Vorgestellt: Arbeiten mit meine.readbox Titelgruppen

Sie kennen das vermutlich: Man selektiert im Titelbestand einer Verlagssoftware mit diversen Filtern eine bestimmte Auswahl von Titeln – für irgendeine Auswertung, für irgendeine Marketingaktion, für was auch immer. Anstrengend wird es, wenn die Software diese mühsam zusammengestellte Auswahl nicht abspeichern kann und man jedes Mal wieder von vorne anfangen muss. Das kostet Zeit und Nerven.

Deswegen ist eine der wichtigsten Underdog-Funktionen in meine.readbox das Erstellen von Titelgruppen, denn damit können Sie eine beliebige Kombination von Titeln abspeichern, benennen, inhaltlich beschreiben und immer wieder aufrufen, um damit zu arbeiten.

Zum Erstellen einer Titelgruppe gehen Sie in den Titelbestand, selektieren Ihre Titel und wählen im Aktions-Dropdown-Menü Als Titelgruppe speichern.

Titelgruppen_abspeichern

Im Titelbestand können Sie nun über den Suchfilter Titelgruppen auf alle abgespeicherten Selektionen zugreifen und so innerhalb kürzester Zeit alle Funktionen des Titelbestand-Moduls nutzen.

Titelgruppen_auswaehlen

Auch im Reportingbereich stehen Ihnen die Titelgruppen als Suchfilter für schnelle Auswertungen aller Art zur Verfügung.

Titelgruppen_statistik

Probieren Sie es direkt aus. Titelgruppen stehen allen meine.readbox-Nutzern im Titelbestand und Reporting zur Verfügung.

Sie wollen die Verlagssoftware meine.readbox und unsere Leistungen für den Vertrieb und die Vermarktung von E-Books, Print- und Hörbüchern testen? Gern! Einfach hier Kontakt aufnehmen. Danke 🙂


Beitragsbild von Glen Carrie auf Unsplash

Wir ziehen um…

Am 11.01.2019 zieht readbox auf ein neues Server-System um. Warum machen wir das eigentlich – und was passiert da?

 

[20. Dezember 2018] Jeder von uns ist schon einmal umgezogen. Jeder von uns weiß, dass es unzählige Dinge gibt, an die man dabei denken muss: Soll der Umzug wirklich am Wochenende stattfinden? Wo muss ich überall meine Adresse ändern? Wie viel Zeug hat sich da eigentlich im Keller angesammelt? Reden meine Freunde noch mit mir, wenn ich sie bitte zu helfen? Kommt die Oma mit der neuen Adresse klar?

Exakt so ist es auch bei einem Server-Umzug.
Nur schlimmer.

 

Denn genaugenommen kann man einen Serverumzug nicht mit einem privaten Umzug vergleichen. Bei letzterem schläft man ein paar Tage erst mal auf einer Matratze, bis das richtige Bett aufgebaut ist. Man kann sich Wochen, ja Monate Zeit lassen, bis man den letzten Karton ausgepackt hat. Und das alte Trimmdich-Rad kann auch ruhig noch etwas länger in der alten Wohnung bleiben.

Der Wechsel eines Server-Systems ist vielmehr mit dem Umzug einer Pizzeria zu vergleichen, die den Transport koordinieren, die Käse und Tomaten-Zulieferer informieren, den neuen Ort einrichten und gleichzeitig aber den Betrieb am alten Standort aufrechterhalten muss, um keine Kunden zu verlieren, die hungrig vor verschlossenen Türen stehen würden.

Exakt so ist es auch bei einem Server-Umzug.
Nur mit weniger Pizza.

 

Warum ein neuer Server?

Die Anforderungen an das readbox-System steigen mit jedem Tag. Wir sammeln täglich abertausende Daten und Dateien. Beständig kommen neue Kunden und damit Daten und Dateien in unser System. Unsere Software wird mit jedem Modul anspruchsvoller und komplexer. Das einfache Auflisten von Meta-Daten ist simpel. Komplexe, analytische Auswertungen von Preis-Aktionen oder Prozesse zur Metadaten-Optimierung verlangen aber gänzlich andere „Rechen-Power“.

Unser altes System kommt hier immer mehr an seine Grenzen. Daher haben wir uns entschlossen, auf ein größeres und leistungsstärkeres System umzuziehen, damit wir unseren Kunden weiterhin die gewohnten Leistungen bringen können und unsere gesamte Infrastruktur zukunftssicher bleibt.

 

Was zieht da alles um?

In unseren Möbelwagen kommen:

  • Einige Millionen Dateien: 3,5 Tera-Byte, das sind 3.585 Giga-Byte oder 3.670.016 Mega-Byte. Würden wir alles in Normseiten ausdrucken, müssten wir 1.879.048.192 Seiten transportieren.
  • Sechs getrennt zu konfigurierende Server-Systeme (wir ziehen auf einen neuen physikalischen Rechner um, aber dieser beinhaltet 6 unterschiedliche Instanzen, von der das meine.readbox-System nur eine ist.)
  • ca. 20 einzelne, komplette Datenbank-Systeme mit mehreren hundert Datenbank-Tabellen.
  • zahlreiche externe Komponenten (z.B. den Apple Transporter für das Verschicken von Daten und Dateien an Apple)

 

Was macht das alles so verdammt kompliziert?

Der Umzug der Dateien ist noch die einfachste Aufgabe. Hier müssen wir nur die große Menge bewältigen. Viel schwieriger ist die Sicherstellung aller externen Schnittstellen und automatischer Prozesse, die es in unserem System gibt. Wir liefern jeden Tag hunderte von Titeln an unzählige Shops. Wir ermitteln tägliche in großen Mengen statistische Daten (Verkaufsdaten, Amazon Sales Ranke, etc.). Es gibt über 150 vollautomatische „Jobs“, die auf dem Server im Hintergrund laufen und die weiterhin funktionieren müssen. Kunden nutzen unseren Server als Remote-Digital-Warehouse, um Verkäufe in ihren Shops über uns abzuwickeln. Jede Minute, in der unser System nicht zu erreichen ist, kann unzufriedene Käufer zur Folge haben.

