amazon. Neue Kategorien in Kindle eBooks

 

Liebesromane Antikeamazon hat vor Kurzem seine Kategorien in der Rubrik Kindle eBooks verändert und damit erweitert und vertieft.
Innerhalb vieler Kategorien finden sich nun zusätzliche Unterkategorien, die thematisch, geografisch oder im zeitlichen Kontext in die Tiefe gehen. Insbesondere im Bereich Belletristik sind die Kategorien nun spitzer und somit lassen sich die eBooks auch besser einordnen und thematisch wieder finden.

Weiterhin gilt allerdings, dass die Kategorien, die amazon im Shop zeigt, nicht eins zu eins mit den Auswahlmöglichkeiten im Vendor Central übereinstimmen und Genreangaben wie aus der Deutschen Warengruppensystematik oder dem amerikanischen Bisac-Code auch nicht direkt einzelnen Kategorien entsprechen. Amazon greift hier also wie gehabt in die Kategorien-Einteilung der Titel ein und ordnet selbst zu, wobei die Genre und Schlagworte als Hinweis genutzt werden.

Für Ihre Titel bei amazon sind die tieferen Kategorien von Vorteil, so kann der Kunde hier besser der Struktur folgend suchen und zu dem Themenbereich gelangen, der ihn interessiert. Wenn der Titel in mehreren Kategorien erscheint, erhöht dies seine Sichtbarkeit, gleichzeitig wird er auch innerhalb der jeweiligen Kategorie sichtbarer, da nun weniger Titel in den spezifischeren Themenbereich eingeordnet sind.
Beim Durchklicken durch die neuen Unterkategorien fällt zudem auf, dass einige sehr spezielle noch keine oder nur sehr wenige Titel beinhalten.

Belle Abenteuer Frauen

Zudem sind aber einige Einteilungen redundant, das Themengebiet „Liebe“ ist in diversen Kategorien zu finden. Zum einen stellt es zum Beispiel als „Liebesromane“ eine eigene Kategorie bei „Beliebt bei Kindle“ dar, zum anderen gibt es die Unterkategorie Liebesromane bei „Belletristik für Frauen“, was sich wiederum in der Kategorie „Belletristik“ befindet.

Die neuen Kategorien könnten sicher übersichtlicher gestaltet sein, führen allerdings andererseits dazu, dass ein Interessent, der von einem Thema getrieben auf den Unterseiten sucht, an verschiedenen Stellen auf das gleiche Thema aufmerksam wird, was hilfreich für die Verkäufe ist.

Neben den Entwicklungen in den Shops behalten wir auch die weiteren Neuerungen im Bereich der Metadaten im Auge. Als Member der BISG (Book Industry Study Group), die die Bisac-Angaben betreut, kennen wir uns mit den hier benötigten Standards aus und werden Neuerungen zeitnah umsetzen.

Gleiches gilt für das in Deutschland aktuelle Thema der „Thema“-Klassifikation. Diese können wir bereits in unser System importieren und Sie können „Thema“ zu Ihren Titeln melden oder ergänzen. Auch hier wird die neue Klassifikation für eine viel tiefere und bessere Einordnung von Titeln in den Shops sorgen, sobald „Thema“ dort unterstützt wird. Wenn es zu diesen Themengebieten Neuigkeiten gibt, freuen wir uns, Sie auf diesem Wege auf dem Laufenden zu halten.

 

amazon. Neue Kategorien in Kindle eBooks

Transfer: Eine Buchhandlung wird mit readbox elektrisch

TransferbuchNeue Buchhandelskonzepte sind in Zeiten weitgehender Fillialisierung und Uniformität auch mittelständischer Buchhandelsketten für den unabhängigen Handel dringend nötig. Manch hoffnungsvoll gestartetes Projekt ist inzwischen aus verschiedensten Gründen gescheitert. Andere wie die Buchhandlung Transfer im Dortmunder Stadteil Hörde gehen davon unbeeindruckt ihren Weg – sogar über Mediengrenzen hinweg.

