Facebook? Convertiert!

14. März 2018 – Alle behaupten, dass man über facebook nichts verkauft. Stimmt aber nicht. Unsere Erfahrungen mit Leseproben zeigen das Gegenteil.

Bevor wir uns direkt auf die facebook-Conversion-Rates stürzen, erstmal ein wenig Theorie: E-Books sind aufgrund ihrer technischen Beschaffenheit ungemein praktisch für verschiedenste Automatisierungsvorgänge. So ist das Einbauen von Anzeigen (In-Book-Marketing), das Erstellen von Sammelbänden und von Leseproben (inklusive Kauflinks) ohne manuellen Aufwand problemlos möglich. Die so erzeugten Dateien sind in wenigen Momenten ohne zusätzliche Herstellungskosten generiert und für Verkauf und Marketing einsatzfähig. So weit, so gut.

Mit UTM-Parametern zum Tracking des Kunden

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Jede readbox-Leseprobe enthält vollautomatisch generierte und eingebettete Direktlinks zum Kaufen der Bücher auf den wichtigsten und frei wählbaren Shopzielen.

Aber damit allein ist es nicht getan, denn die entscheidende Frage lautet: Wie erfolgreich ist denn eigentlich eine Leseprobe? Um das zu beantworten, braucht man eine größere technische Infrastruktur, die in der Lage ist, einen kompletten Verwertungsablauf zu verfolgen („tracking“) – und zwar vom Erstellen bzw. Versenden einer Leseprobe bis hin zum Kauf des zugrunde liegenden eBooks via Kauflink. Die geschieht mittels sogenannter UTM-Parameter (Urchin Tracking Module), die anonymisierte Angaben enthalten, z.B. über

  • das verwendete Medium eines Users: Wo hat er den Link zur eBook-Leseprobe zuerst gesehen (Website / E-Mail)?
  • die Kampagne: im Rahmen welcher Kampagne wurde die Leseprobe aufgerufen
  • die Suchbegriffe: Welche Suchanfragen haben den User zur Leseprobe geführt?

Wir unterscheiden grob fünf Startpunkte, die einen User zum Aufruf einer Leseprobe führen:

  1. Eine Anzeige auf Facebook
  2. Ein Posting auf Facebook
  3. Ein Posting auf einer unbekannten Seite
  4. Eine Suchanfrage bei Google
  5. Ein E-Mail-Versand

Hierbei haben die Facebook-Anzeige und der E-Mailversand den Vorteil, dass die Kette der Conversion Rate einen weiteren Punkt erhält, da hier Zahlen zur Verfügung stehen zu „Wie häufig wurde eine facebook-Anzeige gesehen und geklickt?“ und „Wie viele E-Mails wurden versandt?“.

Facebook vs. Google 15:5

Um es kurz zu machen, von den fünf Startpunkten hat die facebook-Anzeige die beste Conversion Rate:

  • Knapp 90% aller User, die eine via facebook-Anzeige eine Leseprobe aufrufen, lesen diese tatsächlich.
  • Von diesen Lesern klicken knapp 15% auf einen der angebotenen Kauflinks zu den Produktdetailseiten diverser Shops. Zum Vergleich: bei Usern, die via Google gekommen sind, besuchen weniger als 5% die angebotenen Shops.
  • Zusammengenommen besuchen 13,8% aller User, die über eine facebook-Anzeige gekommen sind, eines der Shop-Angebote.
  • Die tatsächliche Entscheidung hängt dann von externen Parametern wie z.B. dem Preis ab. Legt man im Shop eine Rate von 20% zugrunde, erhalten wir insgesamt eine Conversion Rate von ca. 3%.
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Die Zielgruppe kennen, die Anzeige für die Zielgruppe gestalten und sie gezielt ansprechen: Relevanz erzeugt Conversion (hier ein Beispiel des Arena Verlags, erzeugt über das meine.readbox-Leseproben-Modul und die meine.readbox socialmedia.box (weiterlesen,de ist ein Dienst von readbox).