Hinzu kommt, dass die Daten im alten und neuen System absolut identisch sein müssen. Es darf nicht passieren, dass wir im alten noch Daten sammeln, während wir das neue System bereits hochfahren.

Aus diesem Grund werden bei unserem Umzug Daten und Dateien nicht einmalig, sondern immer wieder synchronisiert. Aus diesem Grund schließen wir meine.readbox nicht nur für kurze Zeit, sondern für mehrere Tage.

Nur so können wir sicherstellen, dass keine Daten beim Umzug verloren gehen.

 

Uns ist bewusst, dass die Nichterreichbarkeit unseres Systems für keinen Kunden leicht ist. Und natürlich versuchen wir diese „Auszeit“ so kurz wie möglich zu halten. Aber unsere oberste Priorität muss es sein, dass der Umzug erfolgreich verläuft. Dass alle Daten, alle Dateien, alle Schnittstellen, alle Hintergrund-Jobs danach genauso funktionieren wie zuvor.

Nur schneller und besser.
Und mit mehr Peperoni.

 

Zur Sicherheit hier noch einmal der Ablauf des Server-Umzugs:


Freitag, 11. Januar 2019 17 Uhr:
meine.readbox geht offline. Alle Schnittstellen und Warehouse-Anbindungen laufen aber weiterhin wie gewohnt.

Samstag, 12. Januar 2019 7:00 – 7:30 Uhr: „Switch“ auf das neue System. In diesem Zeitraum wird unser komplettes System nicht erreichbar sein. Download-Links zum Warehouse behalten aber weiterhin ihre Gültigkeit und sind danach ganz normal nutzbar.

Spätestens Sonntag, 13. Januar 18 Uhr: meine.readbox geht wieder online.

 

 

 

 

 

Der (E-Book-)Preis ist heiß: Preisaktionen! (Teil 3)

25. Oktober 2018

6. Wie kann ich kontrollieren, dass der Preis überall rechtzeitig gesenkt und später wieder erhöht wird?

Manuell ist das eine mühselige und aufwändige Tätigkeit, die außerdem keinen Spaß macht, denn dazu müssten Sie für jeden Titel die Produktdetailseite jedes Shops sowohl am Tag des Aktionsstarts als auch am Tag nach dem Aktionsende abgrasen und die Preise prüfen. Hier hilft nur Automation. Sowas können Dienstleister wie Aggregatoren und Distributoren, die haben dazu spezielle Werkzeuge. Bei readbox heißt unser Tool //shc  shop check. Es fragt alle gängigen Shops ab und prüft auf das Vorhandensein und die Korrektheit des Preises.

7. Was kann ich tun, um eine Preisaktion zu unterstützen?

Eine wichtige Frage, wenn man nicht allein auf Hoffnung bauen möchte. Und ja natürlich können Sie etwas tun! Nutzen Sie Ihre eigene Reichweite mit Ihren Marketingmöglichkeiten, um Ihre Kunden zu Informieren. Also via Newsletter, Hinweis auf der Website, Posts in den sozialen Medien, feuern Sie aus allen Rohren.

Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Websites, die vergünstigte Preisaktionen promoten und die alle E-Book-Schnäppchenjäger auf dem Schirm haben. Prüfen Sie, ob Ihre Titel dort bereits über andere Wege auftauchen und falls nein, nehmen Sie Kontakt zu den Websitebetreibern auf. Ein bekanntes Beispiel ist https://www.lesen.net/ von Johannes Haupt.

8. Wann gilt eine Preisaktion als erfolgreich?

Klingt nach einer einfachen Frage. Die Antwort kann je nach Zielsetzung einer Aktion allerdings recht unterschiedlich ausfallen.

Zentrale KPIs für Preisaktionen

Wie oben in den Szenarien der Fragen 1 und 2 geschildert, zielen Preisaktionen entweder auf mehr Umsatz oder mehr Reichweite ab. Diese beiden Aktionstypen sollte man bei der Aus- und Bewertung möglichst getrennt betrachten, sonst entsteht schnell ein verfälschter Eindruck.

Vergleich macht schlau

Ob eine Preisaktion erfolgreich war, ergibt sich im Vergleich mit den Zahlen vor und nach der Aktion. Geht es um Geld, ist die Rechnung auf den ersten Blick einfach: Man nehme die Umsätze im Zeitraum vor der Aktion und vergleiche sie mit denen während der Aktion. Sind sie höher, ist alles gut. Aber so ganz einfach ist es dann leider doch wieder nicht. #seufz Aber dazu kommen wir gleich.

Bei Reichweiten-Aktionen ist der Erfolg auf zweierlei Weise messbar: Erstens ein Vergleich der erzielten Downloads mit den Zahlen von anderen, ähnlichen Aktionen als Benchmark und die Konversionsrate, falls in dem Titel z. B. In-Book-Anzeigen enthalten waren.
ACHTUNG: Bei der Konversions-Bewertung ist das Analysefenster ein anderes als bei den Downloadzahlen, denn stehen die Anzeigen – wie in der Belletristik üblich – am Ende des Titels, muss der Kunde das Buch erstmal zu Ende lesen, bevor er sie zu Gesicht bekommt. Hier entsteht also ein Zeitversatz und der hängt vom Umfang des Buches ab.

Vergleichszeiträume: davor und danach

Welchen Zeitraum vor einer Aktion betrachtet man denn nun? Immer den, der genauso lange ist wie die Aktion selbst oder einen festen Zeitraum? Bei Daily Deals wird schnell klar, dass es mäßig sinnvoll ist, den Erfolg einer 1-Tages-Aktion ausschließlich an den Ab- oder Umsätzen des Vortags zu bemessen, bei einer Aktion über zwei Wochen schaut das schon wieder ganz anders aus. Wie so oft geht es hier um die Fragestellung:
Um die Effizienz von Aktionen unterschiedlicher Dauer miteinander vergleichen zu können, ist eine Betrachtung mit einem Zeitraum erforderlich, der immer gleich ist. Nur so finden Sie heraus, welche Aktionslänge ideal ist. Wir empfehlen hier einen Zeitraum von 30 Tagen.
Wollen Sie hingegen die Performance von Aktionen derselben Dauer miteinander vergleichen, lohnt es sich, die Zeiträume in Relation zu ihrer Länge zu betrachten, denn gerade kurze Aktionen sind so besser zu beurteilen.