Neben vielen Veranstaltungskonzepten hat Mitinhaber Jochen Grieving auch einen Verlag mit Regionalia-Titeln aus der Taufe gehoben (früher kannte man dieses Konzept als Verlagsbuchhandlung, bis es aus der deutschen Buchbranche weitgehend verschwand), dessen Produkte jetzt nicht nur digital angeboten werden, es wurde auch gleich eine eigene digitale Auslieferung aufgebaut.

Hier kam dann der lokale Faktor und die langjährige Verbundenheit beider Unternehmen zum Tragen – readbox unterstützt die (Verlags)Buchhandlung Transfer sowohl bei der Herstellung der eBooks, der Einbindung in die Infrastruktur und stellt Serverkapazitäten zur Verfügung. Sympathische Fußnote dabei: der Verzicht auf hartes DRM und stattdessen der Einsatz nutzerfreundlicher Wasserzeichen-Verfahren.

In diesem Sinne: Glückwunsch nach Hörde und weiterhin viel Erfolg!

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Im Bild (v.l.n.r.): Felix Weihnacht, geschäftsführender Gesellschafter von Softlevel, und readbox-Geschäftsführer Ralf Biesemeier mit den Transfer-Inhabern Birgit Lange-Grieving und Jochen Grieving.
Foto mit freundlicher Genehmigung des buchreport

Teaserbild: Transferbuch

Transfer: Eine Buchhandlung wird mit readbox elektrisch

Software-News: Digitaler Beleg-, Lese-, Rezensionsexemplar-Versand

Shakespeare_and_Company_bookshopDer Einsatz von eBooks als Belegexemplare etwa für Autoren, Rezensionsexemplaren für Presse und Blogger, aber auch Lese-Exemplare für ausgesuchte Endkunden, vor allem aber für den Buchhandel, etabliert sich mehr und mehr in der Verlags-Branche. Die vielen Vorteile liegen auf der Hand, vor allem für Verlage: das Einsparen von Druck- und Versandkosten, losgelöst davon aber auch eine betriebswirtschaftlich günstige Vergrößerung des Verteilers. Die Frage, ob 100 oder 1000 Lese-Exemplare gedruckt werden sollen spielt bei einem theoretisch unendlich vervielfältigbaren Produkt wie dem eBook keine Rolle mehr.

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Schon sehr früh hat readbox deswegen gerade die Softwaremodule rund um digitalen Beleg-, Lese- und Rezensionsexemplarversand priorisiert und entwickelt diesen Bereich auch permanent weiter. Neben der reinen, auf Wunsch auch DRM-geschützten Bereitstellung eines eBooks und einer komfortablen Versandautomatik bis hin zur Nachverfolgung, ob ein eBook auch heruntergeladen wurde (mit der Möglichkeit, hier per E-Mail nachzufassen im Sinne eines Mail-Lifecycle-Systems) gab es immer wieder Verfeinerungen, die zusammen mit den Partner-Verlagen entwickelt wurden.

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Etwa die Möglichkeit, automatisiert in Rezensionsexemplare eine Sperrfrist „einzudrucken“ – für die Pressearbeit ein wichtiger Faktor, der bisher immer manuelle Nacharbeiten seitens der Verlage erforderte.

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Ein weiterer wichtiger Punkt für Verlage und aktuell realisiert: Sie können nun festlegen für wieviele Downloads ihr Link gültig sein soll bzw. können eine zeitliche Gültigkeit des Downloadlinks festlegen. Dies gibt Verlagen die „Hoheit“ über ein herausgegebenes eBook zurück.

Piper Leseexemplare

All diese Vorgänge können komfortabel über das readbox Kundencenter abgebildet werden. Wie aber kann der Transfer von Interessenten-Wünschen und Adressen vom Nutzer zum Verlag und dann möglichst automatisiert in das Kundencenter vor sich gehen? Hier hat readbox zusammen mit dem Piper Verlag eine Lösung gefunden, die sich unter http://www.piper.de/lesexemplare befindet.Unter der Piper-Domain und im Piper-Design wurde sozusagen eine Landeseite eingebunden, die den digitalen Lese-Exemplar-Service des Verlages abbildet. Journalisten und Buchhändler können sich hier die gewünschten eBooks auswählen und diese bequem (mit Abfrage von für den Verlag relevanten Adressdaten, dem Namen der Buchhandlung, der Verkehrsnummer etc.) bestellen. Die notwendigen Daten fließen in das Kundencenter und der Verlag kann diese dann schnell, bequem und kosteneffizient versenden. Gerade die Integration in Webseiten der Verlage spielt einerseits die Stärken softwaregesteuerter Prozesse aus und ist gleichzeitig ein echter Service-Mehrwert für die Zielgruppen der Verlage.

