Software-News: Belegexemplare, Notizen und Suchkriterien

Software NewsAnalog zu der neuen, übersichtlichen Darstellung der Leseproben sind nun auch die Rezensions- und Belegexemplare im Modul „Lese-, Rezensions- und Belegexemplareversand“ auf einen Blick überprüfbar. Alle relevanten Daten wie Titeldaten, Anzahl der Downloads, Zeitpunkt der Downloads, Empfänger und „Nicht-Abholer“ werden hier kumuliert. Gleichzeitig lassen sich hier auch direkt Nachfassaktionen starten, um Nicht-Abholern effizient eine Benachrichtigung zukommen zu lassen.

Im Arbeitsalltag passiert es einem immer wieder, dass man bestimmte Details zu einer Tätigkeit oder Aktion kurz notieren möchte, damit diese nicht in Vergessenheit geraten. Im Büro sind dies die berühmt-berüchtigten Post-Its, in meine.readbox.net sind dies natürlich schnell eingepflegte digitale Notizen. Ein kleines Feature mit großer Wirkung.

Ein neues Feature für die Daten-Analysten unter den Nutzern: Das meine.readbox Modul „Statistik-Center plus“ wurde nun um individuelle Zeiträume erweitert, das heißt, der Nutzer kann nun völlig frei definierte Zeiträume miteinander vergleichen.

Individuelle Zeiträume im Statistik Center Plus

Individuelle Zeiträume im Modul Statistik Center Plus

Software-News: Belegexemplare, Notizen und Suchkriterien

Software-News: Digitaler Beleg-, Lese-, Rezensionsexemplar-Versand

Shakespeare_and_Company_bookshopDer Einsatz von eBooks als Belegexemplare etwa für Autoren, Rezensionsexemplaren für Presse und Blogger, aber auch Lese-Exemplare für ausgesuchte Endkunden, vor allem aber für den Buchhandel, etabliert sich mehr und mehr in der Verlags-Branche. Die vielen Vorteile liegen auf der Hand, vor allem für Verlage: das Einsparen von Druck- und Versandkosten, losgelöst davon aber auch eine betriebswirtschaftlich günstige Vergrößerung des Verteilers. Die Frage, ob 100 oder 1000 Lese-Exemplare gedruckt werden sollen spielt bei einem theoretisch unendlich vervielfältigbaren Produkt wie dem eBook keine Rolle mehr.

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Schon sehr früh hat readbox deswegen gerade die Softwaremodule rund um digitalen Beleg-, Lese- und Rezensionsexemplarversand priorisiert und entwickelt diesen Bereich auch permanent weiter. Neben der reinen, auf Wunsch auch DRM-geschützten Bereitstellung eines eBooks und einer komfortablen Versandautomatik bis hin zur Nachverfolgung, ob ein eBook auch heruntergeladen wurde (mit der Möglichkeit, hier per E-Mail nachzufassen im Sinne eines Mail-Lifecycle-Systems) gab es immer wieder Verfeinerungen, die zusammen mit den Partner-Verlagen entwickelt wurden.

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Etwa die Möglichkeit, automatisiert in Rezensionsexemplare eine Sperrfrist „einzudrucken“ – für die Pressearbeit ein wichtiger Faktor, der bisher immer manuelle Nacharbeiten seitens der Verlage erforderte.

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Ein weiterer wichtiger Punkt für Verlage und aktuell realisiert: Sie können nun festlegen für wieviele Downloads ihr Link gültig sein soll bzw. können eine zeitliche Gültigkeit des Downloadlinks festlegen. Dies gibt Verlagen die „Hoheit“ über ein herausgegebenes eBook zurück.

Piper Leseexemplare

All diese Vorgänge können komfortabel über das readbox Kundencenter abgebildet werden. Wie aber kann der Transfer von Interessenten-Wünschen und Adressen vom Nutzer zum Verlag und dann möglichst automatisiert in das Kundencenter vor sich gehen? Hier hat readbox zusammen mit dem Piper Verlag eine Lösung gefunden, die sich unter http://www.piper.de/lesexemplare befindet.Unter der Piper-Domain und im Piper-Design wurde sozusagen eine Landeseite eingebunden, die den digitalen Lese-Exemplar-Service des Verlages abbildet. Journalisten und Buchhändler können sich hier die gewünschten eBooks auswählen und diese bequem (mit Abfrage von für den Verlag relevanten Adressdaten, dem Namen der Buchhandlung, der Verkehrsnummer etc.) bestellen. Die notwendigen Daten fließen in das Kundencenter und der Verlag kann diese dann schnell, bequem und kosteneffizient versenden. Gerade die Integration in Webseiten der Verlage spielt einerseits die Stärken softwaregesteuerter Prozesse aus und ist gleichzeitig ein echter Service-Mehrwert für die Zielgruppen der Verlage.