Möchten Sie außerdem die Nachhaltigkeit einer Aktion in die Bewertung mit einfließen lassen, sollten Sie auch den Zeitraum nach Ende der Preisaktion berücksichtigen. Damit fangen Sie zwei mögliche Fälle ab: Sind die Umsätze wie erhofft noch eine Weile lang höher als vor Beginn der Aktion oder stürzen sie ins Bodenlose, weil sich erstmal niemand mehr für den Titel interessiert?

Fazit: Ein guter Betrachtungszeitraum sind 30 Tage vor und 30 Tage nach der Preisaktion. 

Zahlen: absolut und durchschnittlich

Welche Zahlen erlauben eine objektive Bewertung des Aktionserfolgs? Absolute Zahlen sind immer gut, führen sie doch sofort eine messbare und verständliche Summe von Um- oder Absätzen vor Augen. Frei nach dem Motto viel hilft viel und nix war nix. Diese Betrachtungsweise allein kann allerdings in die falsche Richtung weisen, denn es ist durchaus denkbar, dass zwei kurze Preisaktionen in relativ kurzem Abstand mehr bringen als eine lange Aktion – was man bei einer reinen Summenbetrachtung nicht herausfinden würde. Hier helfen Durchschnittswerte, die Um- und Absätze pro Tag berechnen und damit die Aktionseffizienz unabhängig von ihrer Dauer sichtbar machen.

Aus- und Bewertungsbeispiele

In unserem Preisaktions-Analytics-Tool //ppr werten wir alle Varianten aus, um maximale Transparenz zu erzeugen.

Variante 1: Absolute Zahlen mit Vergleichs-Zeiträumen, die der Aktionsdauer entsprechen.

absolut
Auswertung einer 7-tägigen Aktion im Vergleich zu den Zeiträumen jeweils 7 Tage davor und danach. Diese Preisaktion war ein voller Erfolg, selbst nach ihrem Ende war der Umsatz deutlich höher als davor. Quelle: meine.readbox-Modul price promotion

Variante 2: Durchschnittswerte mit einem Vergleich-Zeitraum von 30 Tagen nur VOR der Preisaktion

vorherwaehrend
Auch hier wird deutlich, dass diese Aktion in Absatz, Umsatz und Vergütung so richtig gut gelaufen ist. Quelle: meine.readbox-Modul price promotion

Variante 3: Durchschnittswerte mit einem Vergleich-Zeitraum von 30 Tagen VOR und NACH der Preisaktion

vorherdanach
Alle Werte zeigen, dass diese Aktion einen nachhaltig positiven Effekt auf den Verkauf des Titels hatte. Genau so soll es sein. Quelle: meine.readbox-Modul price promotion

9. Wie sieht die Performance einer Aktion im Vergleich zu ähnlichen Aktionen aus?

Das große Thema Benchmarking. Auch hier gibt es wieder zwei Ebenen: Einerseits der Vergleich von Aktionen mit anderen Aktionen innerhalb des Verlags oder der Verlagsgruppe und andererseits der Vergleich mit Aktionen anderer Verlage.

Wie immer bei Auswertungen ist die Fragestellung an die Daten wichtig: Möchte ich z.B. die Aktions-Performance innerhalb eines Genres, also beispielsweise ähnlicher Imprints, Autoren, Reihen miteinander vergleichen oder vielleicht sogar ganze Genres bewerten, um mein Marketingbudget möglichst optimiert einzusetzen?

Benchmarking innerhalb des eigenen Hauses ist dabei die einfachere Variante – sofern Sie die nötigen Daten korrekt und präzise erfassen und auswerten. An Vergleichsdaten aus dem Markt kommen Sie nur über spezialisierte Dienstleister. Bei readbox haben wir im Laufe der Jahre zigtausende an Aktions-Datensätzen gesammelt und stellen diese in unserem Analyse-Tool als Benchmarks in anonymisierter Form zur Verfügung.

10. Warum war eine Aktion erfolgreich oder eben auch nicht?

Tja, das ist eine Frage, auf die es eine ganze Menge möglicher Antworten gibt. Um hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, messen wir in unserem Analyse-Tool eine ganze Reihe von Faktoren, die sich im Laufe der kommenden Monate mit Sicherheit noch erweitern wird.

Das Ergebnis einer solchen Analyse kann z. B. so aussehen:

erfolgsanalyse
Beispiel für die Zusammenfassung einer Erfolgsanalyse. 
Quelle: meine.readbox-Modul price promotion

Neben den hier gezeigten Parametern verfolgen wir noch einige andere Faktoren, die hochinteressante Einblicke liefern. Allerdings wollen wir an dieser Stelle nicht mehr verraten, der Artikel ist ja schließlich lang genug geworden, nicht wahr? Alles Weitere zeigen wir Ihnen gerne persönlich, melden Sie sich also gerne beim Autor dieses Blogbeitrags oder unsere Website bei meinen Kollegen Christian Körner oder Stephanie Rahmede.

Der (E-Book-)Preis ist heiß: Preisaktionen! (Teil 2)

18. Oktober 2018 – Neben mehr Umsatz kann auch mehr Reichweite das Ziel einer Preisaktion sein. Und die meiste Reichweite erzielen Sie mit kostenlosen E-Books, die Downloadzahlen dieser Titel sind in der Regel enorm:

2. Wann machen 0-€-Aktionen Sinn?

Ein klassisches Szenario für eine 0-€-Aktion ist der Einstieg in eine Reihe mit einem kostenlosen Band 1 in der Hoffnung, dass die Leser so begeistert sind, dass sie gleich weiterlesen wollen und für die Folgebände bezahlen. Wie oben im Szenario 2 sorgen auch hier In-Book-Marketing-Anzeigen für eine hohe Konversion.