Software-News: Digitaler Beleg-, Lese-, Rezensionsexemplar-Versand

Bücher verkaufen: Gestern, heute und morgen (Teil 3)

Bild von justgrimes via Flickr

Dies ist die Fortsetzung des zweiten Teils des Artikels „Bücher verkaufen: Gestern, heute und morgen“

These 3: Verlage erfinden sich und ihre Kernkompetenz neu – vom Produktspezialisten zum Daten-Experten für Märkte, Trends und Erfolgsfaktoren in der Autorenvermarktung

Im „Welt“-Artikel über Sony Music’s Neuausrichtung ist zu lesen:

Sony Music habe sich zuletzt stärker auf seine Kernkompetenz fokussiert. Dazu gehöre vor allem das Finden, Fördern und Weiterentwickeln von Künstlern. Einen Künstler heute bekannt zu machen, sei wegen der Vielfalt der Vertriebs- und Kommunikationskanäle noch komplexer als in der Vergangenheit.

Auf den ersten Blick hat mich diese Aussage überrascht. Ungestützt wäre ich jedenfalls nicht darauf gekommen, dass die „Kernkompetenz“ eines Major Labels wie Sony im Finden und Bekanntmachen von Künstlern liegt. Fördern und Weiterentwickeln – okay, aber das doch eher in Richtung Vertriebspower, Skaleneffekte, Key Account Management. Dinge eben, die Independents nicht so einfach bieten können.

Aber auch dieses Zitat zeigt, dass die Digitalisierung, Internetisierung, Mobilisierung der Gesellschaft die Art, wie wir Handel betreiben, deutlich verändert: Wir sind gewohnt, dass die Regalfläche im Laden das knappe Gut ist (war) und das Schaffen von Verfügbarkeit im Handel, in diesen Regalen, das Ziel der Wertschöpfung darstellt(e). In diesem Jahr sind laut der bereits zitierten IBM-Studie die Online-Weihnachtseinkäufe im Vergleich zum Vorjahr um erneut 8,3% gestiegen. 2013 wuchs der Online-Handel (über alle Produktkategorien) um knapp 42% – der Online-Handel alleine hat laut Handelsverband Deutschland (HDE) dafür gesorgt, dass die gesamte Branche überhaupt ein mageres Umsatzplus von 1,1% erreicht hat (Quelle: Wirtschaftswoche). Online jedoch ist nicht die Regalfläche, nicht die Verfügbarkeit das knappe Gut. Im Gegenteil: Online lässt sich alles sehr schnell und sehr einfach verfügbar machen. Der Wert für die Kunden entsteht hier in der (schnellen) Findbarkeit relevanter Ergebnisse zu ihrer Suche/ihren Bedürfnissen – und der Logistik (auch hier zählen Schnelligkeit und Einfachheit). Insbesondere, weil durch das einfache „Verfügbarmachen“ ein (immer größer werdendes) Überangebot entsteht.

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Bücher verkaufen: Gestern, heute und morgen (Teil 3)

Bücher verkaufen: Gestern, heute und morgen (Teil 2)

Bild von sacks08 via Flickr

Dies ist die Fortsetzung des ersten Teils des Artikels „Bücher verkaufen: Gestern, heute und morgen“

These 2: Die Aufmerksamkeitsspanne der Konsumenten sinkt mit einem zunehmenden Medien-Überangebot – und mit ihr sinken auch die erzielbaren Erlöse

Die Rechnung von Sony scheint einfach: „Ein Streaming-Nutzer gibt im Jahr 120 Euro für seinen Dienst aus, der durchschnittliche Musikkäufer nur die Hälfte“, so Ginthör im Welt-Interview. Daraus leitet er offensichtlich das Potential für die Umsatzsteigerungen ab, die Sony Music in den nächsten Jahren anstrebt.

