mich als Verantwortlichen für dieses Produkt war nun der Punkt gekommen alles auf einen Nenner zu bringen und ein einheitliches Design zu schaffen und in diesem Zug auch gleich die Benutzbarkeit für den Kunden zu optimieren.

Nadja Riedel, d-ligoNadja Riedel (NR): Für die Benutzeroberfläche des Kundencenters wurde ein graphisches Konzept entwickelt, welches durch klar definierte Gestaltungsregeln nicht nur ästhetische Anforderungen erfüllt, sondern gleichzeitig die Usability unterstützt. Desweiteren wurden Arbeitsabläufe analysiert und unter Berücksichtigung einer besseren Benutzbarkeit modifiziert. Nicht nur das Design wurde einheitlicher gestaltet, auch die Funktionalitäten wurden konsistenter umgesetzt – so wird die Oberfläche schneller zugänglich und der Benutzer findet sich leichter zurecht.

Warum ist ein gutes GUI (Graphical User Interface) und die „User Experience“ (UX) denn eigentlich so wichtig?

NR: Oft wird eine Benutzeroberfläche auf seine Ästhetik, also sein Design reduziert. Aber selbst ein auf den ersten Blick ansprechendes Design kann aus Usability-Sicht schlecht sein. Bei der Konzeption einer guten Schnittstelle müssen auch verschiedene Aspekte z.B. der Wahrnehmung und Kognition berücksichtigt werden. Ein nicht konsistent entwickeltes oder angewendetetes System zur – nicht nur grafischen -Abbildung von Informationen kann zur Verwirrung des Benutzers führen. Dieser Prozess wird nicht unbedingt bewußt wahrgenommen, führt aber zu Unsicherheiten in der Bedienung seitens des Benutzers.

Welche Vorteile hat der Kunde bei readbox genau davon?

NR: Die beste Benutzeroberfläche ist eigentlich die, die möglichst wenig Fragen aufwirft. Der Benutzer soll sich auf seine Aufgaben konzentrieren können und sich nicht mit dem Werkzeug auseinandersetzen müssen. Eine Software, die den Benutzer bei seiner eigentlichen Arbeit nicht gut unterstützt, führt auf lange Sicht nicht nur zu Unzufriedenheit, sondern nimmt auch viel mehr Zeit in Anspruch als benötigt.

AK: Zudem ist es so, dass durch eine bessere Benutzeroberfläche nicht nur der Kunde Vorteile hat. Auch der Supportaufwand verringert sich für alle Seiten, da bei einer guten Benutzeroberfläche sich alles möglichst selbst erklärt.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit zwischen readbox und D-ligo?

NR: Andreas hat mich vor ca. 11 oder 12 Jahren das erste Mal mit grafischen Aufgaben für seinen Verlag betraut. Ich habe Andreas von Beginn an als jemanden kennengelernt, der gutes Design und meine Erfahrung als Graphiker sehr schätzt. Ich habe die Entwicklung seiner beiden Buchverlage als Graphikerin begleitet und umgekehrt hat auch er durch unseren langjährigen Kontakt verfolgen können, wie ich zunehmend als Usability-Expertin von großen Industrie-Unternehmen gebucht worden bin.

AK: Es erleichtert das Arbeiten sehr, wenn man mit jemanden arbeitet, den man gut kennt. Absprachen werden einfacher und Projektschritte bedürfen keiner grossen und langwierigen Meetings..

Hat ihnen beiden die Zusammenarbeit denn auch Spaß gemacht?

NR: Ja, die Zusammenarbeit mit Andreas und auch mit dem gesamten readbox-Team war unkompliziert und hat großen Spaß gemacht. readbox hat mich schon bei der Konzeption mit einbezogen – das machen in diesem Bereich leider nicht viele Kunden. Oft wird die Arbeit eines Designers erst in Anspruch genommen, wenn nur noch „Erste-Hilfe“ geleistet werden kann. Deswegen ist es schön, wenn ein Kunde erkannt hat, dass ein Interface-Designer schon zu Beginn einer Software-Entwicklung einen wichtigen Beitrag leisten kann. Das erhöht natürlich auch die Motivation. Meiner Meinung nach ist die neue Oberfläche ein Ergebnis konstruktiver Teamarbeit, pragmatischer Entscheidungen und guter Kommunikation.

AK: Auf jeden Fall und ich denke das war nicht unser letztes gemeinsames Projekt.

Vorschau meine.readbox, neue Nutzeroberfläche:
(bitte auf eines der Bilder klicken für eine größere Ansicht)