Kostenlose Aktions-E-Books werden von verschiedenen Websites gescannt und z. B. per Newsletter promotet.

Bei der Erfolgsauswertung von Preisaktionen ist es wichtig, reichweitenorientierte Aktionen von umsatzorientierten zu trennen – von wegen Äpfel mit Birnen vergleichen und so. Eine erfolgreiche Reichweitenaktion mit einem kostenlosen Titel ist automatisch umsatzmäßig eine Katastrophe – aber halt eine geplante!

3. Um wie viel Prozent sollte man den Preis senken?

Erfahrungsgemäß sind Senkungen ab 50% erfolgreich, weniger wird von den Kunden als nicht sonderlich attraktiv wahrgenommen. Als untersten ansatzweise erfolgversprechenden Wert zeigen unsere Daten eine Preisminderung um 25%, eine 10%ige Preissenkung können Sie sich also getrost schenken. Shop-Deals schreiben zumeist eine minimale Senkung vor, die ebenfalls zwischen 30% und 50% liegt.

Das Ausmaß der Senkung hängt auch vom Ausgangspreis und von Schwellenwerten ab. Unterschreitet ein teurer Titel die 10-€-Schwelle kann das effizienter sein, als eine prozentuale Preisreduzierung.

Um hier präziser bei der Gestaltung von Preisaktionen zu werden, ist es notwendig, die eigenen Aktionen kontinuierlich auszuwerten, zu lernen und sich an die ideale Preissenkung heranzutasten.

scatterplot
Die X-Achse zeigt die Preissenkung in %, die Y-Achse den Erfolg. Ab 50% steigt die Anzahl der erfolgreichen Aktionen signifikant. Quelle: meine.readbox-Modul price promotion

4. Welche Endpreise sind besonders erfolgversprechend?

Die Marktplätze – darunter vor allem Apple – geben gewisse Preisstrukturen vor, an die sollte man sich auf jeden Fall halten. Wie bereits unter 3 kurz angesprochen, ist das Unterschreiten bestimmter Preisschwellen besonders effizient, um Interessenten in Käufer zu verwandeln. Da sind E-Books genau wie alle anderen Waren.

Der (E-Book-)Preis ist heiß: Preisaktionen! (Teil 2) weiterlesen

Der (E-Book-)Preis ist heiß: Preisaktionen! (Teil 1)

11. Oktober 2018 – Preisaktionen sind heute immer noch das effizienteste Mittel, um E-Books erfolgreich zu bewerben. Klassenprimus ist dabei der gute alte Kindle Deal vom großen a. Warum? Weil dort neben der Reichweite auch alle zur Verfügung stehenden Daten ausgewertet und Aktionen entsprechend von Anfang an optimiert werden. Für erfolgreiche Preisaktionen in Eigenregie gilt es also, ein paar Fragen an die eigenen Datenbestände zu stellen. Und genau dazu liefert dieser Artikel Input: Was sind die richtigen Fragen und wie lauten die Antworten?

Steckbrief Preisaktionen

Zuerst ein Mini-FAQ zu Preisaktionen – nur um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen.

  • Was ist denn genau eine Preisaktion?
    Eine zeitlich limitierte Veränderung eines Preises für ein E-Book.
  • Warum sollte ich mehr Geld verdienen, indem ich meine Bücher billiger verkaufe?
    Weil die Shops die reduzierten Titel gesondert bewerben und die verkaufte Menge durch mehr Sichtbarkeit überproportional zur Preisreduktion in die Höhe geht.
    Ein klassischer Effekt ist außerdem, dass solchermaßen beworbene Titel nach Ende der Preisaktion im Umsatz nicht sofort auf den Wert vor der Aktion zurückschnellen, sondern ihre Verkaufskurve durch die verbesserte Sichtbarkeit erst langsam wieder abflacht.
  • Müssen die Preise vor und nach der Aktion gleich sein?
    Nö. Man kann damit sowohl eine Preissenkung als auch -erhöhung durchführen.
  • Verträgt sich das denn mit der Preisbindung?
    Aber sicher doch. Zumindest solange die beworbenen Titel in allen Shops jederzeit denselben Preis haben, also vor, während und nach der Preisaktion.
  • Gibt es eine Vorlaufzeit zum Melden solcher Preisaktionen?
    Da gibt es sogar zwei. Eine sinnvolle und eine, äh, ungeschickte. Siehe unten bei Frage 5.

Also alles ganz einfach. Oder doch nicht?

Im Prinzip ist eine Preisaktion wirklich einfach: Titel aussuchen, reduzierten Preis festlegen, Start- und Enddatum definieren, passende Metadatenaktualisierung an alle Shops schicken, fertig. Handelt es sich um einen Shop-Deal, wird Ihnen bisweilen sogar die Titelauswahl abgenommen. Und dann hoffen, dass alles klappt und Absatz und  Umsatz steigen. Bingo.

Tja, und genau hier geht’s schon mit den Fragen los:

Der (E-Book-)Preis ist heiß: Preisaktionen! (Teil 1) weiterlesen

Mehrfachverwertung – Activate your Backlist!

22. März 2018 – Mehrfachverwertung von Content muss nicht schwierig sein: Digitale Sammelbände schaffen Spaß beim Leser und Freude beim Verleger – richtige Inhalte, Preise und Veröffentlichungszeitpunkte vorausgesetzt. Data Driven Publishing hilft dabei enorm.

Die klassischen beiden Mehrfachverwertungsmethoden in der (Buch)Verlagswelt sind einerseits Lizenzvergaben – vor allem zur Übersetzung ins Ausland – und andererseits verschiedene Ausgaben mit unterschiedlicher Ausstattung: Hardcover, Taschenbuch, Readerausgabe, E-Book, Hörbuch usw. So gut, so bewährt, so langweilig.