Software-News: Digitaler Beleg-, Lese-, Rezensionsexemplar-Versand

E-Book-Neuland für Zeitschriftenverlage voraus! (Teil 2)

Kompass ebooksViele (Fach)Zeitschriftenverlage haben für sich das Thema E-Book noch nicht entdeckt – dabei kann hier für Kunden- wie Verlagsseite echter Mehrwert und zusätzliche Erlöse generiert werden. Von Steffen Meier

Neue Lesegeräte, alte Inhalte
Im Fokus vieler Buchverlage sind Endgeräte, die „Single-purposed Devices“ (also Geräte, die weitgehend im Leistungsumfang nur einem Zweck dienen) sind: der „klassische“ E-Reader. Aber schon mit dem Eindringen des Tablets als Lesegerät, und zwar im weltweiten Vergleich deutlich häufiger anzutreffen als E-Reader, zeigt sich ein Wandel hin zu „Multi-purposed Devices“, der stetig weitergeht, was dazu führt, dass das weltweit führende Lesegerät für digitale Inhalte aller Art, aber eben auch das klassische E-Book, das Smartphone ist.

„Content follows Device“, dies war schon beim Übergang von der Schriftrolle zum gebundenen Buch so und wird sich hier wieder bestätigen. Und die Nutzungssituation des Smartphones bis hin zur Display-Größe wird zukünftige Inhalte beeinflußen, nicht mehr die Seitenzahl, sondern die Dauer des Lesevorgangs wird entscheidender, aus dem langen Fließtext wird ein Informationsfragment. Und dies ist ein wiederum für Fachzeitschriftenverlage täglich Brot, deren Redaktionen darauf getrimmt sind, mit minimalem Umfang das optimale an inhaltlichem Mehrwert zu generieren.

Aber E-Books fallen nicht vom Himmel!
Bei all den „Opportunities“ darf aber nicht vergessen werden, dass für Fachzeitschriftenverlage im Kontext E-Book einige Hausaufgaben zu erledigen wären. Zum einen müssen durch den Verkauf über die E-Book-Plattformen neue Vertriebswege aufgebaut werden.

Wenn wir aber über adäquate Inhalte reden, dann sollte dabei nicht die reine Zweitverwertung bestehender Print-Inhalte das Hauptziel sein. Sondern die Generierung nutzwertiger Inhalte für den Leser. Dabei spricht nichts dagegen, Zeitschriftenartikel zu bündeln. Aber diese müssen in einem Kontext stehen, etwa wenn ein Thema im E-Book umfassend abgebildet wird, während es in der Zeitschrift über einen längeren Zeitraum in Informationshäppchen veröffentlicht wurde. Oder es verändern sich äußere Umstände, etwa durch den Markteintritt eines neuen Produkts, eine Gesetzesänderung o.ä. die ein kuratiertes Bundling von Zeitschriftenartikel erforderlich machen. Oder ein Zielgruppenthema wird in einem Artikel fokussiert, in einem zugehörigen E-Book ausführlich behandelt. Oder man trennt klar und schafft komplett neue Inhalte für E-Books. Hier ist natürlich stark die Redaktion gefragt, die aber meist ihre Zielgruppe besser kennt als die klassischen Lektorate in Buchverlagen es tun.

E-Books tun nicht weh – wirklich!
Viel verändert sich in den Zielgruppen, sei es Leseverhalten oder Hardware-Nutzung. Viel verändert sich in den digitalen Produktformen und Märkten. Interessanterweise sind an vielen Punkten, die zukünftig entscheidend sein werden, gerade die Fachzeitschriftenverlage bestens aufgestellt, vor allem in der mentalen Einstellung zu diesen neuen Produkten, aber auch dem Leser und Kunden von heute, besitzen langjährige Erfahrung und Instrumente, die klassische Buchverlage gerade erst aufzubauen beginnen. Ob man diese Chance letzten Endes ergreift oder nicht, ist die eine Sache. Eine andere ist die, ernsthaft darüber nachzudenken. Eigentlich eine gute alte Verleger-Tugend.

