Software-News: Vorschau-Exemplare erstellen & Versand-Aktionen timen/vormerken

Software NewsUnsere Software-Philosophie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, Verlagsprozesse zu optimieren. Auf gut Deutsch: Ihren Arbeitsalltag zu erleichtern. Deswegen haben wir zwei neue Funktionalitäten implementiert, die den Umgang mit Vorab-Leseexemplaren/Leseproben und das Vorab-Erstellen von Aktionen deutlich erleichtern.

Vorab-Leseexemplaren/Leseproben

Unter den Marketing-Menüpunkten „Leseproben“ und „Lese-/Beleg-/Rezensionsexemplare“ finden Sie nun einen Punkt „Neue Vorab Leseprobe erstellen“ bzw. „Neues Vorab Lexemplar erstellen“. Beide Funktionen bilden ein in Verlagen häufig vorkommendes Problem ab: Man möchte digitales Marketing für einen Titel machen und zwar im Vorfeld der eigentlichen Erscheinung. Oft liegt dann aber kein Epub vor, da dies meist am Ende eines Produktionsprozesses steht, sondern meist nur eine Word-Datei oder ähnliches.
Hier haben Sie nun die Möglichkeit, aus einer HTML-Datei in wenigen Schritten ein Epub zu erstellen, dass Sie dann für Marketingaktionen nutzen können:
HTML in Epub Konvertieren
Zur Konvertierung von Word in HTML gibt es verschiedene kostenlose Online-Konverter, zB „HTML-Cleaner“ oder „Word2CleanHTML„.
Anmerkung: Wir arbeiten im Hintergrund bereits daran, die Funktionalität zu erweitern, sodaß Sie zukünftig direkt Word im Kundencenter hochladen und konvertieren können.

Versand von Lese-Exemplaren vorab einstellen

Oft ist es ja so, dass man entweder alle relevanten Daten (Epub, Mailadressen) bereits zusammen hat, aber die Aktion erst zu einem späteren Zeitpunkt versenden möchte. Oder aber man hat noch nicht alle Daten vollständig (vielleicht fehlen noch ein paar Versandadressen o.ä.), möchte aber die versandaktion schon anlegen.

Dies funktioniert nun sehr unkompliziert, indem Sie eine Versandaktion anlegen wie gehabt – aber neben dem bisherigen „Mails jetzt verschicken“ haben sie nun auch die Möglichkeit, mit „Mails später verschicken“ einen Versandzeitpunkt festzulegen.

rbx_timer

Oder mit „Leseexemplar-Daten nur speichern“ legen Sie die Aktion und die bereits vorhandenen Elemente an, können diese Aktion aber zu einem späteren Zeitpunkt in der Aktionsübersicht jederzeit noch einmal bearbeiten und erst dann versenden (oder timen).

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Software-News: Vorschau-Exemplare erstellen & Versand-Aktionen timen/vormerken

Transfer: Eine Buchhandlung wird mit readbox elektrisch

TransferbuchNeue Buchhandelskonzepte sind in Zeiten weitgehender Fillialisierung und Uniformität auch mittelständischer Buchhandelsketten für den unabhängigen Handel dringend nötig. Manch hoffnungsvoll gestartetes Projekt ist inzwischen aus verschiedensten Gründen gescheitert. Andere wie die Buchhandlung Transfer im Dortmunder Stadteil Hörde gehen davon unbeeindruckt ihren Weg – sogar über Mediengrenzen hinweg.

Neben vielen Veranstaltungskonzepten hat Mitinhaber Jochen Grieving auch einen Verlag mit Regionalia-Titeln aus der Taufe gehoben (früher kannte man dieses Konzept als Verlagsbuchhandlung, bis es aus der deutschen Buchbranche weitgehend verschwand), dessen Produkte jetzt nicht nur digital angeboten werden, es wurde auch gleich eine eigene digitale Auslieferung aufgebaut.

Hier kam dann der lokale Faktor und die langjährige Verbundenheit beider Unternehmen zum Tragen – readbox unterstützt die (Verlags)Buchhandlung Transfer sowohl bei der Herstellung der eBooks, der Einbindung in die Infrastruktur und stellt Serverkapazitäten zur Verfügung. Sympathische Fußnote dabei: der Verzicht auf hartes DRM und stattdessen der Einsatz nutzerfreundlicher Wasserzeichen-Verfahren.

In diesem Sinne: Glückwunsch nach Hörde und weiterhin viel Erfolg!