Mehrere Faktoren in der aktuellen Entwicklung des Medienkonsumverhaltens begünstigen eine weitere Methode, die besonders für digitale Produkte gut geeignet ist: den guten alten Sammelband in seiner modernen Reinkarnation als E-Book-Bundle.

Faktor 1:

Kurze Texte und einzelne Anleitungen sind zunehmend beliebt. Überall. Nicht nur im Internet. Als Fiction zum Lesen, als Rezept zum Kochen, als Video-Rezension eines Buches etc.

Faktor 2:

Serien-Inhalte sind in allen Medienformen ungemein erfolgreich. Das Konzept à la „Staffel 3, Episode 4“ gilt heute nicht mehr nur für Fernseh-Serien, sondern auch für Heftromane, E-Book-Reihen und Comics. Es ist also beim Endkunden mittlerweile bekannt, gelernt und verstanden.

Faktor 3:

Selbstbestimmung als Wert. In Netflix-Zeiten hat niemand mehr Lust, sich vorschreiben zu lassen, wann er die nächste Folge einer Serien-Staffel schauen darf. Das gilt auch fürs Lesen. Wer Band 1 einer Serie liest, will gleich mit Band 2 weitermachen. Gibt es dann auch noch Band 1-10 als günstiges Angebot, ist es umso besser, die Kaufmotivation ist hoch.

Klar, aus solchen kleineren Inhalten dicke Sammel- oder Themenbände zu erstellen, ist keine neue Idee, der Autor dieser Zeilen besitzt seit vielen Jahren ein eigenes Perry-Rhodan-Silberband-Regal von Band 1 bis 140 und (fast) alle erdenklichen Star-Trek-Serien-DVD-Boxen. Warum also sollte das alles ausgerechnet jetzt wieder spannend sein?

Mit dem meine.readbox bundle creator erstellen Sie neue Produkte aus existierenden Titelbeständen. In Minuten. Und mit großem Umsatzpotenzial: 2017 stieg der Umsatz der „gebundleten“ Titel im Durchschnitt um das 19-fache (ggü. dem Umsatz der Einzeltitel vor Veröffentlichung des Bundles)!

Weil es via Technologie mittlerweile einfach, kostengünstig und ungemein schnell möglich ist, aus mehreren kleinen E-Books ein großes herzustellen. Neues Cover, neuer Metadatensatz, automatisch generiertes epub (und mobi – die 50%+ Kindle-Nutzer im Markt sollten nicht ignoriert werden), fertig. Das dauert Minuten. Keine Tage oder gar Wochen. Weil der gesamte Vorgang durch Software automatisiert gesteuert wird. Wahlweise im Marketing, im Lektorat oder im Vertrieb. Und ohne die begrenzten Ressourcen in der Herstellung noch zusätzlich belasten zu müssen

Weil wir heute durch Tausende von Verkaufsdaten wissen, wann der ideale Zeitpunkt für die Erstellung und Veröffentlichung eines Sammelbandes im Verhältnis zu seinen Einzelbänden ist.

Weil wir durch Analysen wissen, wie hoch der ideale Verkaufspreis für ein E-Book-Bundle sein muss, um einerseits für die Endkunden attraktiv zu sein und andererseits den Umsatz zu maximieren.

Weil wir durch semantische Auswertung der Inhalte in Verbindung mit den Verkaufszahlen sehr gut prognostizieren können, welche Themen besonders beliebt sind und welche Einzelbände sich für Bundles eignen.

Die wichtigsten readbox-KPIs für E-Book-Bundles in 2017:

  • 429 verschiedene Bundles von 11 Kundenverlagen standen zum Verkauf.
  • Sie wurden insgesamt 56.385 mal verkauft. Also durchschnittlich 131 Verkäufe pro Sammelband.
  • Mit eBundles wurden so 512.791 € Umsatz erwirtschaftet, das sind 1.195 € pro Bundle. Zusatzumsatz bei minimalen Kosten wohlgemerkt. Durch reine Zweitverwertung von Backlisttiteln.

Fazit: Wer über modulare Inhalte wie Serien, Anleitungen, Rezepte, Zeitschriften-Artikel aus Rubriken verfügt, kann mit etwas Zielgruppen-Know-how und geringem finanziellen Einsatz via E-Book-Bundles signifikanten Zusatzumsatz generieren.

Ob es sich lohnt? Im Durchschnitt haben unsere Verlage im vergangenen Jahr (2017) den Umsatz der „gebundleten“ existierenden Titelbestände durch die automatisch erstellten Mehrfachbände (Bundles) ver-19-facht (sic!).

Falls Sie das einfach mal ausprobieren wollen, melden Sie sich bei uns. In diesem Sinne: Activate your Backlist!

PS: Das readbox-Bundle mit dem absolut größten Umsatz (hier: Vergütung für den Verlag) war 2017 übrigens kein Serienstoff, sondern ein Autorinnen-Sammelband:

Karin Slaughter, „Thriller-Bundle Vol. 1 (Tote Blumen / Pretty Girls)“, HarperCollins, 9783959677448 – epub, mobi – 8,99€

 

Facebook? Convertiert!

14. März 2018 – Alle behaupten, dass man über facebook nichts verkauft. Stimmt aber nicht. Unsere Erfahrungen mit Leseproben zeigen das Gegenteil.

Bevor wir uns direkt auf die facebook-Conversion-Rates stürzen, erstmal ein wenig Theorie: E-Books sind aufgrund ihrer technischen Beschaffenheit ungemein praktisch für verschiedenste Automatisierungsvorgänge. So ist das Einbauen von Anzeigen (In-Book-Marketing), das Erstellen von Sammelbänden und von Leseproben (inklusive Kauflinks) ohne manuellen Aufwand problemlos möglich. Die so erzeugten Dateien sind in wenigen Momenten ohne zusätzliche Herstellungskosten generiert und für Verkauf und Marketing einsatzfähig. So weit, so gut.