Der Grund für diese relativ hohe Rate liegt auf der Hand: facebook-Anzeigen können so gestaltet werden, dass sie nur einer wirklich interessierten Zielgruppe angezeigt werden – spezifiziert hinsichtlich Geschlecht, Alter und inhaltlicher Vorlieben.

Je heterogener eine User-Gruppe ist, desto niedriger ist die Conversion Rate. Dies ist z.B. deutlich zu sehen bei der Gruppe „User, die eine Leseprobe via Google gefunden haben“: diese extrem heterogene Gruppe hat eine Conversion Rate von unter 5%. Breite Massenmailings oder einfach nur das Veröffentlichen einer Leseprobe auf einer Verlagswebsite konvertieren noch schlechter.

Das Fazit lautet damit: Eine Leseprobe ist ein erfolgreiches = verkaufsförderndes Instrument, sobald sie an eine klar umrissene Zielgruppe gekoppelt ist und auf dem passenden Kanal veröffentlicht wird. Zum Beispiel facebook.

Interesse mehr zu erfahren? Gerne informieren wir Sie: einfach anrufen unter +49 (0)231 586933-44 oder über eine kurze Anfrage über unser Kontaktformular.

Es ist soweit: meine.readbox-Relaunch am 1.2.2016 (und ein Interview mit Andreas Köglowitz und Nadja Riedel zur neuen Nutzeroberfläche und -struktur)

Wie bereits in den letzten Wochen in unserem Newsletter und Blogpost im Dezember angekündigt, wird zum 1. Februar 2016 unser Verlagssoftwareangebot meine.readbox einem kompletten Relaunch unterzogen.

Ab Freitag, den 29. Januar um 15 Uhr schließen wir über das Wochenende unser altes Kundencenter und Sie können sich nicht mehr einloggen.
Wichtig: Auslieferungen und Updates, zum Beispiel für Preisaktionen, sind davon nicht betroffen. Ab Montag, den 1. Februar um 8 Uhr können Sie natürlich wie gewohnt auf meine.readbox – dann in einer neuen Version – zugreifen.

In den vergangenen Tagen hatten wir schon einige Webinare durchgeführt, um unseren Verlagskunden einen Einblick in die neue Oberfläche, Struktur und Funktionalität zu geben. Auch nach dem Launch der neuen Version werden wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, sich über die neue Funktionsweise zu informieren.

Termin für das nächste Webinar ist der 3. Februar 2016 um 10 Uhr.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an vertrieb@readbox.net.
Danach erhalten Sie weitere Informationen sowie Ihre Zugangsdaten. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken neuer Möglichkeiten für Ihren Unternehmenserfolg.

Ein Gespräch.

Mit Grafikerin & Geschäftsführerin Nadja Riedel (d-ligo) und Andreas Köglowitz (readbox)

Über die Hintergründe und die Schritte zur neuen Version von meine.readbox haben wir ein kurzes Gespräch mit Andreas Köglowitz, Senior-Produktmanager bei readbox und der Grafikerin Nadja Riedel über das neue Design geführt, die das Projekt gemeinsam hauptverantwortlich geplant und umgesetzt haben.:

Veränderungen gibt es in der heutigen Zeit genügend. Wieso verändert readbox nun sein Kundencenter und das komplette Graphic User Interface (siehe auch GUI -Begriff – Wikipedia)?

Andreas Köglowitz, readboxAndreas Köglowitz (AK): Was heute als mächtige Software für die Vermarktung und den Vertrieb von Büchern im digitalen Umfeld angeboten wird ist über die letzten Jahre als „Kundencenter“ zur Unterstützung des Auslieferungsgeschäfts von readbox sehr organisch gewachsen. Die Funktionalitäten wurden von verschiedenen Entwicklern mit unterschiedlichen Zielen und für Zielgruppen erschaffen. Für mich als Verantwortlichen für dieses Produkt war nun der Punkt gekommen alles auf einen Nenner zu bringen und ein einheitliches Design zu schaffen und in diesem Zug auch gleich die Benutzbarkeit für den Kunden zu optimieren.