Transferbuch Beteiligte
Im Bild (v.l.n.r.): Felix Weihnacht, geschäftsführender Gesellschafter von Softlevel, und readbox-Geschäftsführer Ralf Biesemeier mit den Transfer-Inhabern Birgit Lange-Grieving und Jochen Grieving.
Foto mit freundlicher Genehmigung des buchreport

Teaserbild: Transferbuch

Transfer: Eine Buchhandlung wird mit readbox elektrisch

Sind Smartwatches der neue Heilige Gral? Und was hat das mit Verlagen zu tun?

Grundsätzlich bin ich ja ein Mensch, der neue technische Gadgets sofort ausprobieren will und damit dann so lange spielt bis er die Lust daran verliert oder sie im täglichen Leben integriert sind. So zieht schon seit einigen Monaten, spätestens seit der letzten Apple-Präsentation, das Thema Smartwatch meine Aufmerksamkeit magisch an. Von Andreas Köglowitz

Leider gibt es die neue Apple-Watch bei uns frühestens ab April. Was also tun, um die Wartezeit zu überbrücken? Genau, erst mal eine Android-Testuhr bestellen. Also ins Internet, eine Uhr mit mittlerem Funktionsumfang gewählt (keine Pebbles, denn wir wollen ja etwas Neues erleben) und bestellt. Ziemlich günstig sogar, mir war nicht klar, daß es solche Uhren schon für 30 Euro gibt. Und genau hier beging ich als sparsamer Schwabe wohl meinen Fehler, denn ich achtete nicht auf das Herkunftsland, welches in diesem Fall China war.

Unzolling Smartwatch

Ach, wie wäre das schön gewesen, der Postbote bringt mir ein Paket, ich öffne es und schon geht es an das beliebte Unboxing eines neuen technischen Gadgets. So nicht bei mir. Der Postbote kam, brachte mir auch etwas, aber das war ein Schreiben vom Zoll, mit dem Vermerk, ich sollte doch die nächsten 14 Tage mal auf ein Gespräch vorbeisehen. Um was es genau geht, war nicht vermerkt, aber ich konnte es ahnen.

Wer schon mal beim Zoll war, der ahnt was nun kommt, denn ich denke jede Zollstation ist so ziemlich gleich in Deutschland. Man wartet erst mal etwas länger, obwohl kein anderer „Kunde“ da ist und auch keiner der Beamten übermäßig beschäftigt erscheint. Kommt man dann endlich an die Reihe entwickelt sich ein aussagekräftiger Dialog:

Zöllner: Was ist in diesem Paket?
Ich: Keine Ahnung, was steht denn drauf?
Zöllner: Das kann ich ihnen nicht sagen!
Ich: Darf ich mal sehen?
Z: Gerne, gehört ja ihnen. (sieht dabei auf ein riesiges Teppichmesser, was mich etwas irritiert)
Ich: Ah, dachte ich es mir doch, das ist eine Uhr, die ich im Internet bestellt habe. Sehen sie hier ist es vermerkt, sogar mit Wertangabe.
Z: So So, und warum ist dann hier keine Rechnung aussen aufgebracht? Es muss eine Rechnung aussen angebracht sein und keine Inhaltsangabe mit Wert.
– Schweigen –
Ich: Keine Ahnung, ich habe es ja nicht versendet.
Z: Mhm.
Ich: Dürfte ich es vielleicht mal öffnen, vielleicht ist die Rechnung ja innen?
Z: Klar gehört ja ihnen. (Jetzt wird mir der erneute Blick zum Teppichmesser klar)
Ich: (nach erfolgloser Suche im Paket) Auch keine Rechnung.
Z: Das ist schon etwas mager, oder?
Ich: Und wie lösen wir nun das Problem?
Z: Sie bringen mir eine Rechnung und dann können wir den Inhalt prüfen. So lange bleibt das Paket hier in Bearbeitung.
Ich: In Ordnung, dann … (Der Zöllner ist bereits mit dem Paket verschwunden)
Es folgt eine Fahrt ins Büro, Mailverkehr mit dem Versender, eine lausige ausgedruckte chinesische Rechnung später warte ich wieder am Zollamt auf eine Audienz.
Ich: Guten Tag, ich habe nun die Rechnung, soll ich …
Der Zöllner nimmt mir die Rechnung wortlos ab, tippt etwas in seinen Taschenrechner, gibt mir das Paket und sagt: Da haben sie aber Glück gehabt!
Ich: Warum?
Z: Weil wir Beträge erst ab 5 Euro einfordern.
Etwas verdutzt über die schnelle Abwicklung stehe ich da und mir liegen Sätze wie „Wer sagt ihnen, daß die Rechnung echt ist?“ oder „Müssen sie nicht prüfen, ob Rauschgift in der Uhr ist?“ auf der Zunge, aber ich schaffe es, keinen dieser Sätze zu sagen und mache mich mit dem Paket auf den Weg nach Hause, um endlich zum Unboxing zu kommen.