Mit UTM-Parametern zum Tracking des Kunden

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Jede readbox-Leseprobe enthält vollautomatisch generierte und eingebettete Direktlinks zum Kaufen der Bücher auf den wichtigsten und frei wählbaren Shopzielen.

Aber damit allein ist es nicht getan, denn die entscheidende Frage lautet: Wie erfolgreich ist denn eigentlich eine Leseprobe? Um das zu beantworten, braucht man eine größere technische Infrastruktur, die in der Lage ist, einen kompletten Verwertungsablauf zu verfolgen („tracking“) – und zwar vom Erstellen bzw. Versenden einer Leseprobe bis hin zum Kauf des zugrunde liegenden eBooks via Kauflink. Die geschieht mittels sogenannter UTM-Parameter (Urchin Tracking Module), die anonymisierte Angaben enthalten, z.B. über

  • das verwendete Medium eines Users: Wo hat er den Link zur eBook-Leseprobe zuerst gesehen (Website / E-Mail)?
  • die Kampagne: im Rahmen welcher Kampagne wurde die Leseprobe aufgerufen
  • die Suchbegriffe: Welche Suchanfragen haben den User zur Leseprobe geführt?

Wir unterscheiden grob fünf Startpunkte, die einen User zum Aufruf einer Leseprobe führen:

  1. Eine Anzeige auf Facebook
  2. Ein Posting auf Facebook
  3. Ein Posting auf einer unbekannten Seite
  4. Eine Suchanfrage bei Google
  5. Ein E-Mail-Versand

Hierbei haben die Facebook-Anzeige und der E-Mailversand den Vorteil, dass die Kette der Conversion Rate einen weiteren Punkt erhält, da hier Zahlen zur Verfügung stehen zu „Wie häufig wurde eine facebook-Anzeige gesehen und geklickt?“ und „Wie viele E-Mails wurden versandt?“.

Facebook vs. Google 15:5

Um es kurz zu machen, von den fünf Startpunkten hat die facebook-Anzeige die beste Conversion Rate:

  • Knapp 90% aller User, die eine via facebook-Anzeige eine Leseprobe aufrufen, lesen diese tatsächlich.
  • Von diesen Lesern klicken knapp 15% auf einen der angebotenen Kauflinks zu den Produktdetailseiten diverser Shops. Zum Vergleich: bei Usern, die via Google gekommen sind, besuchen weniger als 5% die angebotenen Shops.
  • Zusammengenommen besuchen 13,8% aller User, die über eine facebook-Anzeige gekommen sind, eines der Shop-Angebote.
  • Die tatsächliche Entscheidung hängt dann von externen Parametern wie z.B. dem Preis ab. Legt man im Shop eine Rate von 20% zugrunde, erhalten wir insgesamt eine Conversion Rate von ca. 3%.

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Die Zielgruppe kennen, die Anzeige für die Zielgruppe gestalten und sie gezielt ansprechen: Relevanz erzeugt Conversion (hier ein Beispiel des Arena Verlags, erzeugt über das meine.readbox-Leseproben-Modul und die meine.readbox socialmedia.box (weiterlesen,de ist ein Dienst von readbox).

Der Grund für diese relativ hohe Rate liegt auf der Hand: facebook-Anzeigen können so gestaltet werden, dass sie nur einer wirklich interessierten Zielgruppe angezeigt werden – spezifiziert hinsichtlich Geschlecht, Alter und inhaltlicher Vorlieben.

Je heterogener eine User-Gruppe ist, desto niedriger ist die Conversion Rate. Dies ist z.B. deutlich zu sehen bei der Gruppe „User, die eine Leseprobe via Google gefunden haben“: diese extrem heterogene Gruppe hat eine Conversion Rate von unter 5%. Breite Massenmailings oder einfach nur das Veröffentlichen einer Leseprobe auf einer Verlagswebsite konvertieren noch schlechter.

Das Fazit lautet damit: Eine Leseprobe ist ein erfolgreiches = verkaufsförderndes Instrument, sobald sie an eine klar umrissene Zielgruppe gekoppelt ist und auf dem passenden Kanal veröffentlicht wird. Zum Beispiel facebook.

Interesse mehr zu erfahren? Gerne informieren wir Sie: einfach anrufen unter +49 (0)231 586933-44 oder über eine kurze Anfrage über unser Kontaktformular.

Datenanalyse und Literaturbetrieb – als Chance

odometer-922377_640„The End of the Human Publisher?“ titelte vor kurzem etwas plakativ Flavorwire. Dem vermeintlichen Untergang des Abendlandes lag eine Meldung des Berliner Startups Inkitt zugrunde, die auf der Grundlage von Lesevorlieben ihrer Community einen Titel mit hohem Absatzpotential identifiziert hatten (auf der Plattform können Autoren ihre Texte einreichen, die dann von der Community gelesen werden können), der bei Tor Books, einer Tochter von Macmillan, nächstes Jahr in gedruckter Form erscheinen soll. Data Driven Publishing also, wie es der buchreport betitelte.

Daraufhin ging ein Grummeln durch die Branche, so etwa ein Hamburger Verleger: „Das hat die Welt gebraucht: Bücher, die mit einem ähnlichen Verfahren kompiliert werden, wie der Facebook-Newsfeed. Spannend! Innovativ! Bullcrap!“

Hier liegen schlicht Missverständnisse darüber vor, was Maschinenlogik für den Verlagsbetrieb bedeutet – Grund genug, einmal die Hintergründe genauer zu beleuchten. Im Kern geht es nämlich um auf Datenanalyse beruhende Programmplanung.

Auch wenn die Berichterstattung um Inkitt sehr missverständlich war: es geht im Prinzip nur darum, aufgrund einer Zielgruppenanalyse ein passendes Produkt, eine passende Produktform zu generieren. Das ist seit Bestehen der Branche täglich Brot des Verlegers: ein Produkt (idR gedruckt) für eine bestimmte Zielgruppe zu machen, und zwar auf einer wirtschaftlich möglichst ertragreichen Basis.