Nadja Riedel, d-ligoNadja Riedel (NR): Für die Benutzeroberfläche des Kundencenters wurde ein graphisches Konzept entwickelt, welches durch klar definierte Gestaltungsregeln nicht nur ästhetische Anforderungen erfüllt, sondern gleichzeitig die Usability unterstützt. Desweiteren wurden Arbeitsabläufe analysiert und unter Berücksichtigung einer besseren Benutzbarkeit modifiziert. Nicht nur das Design wurde einheitlicher gestaltet, auch die Funktionalitäten wurden konsistenter umgesetzt – so wird die Oberfläche schneller zugänglich und der Benutzer findet sich leichter zurecht.

Warum ist ein gutes GUI (Graphical User Interface) und die „User Experience“ (UX) denn eigentlich so wichtig?

NR: Oft wird eine Benutzeroberfläche auf seine Ästhetik, also sein Design reduziert. Aber selbst ein auf den ersten Blick ansprechendes Design kann aus Usability-Sicht schlecht sein. Bei der Konzeption einer guten Schnittstelle müssen auch verschiedene Aspekte z.B. der Wahrnehmung und Kognition berücksichtigt werden. Ein nicht konsistent entwickeltes oder angewendetetes System zur – nicht nur grafischen -Abbildung von Informationen kann zur Verwirrung des Benutzers führen. Dieser Prozess wird nicht unbedingt bewußt wahrgenommen, führt aber zu Unsicherheiten in der Bedienung seitens des Benutzers.

Welche Vorteile hat der Kunde bei readbox genau davon?

NR: Die beste Benutzeroberfläche ist eigentlich die, die möglichst wenig Fragen aufwirft. Der Benutzer soll sich auf seine Aufgaben konzentrieren können und sich nicht mit dem Werkzeug auseinandersetzen müssen. Eine Software, die den Benutzer bei seiner eigentlichen Arbeit nicht gut unterstützt, führt auf lange Sicht nicht nur zu Unzufriedenheit, sondern nimmt auch viel mehr Zeit in Anspruch als benötigt.

AK: Zudem ist es so, dass durch eine bessere Benutzeroberfläche nicht nur der Kunde Vorteile hat. Auch der Supportaufwand verringert sich für alle Seiten, da bei einer guten Benutzeroberfläche sich alles möglichst selbst erklärt.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit zwischen readbox und D-ligo?

NR: Andreas hat mich vor ca. 11 oder 12 Jahren das erste Mal mit grafischen Aufgaben für seinen Verlag betraut. Ich habe Andreas von Beginn an als jemanden kennengelernt, der gutes Design und meine Erfahrung als Graphiker sehr schätzt. Ich habe die Entwicklung seiner beiden Buchverlage als Graphikerin begleitet und umgekehrt hat auch er durch unseren langjährigen Kontakt verfolgen können, wie ich zunehmend als Usability-Expertin von großen Industrie-Unternehmen gebucht worden bin.

AK: Es erleichtert das Arbeiten sehr, wenn man mit jemanden arbeitet, den man gut kennt. Absprachen werden einfacher und Projektschritte bedürfen keiner grossen und langwierigen Meetings..

Hat ihnen beiden die Zusammenarbeit denn auch Spaß gemacht?

NR: Ja, die Zusammenarbeit mit Andreas und auch mit dem gesamten readbox-Team war unkompliziert und hat großen Spaß gemacht. readbox hat mich schon bei der Konzeption mit einbezogen – das machen in diesem Bereich leider nicht viele Kunden. Oft wird die Arbeit eines Designers erst in Anspruch genommen, wenn nur noch „Erste-Hilfe“ geleistet werden kann. Deswegen ist es schön, wenn ein Kunde erkannt hat, dass ein Interface-Designer schon zu Beginn einer Software-Entwicklung einen wichtigen Beitrag leisten kann. Das erhöht natürlich auch die Motivation. Meiner Meinung nach ist die neue Oberfläche ein Ergebnis konstruktiver Teamarbeit, pragmatischer Entscheidungen und guter Kommunikation.

AK: Auf jeden Fall und ich denke das war nicht unser letztes gemeinsames Projekt.