Das Problem: So einfach geht die Rechnung nicht auf. Während sich nämlich die 60 Euro des durchschnittlichen Musikkäufers auf vielleicht 40-60 Songs von 4-6 Künstlern verteilt (wenn wir unterstellen, dass er Alben von je einem Künstler/einer Band mit durchschnittlich 10 Songs zum Durchschnittspreis von 15 Euro/CD oder 10 Euro/mp3-Album kauft), ist davon auszugehen, dass ein Streaming-Nutzer für seine 9,99 Euro-Flatrate wesentlich mehr Musik konsumiert – weil eben jeder einzelne Song separat nichts mehr kostet.

Damit sinkt auch der „wahrgenommene“ Wert des einzelnen Produkts: Alles ist immer und überall verfügbar. Und falls mal etwas nicht verfügbar ist, dann kann sicher davon ausgegangen werden, dass im Katalog schnell Ersatz gefunden wird. Ein Umstand, den sich die wenigsten Künstler erlauben können – und der sich auch im Buchbereich heute deutlich zeigt (im Kindle Shop finden sich z.B. 55 Bücher zum Thema „Osteoporose“ – von 2,49 Euro bis 139,99 Euro)

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Bücher verkaufen: Gestern, heute und morgen (Teil 2)

Bücher verkaufen: Gestern, heute und morgen (Teil 1)

Bild von Jordi Payà Canals via Flickr

Eigentlich wollte ich so zum Ende des Jahres nur alles Gute, Erfolg und Glück für’s neue Jahr wünschen, aber dann kamen noch zwei bzw. drei Dinge dazwischen, die ich gerne hier auch noch verwerten will:

Zum Ersten wäre da das „Sonntagsgespräch“ mit mir im Buchmarkt, in dem ich versucht habe (und die Gelegenheit bekam – vielen Dank nochmal dafür, liebe Friederike von Raison!), etwas ausführlicher darüber zu sinnieren, warum Bücher verkaufen im zunehmend digitalen Zeitalter signifikant anders funktioniert – funktionieren muss – als wir das in der Branche gewohnt sind. Und darüber, dass Digitalisierung eben nicht nur E-Books betrifft, sondern das Konsumverhalten der Menschen verändert, deren Geld wir gegen unsere Produkte – gedruckt oder wie auch immer dargebracht – tauschen wollen.

Zum Zweiten las ich dann noch zwei Nachrichten, die ganz gut in diesen Zusammenhang passen, nämlich dass sich Sony Music nicht mehr als „Plattenabel“, sondern als „Entertainment-Plattform“ sieht und dass IBM die Online-Verkäufe zu Weihnachten statistisch erfasst und festgestellt hat, dass in diesem Jahr 34,8 Prozent der Online-Weihnachtseinkäufe über mobile Geräte getätigt wurden.

Also, hab ich mir gedacht, versuche ich mal was. Vielleicht gelingt es mir ja, die Aussagen der drei Artikel gegeneinander zu spiegeln, daraus irgendwie einen roten Faden zu spinnen und ein paar Thesen herauszufiltern. Los geht’s heute mit:

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Bücher verkaufen: Gestern, heute und morgen (Teil 1)

meine.readbox.net – neues Feature: Mehrere Leseexemplare mit einer Mail versenden

Eine kleine, aber wichtige Verbesserung des Marketingmoduls unserer E-Book-Verlagssoftware meine.readbox.net hat am vergangenen Freitag das Licht der Welt erblickt: Jetzt können im Leseexemplare-Versand auch mehrere Titel in einer Mail versendet werden. „meine.readbox.net – neues Feature: Mehrere Leseexemplare mit einer Mail versenden“ weiterlesen

meine.readbox.net – neues Feature: Mehrere Leseexemplare mit einer Mail versenden