Auch die viel gerühmte „Überraschungs-Literatur“ mit dem Impetus, den Leser mit etwas zu überraschen, das er eigentlich im ersten Moment gar nicht gesucht hat, unterliegt diesem Prozess. Auch hier kann man jemand nur überraschen wenn man möglichst viel von ihm weiß. Und es darf auch nicht vergessen werden, dass die Diskussion um ach so böse Algorithmen gerne stimmgewaltig von Verlegern autorengetriebener Belletristik geführt wird. Tatsächlich stehen diese nur für einen Bruchteil der Verlagsbranche – Diskussionen um analysegestützte Programmplanung werden mit einem Fachbuch- oder gar Fachzeitschriftenverleger anders oder gar nicht geführt.

„Predictive data analysis is the way of the future” sagt folgerichtig Ali Albazaz, Inkitts Gründer und CEO, und er meint damit eine mit heutigen technologischen softwaregestützen Mitteln mögliche Sammlung an Markt- und Kundenwissen, die in dieser Form in der Vergangenheit nicht möglich war. Man mag dies „Big Data“ oder „Small Data“ nennen, am Ende ist es entscheidend, die relevanten Daten für Management- oder Produktentwicklungsprozesse zur Verfügung zu haben. Welche Inhalte für welche Zielgruppe in welcher Produktform in welchen Quantitäten? Diese Fragen müssen valide beantwortbar sein.

Gleichzeitig kommt ein weiterer Punkt zum Tragen: relevante Daten müssen schnell zur Verfügung stehen. Nicht, weil Software-Analysesysteme dies können – sondern weil Märkte, Zielgruppen, Leser heute viel fragmentierter, viel schneller, auch „sprunghafter“ in ihren Lese- und Kaufentscheidungen sind. Und, genauso wichtig: die angeschlossenen Prozesse müssen ähnlich schnell sein. Das auf der Basis der Zahlen von Inkitt ermittelte „optimale“ Buch wird gedruckt erscheinen – irgendwann 2017. Ob der Leser von heute ein Jahr auf sein Wunschprodukt warten will? Eher unwahrscheinlich. Und schlimmer: Was, wenn ein Mitbewerber mit schlankeren Prozessen ein adäquates Produkt nicht 2017, sondern noch in diesem Sommer veröffentlicht?

Aus diesem Grund beschäftigt sich readbox seit Jahren mit Themen wie „Data Analytics“, „Business Intelligence“ und vielem mehr. Ziel ist es, unseren Kunden ein Set an wirklich relevanten Daten für eben jene oben erwähnten Management-Prozesse an die Hand zu geben, um die richtigen Entscheidungen heute treffen zu können – und nicht die falschen morgen. Sprechen Sie uns an!

Digitales Buchgeschäft in Zahlen 2015 – Die Infografik

(Die Auflösungen der Länderrätsel finden Sie am Ende des Beitrags)

Wie viele eBooks wurden 2015 ausgeliefert? Was bringen E-Bundles? In welchem Format liest Ihre digitale Zielgruppe am liebsten? Wie entwickelte sich die Umsatz-Verteilung der Shop-Anbieter? Wie viele Leser werden durch In-Book-Marketing erreicht? Welcher Verkaufs-Monat war besonders stark? Und was kaufen eigentlich Leser Ihrer Leseproben sonst noch so? Finden Sie es heraus (das und vieles mehr):

Wie bereits im letzten Jahr haben wir auch aktuell wieder unser letztes Geschäftsjahr etwas genauer angesehen und Informatives, Überraschendes und Kurioses zum Vorschein gebracht. Über 12 Mio. eBooks haben wir im vergangenen Jahr ausgeliefert (umgerechnet über 6 Milliarden Print-Seiten) und den Verlagen mit In-Book-Marketing und unserem meine.readbox-Leseexemplaremodul über 600.000 Euro Herstellungs- und Logistikkosten gespart. Und hätten Sie gedacht, dass Nutzer, die Ihre Leseproben herunterladen am Ende Motorradstiefel kaufen?

Mit Klick auf den Ausschnitt unten (oder direkt hier: https://infogr.am/readbox_in_zahlen_2015) geht’s zur kompletten Infografik. Die zugehörige Presseinformation finden Sie hier.

 

Auflösung der Länderrätsel:

Länderkennzeichen – 
CD – Canada
BB – Barbados
MP – Marianien
MZ – Mazedonien
FJ – Fidschi Inseln
IR – Irland
SN – Senegal
VG – Britische Jungfern Inseln
PG – Papua Neuguinea

Währungen – 
COP – Kolumbianischer Pesos (Kolumbien)
ILS – Neuer Schekel (Israel, Westjordanland, Gazastreifen)
PLN – Zloty (Polen)
HKD – Hongkong Dollar (Hongkong) und Indische Rupie (Indien)
TWD – Taiwan Dollar (Taiwan)
ZAR – Rand (Südafrika)
RON – Rumänischer Leu (Rumänien)
NOK – Norwegische Krone (Norwegen)

Es ist soweit: meine.readbox-Relaunch am 1.2.2016 (und ein Interview mit Andreas Köglowitz und Nadja Riedel zur neuen Nutzeroberfläche und -struktur)

Wie bereits in den letzten Wochen in unserem Newsletter und Blogpost im Dezember angekündigt, wird zum 1. Februar 2016 unser Verlagssoftwareangebot meine.readbox einem kompletten Relaunch unterzogen.

Ab Freitag, den 29. Januar um 15 Uhr schließen wir über das Wochenende unser altes Kundencenter und Sie können sich nicht mehr einloggen.
Wichtig: Auslieferungen und Updates, zum Beispiel für Preisaktionen, sind davon nicht betroffen. Ab Montag, den 1. Februar um 8 Uhr können Sie natürlich wie gewohnt auf meine.readbox – dann in einer neuen Version – zugreifen.

In den vergangenen Tagen hatten wir schon einige Webinare durchgeführt, um unseren Verlagskunden einen Einblick in die neue Oberfläche, Struktur und Funktionalität zu geben. Auch nach dem Launch der neuen Version werden wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, sich über die neue Funktionsweise zu informieren.