Vorschau meine.readbox, neue Nutzeroberfläche:
(bitte auf eines der Bilder klicken für eine größere Ansicht)

 

eBookCamp Hamburg: Bastei Entertainment schenkt Teilnehmern eBooks

Am 7. November fand zum 5. Mal das eBookCamp Hamburg statt. In den neuen Räumlichkeiten des betahauses wurde fleißig diskutiert, vorgetragen und voneinander gelernt.

Auch readbox war als Sponsor und in Person von Steffen Meier als Vortragender dabei. Für uns war es ein sehr interessanter und bereichender Tag – und es war uns eine Freude, dass Organisations-Team zu unterstützen, die sich wie jedes Jahr sehr viel Mühe gegeben haben und einen tollen Tag für alle Teilnehmer auf die Beine gestellt haben.

Bastei Entertainment war ebenso als Sponsor in Hamburg vor Ort. Und zwar inklusive einer gehörigen Überraschung für alle Teilnehmer! An verschiedenen Stellen der Location des eBookCamps wurden Plakate aufgehängt – die Teilnehmer konnten so Gratis-eBooks via QR-Code auf ihre Geräte herunterladen.

Hinter dieser Umsetzung liegt das meine.readbox Software-Modul für „Leseexemplar-Codes“, das sowohl QR-Codes wie auch Links liefert, hinter denen eine Landingpage zum Abruf des Titels liegen kann.

Landigpage Code eingeben

Ein Paradebeispiel von Bastei Entertainment:

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Über das meine.readbox Modul wurden im Vorfeld eine gewünschte Anzahl an Codes generiert, bei denen der Verlag auch den Schutz wählen kann, und wie häufig der Code nutzbar ist.

HTML in Epub Konvertieren

Zum Herunterladen des Titels wird der Nutzer auf eine Titel-Landingpage geleitet. Hier steht eine Auswahl bereit, in welchem Format der Titel geladen werden kann. Leser aller Geräte sind so in der Lage, dass eBook in dem gewünschten Format zu lesen (zum Beispiel über Kindle oder iPad).

Cherringham

Bei einer Gratis-Aktion wie in diesem Fall, kann der Verlag einen Code anlegen, der eine hohe Nutzungs-Anzahl erlaubt. Der Verlag behält dadurch die Übersicht, wie viele Titel verschenkt werden.

Codes erstellenWünscht der Verlag eine personengenaue Verteilung, kann er auch eine größere Anzahl von einzelnen Codes erstellen, die dann jeweils z.B. nur ein oder zweimal nutzbar sind und an eine Einzelperson ausgegeben werden können, zum Beispiel an den Gewinner eines Gewinnspiels.

Auch die Kollegen von Bastei Entertainment sind begeisterte Nutzer des meine.readbox Modul:

„Dank der Software unseres Partners readbox war es uns im Handumdrehen möglich, den Kollegen beim eBook-Camp kostenlose Downloads für zwei unserer eBooks zu schenken.

Großartig finden wir den schnellen und einfachen Ablauf: das Generieren der Codes und der Landing Page ist in Sekunden erledigt –  das macht es uns leicht, solche Aktionen spontan und flexibel durchzuführen.

Und wenn sich der eine oder andere Kollege über unser kleines Mitbringsel gefreut hat, freuen wir uns natürlich auch 🙂 „

Auch wir freuen uns über dieses Beispiel einer gelungenen Kampagne genauso wie auf das nächste eBookCamp in Hamburg.

Software-News: Vorschau-Exemplare erstellen & Versand-Aktionen timen/vormerken

Software NewsUnsere Software-Philosophie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, Verlagsprozesse zu optimieren. Auf gut Deutsch: Ihren Arbeitsalltag zu erleichtern. Deswegen haben wir zwei neue Funktionalitäten implementiert, die den Umgang mit Vorab-Leseexemplaren/Leseproben und das Vorab-Erstellen von Aktionen deutlich erleichtern.