Der Artikel erschien zuerst im SZV letter

Teaserbild: Nico Kaiser

E-Book-Neuland für Zeitschriftenverlage voraus! (Teil 2)

E-Book-Neuland für Zeitschriftenverlage voraus! (Teil 1)

Kompass ebooksViele (Fach)Zeitschriftenverlage haben für sich das Thema E-Book noch nicht entdeckt – dabei kann hier für Kunden- wie Verlagsseite echter Mehrwert und zusätzliche Erlöse generiert werden. Von Steffen Meier

Im Moment findet das E-Book-Geschäft weitgehend noch abseits der Fachzeitschriftenverlage statt und ist eine reine Domäne der Buchverlage. Dabei dürfte es sich inzwischen auch hier herumgesprochen haben, dass der deutsche E-Book-Markt nicht nur ein ansehnliches Volumen, sondern auch eine dynamische Entwicklung in den letzten Jahren vollzogen hat. Und lässt man einmal die geistigen Grenzen zwischen Buch- und Zeitschriftenverlagen hinter sich, steht im Mittelpunkt aller Bemühungen eines: die Produktion von relevanten Inhalten. Zudem haben Fachzeitschriftenverlage gegenüber „reinen“ Buchverlagen einige Vorteile, die auch im E-Book-Markt ausgespielt werden könnten.

Discoverability und Marke
In Buchverlagen ist derzeit Thema Nummer eins: Discoverability. Dahinter verbirgt sich kein neues Marketing-Mätzchen, sondern die ganz ernsthafte Problematik, wie Buchverlage im Digitalen Sichtbarkeit für ihre Produkte erreichen können. Schließlich war dies in der Vergangenheit Aufgabe des Buchhandels. Diese guten alten Zeiten befinden sich aber im Zeitalter von E-Commerce nicht nur im Wandel, die Situation kippt geradezu – zu Ungunsten des Buchhandels und damit auch der Sichtbarkeit der Buchverlage. Zudem haben die wenigsten Verlage eine klare Markenstrategie verfolgt, womit auch dieses Element zur Sichtbarmachung der eigenen Produkte und auch als Qualitätsversprechen erst mühsam entwickelt werden muss.
Im Gegensatz dazu haben aber viele Fachzeitschriftenverlage in den letzten Jahren viel Energie und Ressourcen investiert, um durch ausgedehnte Online-Aktivitäten, etwa die Verbesserung der Auffindbarkeit in Suchmaschinen aber auch durch teilweise umfangreichen Online-Content im Rahmen der eigenen Web-Präsenz Sichtbarkeit zu schaffen. Zwar war bei vielen die ursprüngliche Intention die der Abonnentengenerierung und/oder der Schaffung von Reichweite für Anzeigenkunden. Aber dieses Know-how kann mühelos auch auf den Bereich der E-Books übertragen werden. Und auch das Definieren und Nachhalten einer klaren Marken-Strategie gehörte und gehört hier ebenfalls zum täglichen Brot der Verleger.

Sprich mit dem Kunden!
Für viele Buchverlage ist, wie oben ausgeführt, die direkte Kundenbeziehung terra inkognita. Für Fachzeitschriftenverlage aber täglich Brot. Und damit ein „Asset“, das problemlos ausgespielt werden kann. Konkret, wenn es darum geht, die eigenen Produkte zu bewerben. Denn auch die großen Handelsplattformen bieten zwar rudimentäre buchhändlerische Funktionen wie Handels- oder Empfehlungsmarketing. Aber diese spielen nicht die einzige und in Zukunft auch abnehmende Rolle wenn es darum geht, einen Kaufimpuls auszulösen. Während Buchverlage händeringend überlegen, wie sie an verwertbare Kundendaten kommen könnten (denn die hatte ja durch den Käuferkontakt der Buchhandel), sitzen hier viele Fachzeitschriftenverlage auf einem wahren Datenschatz, der in der Vergangenheit primär auf die Gewinnung neuer Abonnenten ausgerichtet war. Die direkte Kundenansprache läßt sich also auch auf andere Bereiche ausdehnen, etwa die Bewerbung eigener E-Books.

Wen bedienen: die großen E-Book-Handelsplattformen oder die eigene Präsenz?
Im Prinzip spricht hier alles für „das eine tun ohne das andere zu lassen“. So können die E-Book-Produktionen von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen auf den großen Handelsplattformen angeboten werden, um neue Kundengruppen zu erreichen. Während man auf der eigenen Präsenz nicht nur neue Erlösquellen generiert, sondern durch ein passendes E-Book-Angebot die eigene Marke und deren Nutzenversprechen stärkt, Kundenbindung betreibt und auch durch geschicktes Agieren die eigenen (und neu hinzugekommen) Kundendaten ausbaut.

Der Artikel erschien zuerst im SZV letter

Teaserbild: Nico Kaiser

E-Book-Neuland für Zeitschriftenverlage voraus! (Teil 1)