Termin für das nächste Webinar ist der 3. Februar 2016 um 10 Uhr.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an vertrieb@readbox.net.
Danach erhalten Sie weitere Informationen sowie Ihre Zugangsdaten. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken neuer Möglichkeiten für Ihren Unternehmenserfolg.

Ein Gespräch.

Mit Grafikerin & Geschäftsführerin Nadja Riedel (d-ligo) und Andreas Köglowitz (readbox)

Über die Hintergründe und die Schritte zur neuen Version von meine.readbox haben wir ein kurzes Gespräch mit Andreas Köglowitz, Senior-Produktmanager bei readbox und der Grafikerin Nadja Riedel über das neue Design geführt, die das Projekt gemeinsam hauptverantwortlich geplant und umgesetzt haben.:

Veränderungen gibt es in der heutigen Zeit genügend. Wieso verändert readbox nun sein Kundencenter und das komplette Graphic User Interface (siehe auch GUI -Begriff – Wikipedia)?

Andreas Köglowitz, readboxAndreas Köglowitz (AK): Was heute als mächtige Software für die Vermarktung und den Vertrieb von Büchern im digitalen Umfeld angeboten wird ist über die letzten Jahre als „Kundencenter“ zur Unterstützung des Auslieferungsgeschäfts von readbox sehr organisch gewachsen. Die Funktionalitäten wurden von verschiedenen Entwicklern mit unterschiedlichen Zielen und für Zielgruppen erschaffen. Für mich als Verantwortlichen für dieses Produkt war nun der Punkt gekommen alles auf einen Nenner zu bringen und ein einheitliches Design zu schaffen und in diesem Zug auch gleich die Benutzbarkeit für den Kunden zu optimieren.

Nadja Riedel, d-ligoNadja Riedel (NR): Für die Benutzeroberfläche des Kundencenters wurde ein graphisches Konzept entwickelt, welches durch klar definierte Gestaltungsregeln nicht nur ästhetische Anforderungen erfüllt, sondern gleichzeitig die Usability unterstützt. Desweiteren wurden Arbeitsabläufe analysiert und unter Berücksichtigung einer besseren Benutzbarkeit modifiziert. Nicht nur das Design wurde einheitlicher gestaltet, auch die Funktionalitäten wurden konsistenter umgesetzt – so wird die Oberfläche schneller zugänglich und der Benutzer findet sich leichter zurecht.

Warum ist ein gutes GUI (Graphical User Interface) und die „User Experience“ (UX) denn eigentlich so wichtig?

NR: Oft wird eine Benutzeroberfläche auf seine Ästhetik, also sein Design reduziert. Aber selbst ein auf den ersten Blick ansprechendes Design kann aus Usability-Sicht schlecht sein. Bei der Konzeption einer guten Schnittstelle müssen auch verschiedene Aspekte z.B. der Wahrnehmung und Kognition berücksichtigt werden. Ein nicht konsistent entwickeltes oder angewendetetes System zur – nicht nur grafischen -Abbildung von Informationen kann zur Verwirrung des Benutzers führen. Dieser Prozess wird nicht unbedingt bewußt wahrgenommen, führt aber zu Unsicherheiten in der Bedienung seitens des Benutzers.

Welche Vorteile hat der Kunde bei readbox genau davon?

NR: Die beste Benutzeroberfläche ist eigentlich die, die möglichst wenig Fragen aufwirft. Der Benutzer soll sich auf seine Aufgaben konzentrieren können und sich nicht mit dem Werkzeug auseinandersetzen müssen. Eine Software, die den Benutzer bei seiner eigentlichen Arbeit nicht gut unterstützt, führt auf lange Sicht nicht nur zu Unzufriedenheit, sondern nimmt auch viel mehr Zeit in Anspruch als benötigt.

AK: Zudem ist es so, dass durch eine bessere Benutzeroberfläche nicht nur der Kunde Vorteile hat. Auch der Supportaufwand verringert sich für alle Seiten, da bei einer guten Benutzeroberfläche sich alles möglichst selbst erklärt.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit zwischen readbox und D-ligo?

NR: Andreas hat mich vor ca. 11 oder 12 Jahren das erste Mal mit grafischen Aufgaben für seinen Verlag betraut. Ich habe Andreas von Beginn an als jemanden kennengelernt, der gutes Design und meine Erfahrung als Graphiker sehr schätzt. Ich habe die Entwicklung seiner beiden Buchverlage als Graphikerin begleitet und umgekehrt hat auch er durch unseren langjährigen Kontakt verfolgen können, wie ich zunehmend als Usability-Expertin von großen Industrie-Unternehmen gebucht worden bin.

AK: Es erleichtert das Arbeiten sehr, wenn man mit jemanden arbeitet, den man gut kennt. Absprachen werden einfacher und Projektschritte bedürfen keiner grossen und langwierigen Meetings..

Hat ihnen beiden die Zusammenarbeit denn auch Spaß gemacht?

NR: Ja, die Zusammenarbeit mit Andreas und auch mit dem gesamten readbox-Team war unkompliziert und hat großen Spaß gemacht. readbox hat mich schon bei der Konzeption mit einbezogen – das machen in diesem Bereich leider nicht viele Kunden. Oft wird die Arbeit eines Designers erst in Anspruch genommen, wenn nur noch „Erste-Hilfe“ geleistet werden kann. Deswegen ist es schön, wenn ein Kunde erkannt hat, dass ein Interface-Designer schon zu Beginn einer Software-Entwicklung einen wichtigen Beitrag leisten kann. Das erhöht natürlich auch die Motivation. Meiner Meinung nach ist die neue Oberfläche ein Ergebnis konstruktiver Teamarbeit, pragmatischer Entscheidungen und guter Kommunikation.

AK: Auf jeden Fall und ich denke das war nicht unser letztes gemeinsames Projekt.

Vorschau meine.readbox, neue Nutzeroberfläche:
(bitte auf eines der Bilder klicken für eine größere Ansicht)