Vorab-Leseexemplaren/Leseproben

Unter den Marketing-Menüpunkten „Leseproben“ und „Lese-/Beleg-/Rezensionsexemplare“ finden Sie nun einen Punkt „Neue Vorab Leseprobe erstellen“ bzw. „Neues Vorab Lexemplar erstellen“. Beide Funktionen bilden ein in Verlagen häufig vorkommendes Problem ab: Man möchte digitales Marketing für einen Titel machen und zwar im Vorfeld der eigentlichen Erscheinung. Oft liegt dann aber kein Epub vor, da dies meist am Ende eines Produktionsprozesses steht, sondern meist nur eine Word-Datei oder ähnliches.
Hier haben Sie nun die Möglichkeit, aus einer HTML-Datei in wenigen Schritten ein Epub zu erstellen, dass Sie dann für Marketingaktionen nutzen können:
HTML in Epub Konvertieren
Zur Konvertierung von Word in HTML gibt es verschiedene kostenlose Online-Konverter, zB „HTML-Cleaner“ oder „Word2CleanHTML„.
Anmerkung: Wir arbeiten im Hintergrund bereits daran, die Funktionalität zu erweitern, sodaß Sie zukünftig direkt Word im Kundencenter hochladen und konvertieren können.

Versand von Lese-Exemplaren vorab einstellen

Oft ist es ja so, dass man entweder alle relevanten Daten (Epub, Mailadressen) bereits zusammen hat, aber die Aktion erst zu einem späteren Zeitpunkt versenden möchte. Oder aber man hat noch nicht alle Daten vollständig (vielleicht fehlen noch ein paar Versandadressen o.ä.), möchte aber die versandaktion schon anlegen.

Dies funktioniert nun sehr unkompliziert, indem Sie eine Versandaktion anlegen wie gehabt – aber neben dem bisherigen „Mails jetzt verschicken“ haben sie nun auch die Möglichkeit, mit „Mails später verschicken“ einen Versandzeitpunkt festzulegen.

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Oder mit „Leseexemplar-Daten nur speichern“ legen Sie die Aktion und die bereits vorhandenen Elemente an, können diese Aktion aber zu einem späteren Zeitpunkt in der Aktionsübersicht jederzeit noch einmal bearbeiten und erst dann versenden (oder timen).

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Software-News: Lese-/Beleg-/Rezensionsexemplare schnell aus Neuerscheinungen auswählen

Software NewsDas Marketing-Modul „Lese-/Beleg-/Rezensionsexemplare“ ist ein komfortables Tool, um verschiedenste Zielgruppen, von Autoren über den Buchhandel, Journalisten, Multiplikatoren bis hin zum Leser mit Inhalten unterschiedlichster Art zu beschicken. Dabei ist einer der häufigsten Fälle der Vorab-Versand von eBooks. Nicht nur können diese mit einer Sperrfrist (für Rezensenten) automatisiert versehen werden, nun ist es auch möglich, mit wenigen Klicks gezielt Titel auszuwählen, die noch erscheinen werden.

Einstellung des VÖ-Termins (frei wählbar):
lese1

Per Klick Titel aus/abwählen – und der Versand kann beginnen:
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Software-News: Meta-Daten-Prüfung im eBook und Leseproben-Länge exakt bestimmen

Software News Vieles Neu macht auch der Mai: Das neueste Update bringt mehr Sicherheit in Form einer Meta-Datenprüfung innerhalb der eBook-Dateien und eine neue Funktion für Verlage, die ihre Leseproben gerne absatzgenau festlegen wollen.

Meist werden Meta-Daten (etwa in Form einer Onix-Meldung) und eBook-Daten wie epubs angliefert, die Verbindung stellt dabei beispielweise die ISBN der eBook-Datei dar. Simples System, aber wo es menschelt, können eben auch Fehler passieren, zB wenn bei der Erstellung des ePubs ein Fehler bei der Eingabe des Dateinamens passiert. Für solche Fälle gibt es jetzt ein einfaches Sicherungssystem: in ePubs können Meta-Daten zum jeweiligen Titel abgelegt werden. Beim Import werden diese Daten mit den zusätzlich angelieferten Onix-Daten abgeglichen – und bei Nicht-Übereinstimmung bekommt der Nutzer jetzt eine Fehlermeldung. Mehr Sicherheit geht (fast) nicht.

Leseproben-Längen werden meist dadurch festgelegt, dass zB ein Hersteller innerhalb eines Verlags eine Angabe bekommt, bis zu welcher Seite und welchem Absatz diese gehen soll. Der Aufwand ist groß, aber die Gewährleistung eines gewissen Spannungsbogens auch innerhalb der Leseprobe gewährleistet. Technische Systeme, die Leseproben aus einem Inhalte-Pool erzeugen, haben den Vorteil der Automatisierung, der wiederum darauf beruht, dass zentral (bei readbox natürlich auch individuell) ein Prozentsatz hinterlegt wird.

Im Sinne von „best of both worlds“ ist es jetzt auch möglich, die Textlänge auf Absatzebene durch Vertrieb oder Marketing bequem festzulegen – ohne die Hersteller-Kollegen in Anspruch nehmen zu müssen.

Leseprobe erstellen

 

 

Leseprobe auf Absatzebene festlegen

Software-News: Belegexemplare, Notizen und Suchkriterien

Software NewsAnalog zu der neuen, übersichtlichen Darstellung der Leseproben sind nun auch die Rezensions- und Belegexemplare im Modul „Lese-, Rezensions- und Belegexemplareversand“ auf einen Blick überprüfbar. Alle relevanten Daten wie Titeldaten, Anzahl der Downloads, Zeitpunkt der Downloads, Empfänger und „Nicht-Abholer“ werden hier kumuliert. Gleichzeitig lassen sich hier auch direkt Nachfassaktionen starten, um Nicht-Abholern effizient eine Benachrichtigung zukommen zu lassen.

Im Arbeitsalltag passiert es einem immer wieder, dass man bestimmte Details zu einer Tätigkeit oder Aktion kurz notieren möchte, damit diese nicht in Vergessenheit geraten. Im Büro sind dies die berühmt-berüchtigten Post-Its, in meine.readbox.net sind dies natürlich schnell eingepflegte digitale Notizen. Ein kleines Feature mit großer Wirkung.

Ein neues Feature für die Daten-Analysten unter den Nutzern: Das meine.readbox Modul „Statistik-Center plus“ wurde nun um individuelle Zeiträume erweitert, das heißt, der Nutzer kann nun völlig frei definierte Zeiträume miteinander vergleichen.

Individuelle Zeiträume im Statistik Center Plus

Individuelle Zeiträume im Modul Statistik Center Plus

Software-News: InBook-Marketing und Leseproben mit Schnell-Zugriff und neuer Übersicht

Software NewsMit dem Erweitern des Funktionsumfangs von Software steigt immer auch zwangsläufig der Komplexitätsgrad, oft aber nicht die Übersichtlichkeit. Deswegen haben wir die Module „InBook-Marketing“ und „Leseproben“ nicht nur mit neuen Funktionalitäten ausgestattet sondern auch der Usability und dem schnellen Erschließen der relevanten Informationen für den Nutzer klare Priorität gegeben.

Im Modul „InBook-Marketing“ erscheint nun zunächst eine Übersichtsseite, die nicht nur das Anlegen neuer Marketing-Aktionen erlaubt, sondern auch alle Titel mit „Inbook-Marketing“ übersichtlich darstellt. Von dort kommen Sie auf eine neue Einzeltitel-Seite, die kompakt alle relevanten Informationen vorhält wie die letzte Auslieferung, in welchen Titeln das ausgewählte eBook beworben wurde respektive welche Titel darin beworben werden. Zusätzlich werden die aktuellen Daten aus dem Modul „Amazon Sales Rank“ dargestellt (falls gebucht), sodaß sich alle nötigen Informationen übersichtlich an einem Ort befinden.

Ähnliches findet sich jetzt auch im Modul „Leseproben„. Neben der Möglichkeit, neue Leseproben zu erstellen und zu versenden wird jetzt auch eine Übersicht dargestellt, in welcher sich die entsprechenden Titel finden, für die Leseproben erstellt wurden, mit der Möglichkeit, diese direkt (etwa zur Prüfung) aufzurufen. Besonders interessant im Titel-Vergleich: die Anzahl der aktuellen Downloads. Und mit einem Klick lassen sich Detailgrafiken aufrufen, die den zeitlichen Verlauf der Leseproben-Downloads übersichtlich darstellen.

Teaserbild: Pixabay/Geralt

Software-News: Digitaler Beleg-, Lese-, Rezensionsexemplar-Versand

Shakespeare_and_Company_bookshopDer Einsatz von eBooks als Belegexemplare etwa für Autoren, Rezensionsexemplaren für Presse und Blogger, aber auch Lese-Exemplare für ausgesuchte Endkunden, vor allem aber für den Buchhandel, etabliert sich mehr und mehr in der Verlags-Branche. Die vielen Vorteile liegen auf der Hand, vor allem für Verlage: das Einsparen von Druck- und Versandkosten, losgelöst davon aber auch eine betriebswirtschaftlich günstige Vergrößerung des Verteilers. Die Frage, ob 100 oder 1000 Lese-Exemplare gedruckt werden sollen spielt bei einem theoretisch unendlich vervielfältigbaren Produkt wie dem eBook keine Rolle mehr.

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Schon sehr früh hat readbox deswegen gerade die Softwaremodule rund um digitalen Beleg-, Lese- und Rezensionsexemplarversand priorisiert und entwickelt diesen Bereich auch permanent weiter. Neben der reinen, auf Wunsch auch DRM-geschützten Bereitstellung eines eBooks und einer komfortablen Versandautomatik bis hin zur Nachverfolgung, ob ein eBook auch heruntergeladen wurde (mit der Möglichkeit, hier per E-Mail nachzufassen im Sinne eines Mail-Lifecycle-Systems) gab es immer wieder Verfeinerungen, die zusammen mit den Partner-Verlagen entwickelt wurden.

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Etwa die Möglichkeit, automatisiert in Rezensionsexemplare eine Sperrfrist „einzudrucken“ – für die Pressearbeit ein wichtiger Faktor, der bisher immer manuelle Nacharbeiten seitens der Verlage erforderte.

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Ein weiterer wichtiger Punkt für Verlage und aktuell realisiert: Sie können nun festlegen für wieviele Downloads ihr Link gültig sein soll bzw. können eine zeitliche Gültigkeit des Downloadlinks festlegen. Dies gibt Verlagen die „Hoheit“ über ein herausgegebenes eBook zurück.

Piper Leseexemplare

All diese Vorgänge können komfortabel über das readbox Kundencenter abgebildet werden. Wie aber kann der Transfer von Interessenten-Wünschen und Adressen vom Nutzer zum Verlag und dann möglichst automatisiert in das Kundencenter vor sich gehen? Hier hat readbox zusammen mit dem Piper Verlag eine Lösung gefunden, die sich unter http://www.piper.de/lesexemplare befindet.Unter der Piper-Domain und im Piper-Design wurde sozusagen eine Landeseite eingebunden, die den digitalen Lese-Exemplar-Service des Verlages abbildet. Journalisten und Buchhändler können sich hier die gewünschten eBooks auswählen und diese bequem (mit Abfrage von für den Verlag relevanten Adressdaten, dem Namen der Buchhandlung, der Verkehrsnummer etc.) bestellen. Die notwendigen Daten fließen in das Kundencenter und der Verlag kann diese dann schnell, bequem und kosteneffizient versenden. Gerade die Integration in Webseiten der Verlage spielt einerseits die Stärken softwaregesteuerter Prozesse aus und ist gleichzeitig ein echter Service-Mehrwert für die Zielgruppen der Verlage.

Von den Besten lernen (und noch ein neues Feature im Einsatz)

Bild von Timothy Krause (WarmSleepy) via Flickr

Schade, dass ich das „Manager Magazin“ nicht öfter lese, denn gerade erfahre ich auf buchreport.de, dass dort einer unserer Kunden in einer „Best Practice“-Reihe als digitaler Vorreiter vorgestellt wird: Haufe-Lexware nämlich.

Ich halte das für erwähnens- und empfehlenswert, weil ich nach rund einem Jahr der Zusammenarbeit mit Haufe die Entscheidung des Manager Magazins gut nachvollziehen kann. Haufe gehört sicher zu den wenigen Akteuren der deutschen Verlagslandschaft, die verstanden haben, dass sie sich neu erfinden müssen (mussten), um weiterhin bestehen und erfolgreich sein zu können. Letztendlich erfasst die Digitalisierung alle Bereich der Gesellschaft – und nachvollziehbarerweise spüren Fachverlage die Auswirkungen zuerst (wissenmedia/Brockhaus und Data Becker z.B. sind der Entwicklung zum Opfer gefallen). Haufe hat viele richtige Konsequenzen gezogen – auch wenn viele sicher schmerzhaft waren. Aber auch das gehört zu den Dingen, die den Unterschied machen: Den Mut zu haben, richtige Entscheidungen zu treffen und diese auch in die Tat umzusetzen.

Unter anderem hat das dazu geführt, dass Haufe ihre(n) bisherigen Dienstleister für die Herstellung und den Vertrieb der digitalen Verlagsprodukte gewechselt haben und statt auf einen großen Namen aus Gütersloh nun seit ungefähr einem Jahr auf readbox setzen. Damals äußerte sich Jürgen Schreck, Bereichsleiter Haufe-Lexware Services zum Wechsel wie folgt:

readbox hat für unsere eBook-Produktlinie ein Gesamtpaket geschnürt, das 100-prozentig zu unseren Bedürfnissen passt. Überzeugt hat uns dabei vor allem der hohe Standardisierungs- und Automatisierungsansatz der readbox-Lösung, die Flexibilität bei der Umsetzung und die Reichweite beim Vertrieb unserer digitalen Produkte.

Hohe Standardisierung + größtmögliche Flexibilität = Lösungen, die passen

Das ist dann auch eine gute Zusammenfassung unseres Anspruchs: Wir wollen nämlich, dass unsere Produkte und Leistungen Mehrwerte für unsere Kunden generieren, sprich: Prozesse und Abläufe vereinfachen und Kosten senken und/oder Umsätze und Erträge steigern. So einfach es klingt, so kompliziert ist es oftmals. Unsere Aufgabe verstehen wir nicht zuletzt darin, die Komplexität für den Verlag aus dem Geschäft zu nehmen. So haben wir für Haufe dafür gesorgt, dass die Abrechnungsprozesse und das Debitorenmanagement vereinfacht und die Reichweite vergrößert wurde – Letzteres u.a. durch die Anreicherung der ONIX-Daten des Verlags, so dass die Titel auch im Google Play Store online gehen konnten.

Und weil ich gerade über Komplexitäten und Vereinfachung von Prozessen und Reichweite schreibe, nutze ich mal die Gelegenheit und stelle kurz noch ein Anwendungsbeispiel für eine Funktionalität vor, die wir seit kurzem unseren Kunden im Leseprobenmodul unserer Verlagssoftware „meine.readbox“ zur Verfügung stellen: Die Landing Page, die bei jeder Erstellung einer Leseprobe automatisch erstellt und auf den readbox-Servern gehostet wird, lässt sich seit Kurzem auch flexibel – sozusagen als Widget –  in andere Webseiten einbetten – übrigens inklusive weiterer „In-Book-Marketing“-Titelempfehlungen direkt auf der Landing Page:

Leseproben-Landingpages lassen sich jetzt einfach und schnell in andere Webseiten einbetten - hier ein Beispiel des Unsichtbar Verlags.
Leseproben-Landingpages lassen sich jetzt einfach und schnell in andere Webseiten einbetten – hier ein Beispiel des Unsichtbar Verlags.

Gerne können Sie sich diese und andere Lösungen auch auf der Frankfurter Buchmesse 2014 ansehen  – kommen Sie einfach vorbei: Halle 4.0, Stand B64.