Unboxing

IMG_5022Warum ich so lange vom Zoll erzählt habe? Weil die Uhr an sich nicht wirklich viel hergibt. Ich spare mir das Gerede von wegen „schöne Verpackung“ etc und komme gleich zu den Features – einer Smartwatch, die wohlgemerkt nur 30 Euro gekostet hat. Es ist wirklich kinderleicht diese Uhr mit dem Handy per Bluetooth zu verbinden und das war es dann auch schon mit der technischen Grobarbeit. Es folgt das übliche Uhrzeit und Datum einstellen, wählen des Hintergrundbildes etc. um dann folgendes nutzen zu können:

  • Telefon: Werde ich auf dem Handy angerufen, so klingelt nun auch meine Uhr. Ich kann das Gespräch dort auch annehmen und direkt mit meiner Uhr sprechen. Zudem gibt es die Möglichkeit, auf mein Telefonbuch zuzugreifen oder eine Nummer direkt zu wählen. Ein Feature, das meine Kinder sogar ganze 10 Minuten begeistert und sie die folgenden 2 Tage jeden Besucher mit den Worten empfangen lässt: „Mein Papa kann mit seiner Uhr telefonieren!“. Ich frage mich allerdings immer noch, wann man das genau macht. Darüber werde ich dann berichten.
  • Uhr: Ja, man kann sich die Uhrzeit anzeigen lassen, digital oder analog. Es gibt die Möglichkeit verschiedene Alarme einzustellen und auch eine Stoppuhr.
  • Schrittzähler: Zählt die Schritte und rechnet diese nach Eingabe von Körpergewicht und Schrittlänge in verbrauchte kcal um.
  • MusikplayerSchlafmonitor: Misst irgendwie wie man schläft und zeigt die Schlafqualität an. Konnte ich nicht testen, da ich mit solch einem Riesending an der Hand nicht schlafen kann.
  • Musik: Man kann von der Uhr aus auf die Musik am Handy zugreifen und diese abspielen. Allerdings erschallt diese direkt an der Uhr, was nicht gut klingen kann, aber doch zumindest so gut, daß man einzelne Lieder erkennen kann.
  • Anti verloren: Etwas komischer Name, aber im Grund macht die Funktion nichts anderes, als daß die Uhr vibriert, wenn die Bluetooth Verbindung zum Handy getrennt wird. Für Menschen, die öfter ihr Handy vergessen ist das vielleicht ganz hilfreich.

Folgende Features konnte ich nicht testen, da ich kein Android Handy besitze, obige Features funktionieren alle mit einem iPhone.

  • Kamera: Laut Anleitung soll ich von der Uhr aus die Kamera auf meinem Handy auslösen können. Wenn das geht, finde ich das praktischer als einen Zeitauslöser.
  • Messaging: Eintreffende Nachrichten werden auf der Uhr angezeigt. Soweit ich sehen konnte, aber nur SMS

Fazit

Eigentlich ein Wahnsinn, was man für nur 30 Euro so alles plötzlich am Handgelenk tragen kann. Das Design und der Tragekomfort sind nicht sehr gut, aber man kann sich ausmalen, wo die Reise hier hingehen wird, spätestens wenn Apple in den Markt einsteigt. Wenn ich daran denke, was mein erstes D-Netz Portable 1992 konnte und wie ich mich 2006 durch einen ganzen Roman auf dem monochromen Handydisplay von meinem Nokia gelesen habe (wirklich, es gibt Zeugen), dann kann ich mir vorstellen, daß Smartwatches oder auch sonstige Wearables zukünftig wirklich  Einfluss auf unser Leben haben werden. Der Vorteil liegt auf der Hand, bzw. dann eben nicht mehr. Ein Handy muss ich festhalten, eine Smartwatch nicht, somit bekommen wir endlich wieder unsere Hände frei.

Was bringen solche intelligenten Wearables für die Verlagswelt? Heute erst mal noch nichts und in Zukunft auch nur, wenn die Verlage es schaffen ihr Jahrhunderte alten Formate auf die neuen Geräte „umzudenken“. Keine leichte Aufgabe, aber es wird eine Lösung geben und wenn sie die Verlage nicht finden, dann findet sie eben jemand von außerhalb der Branche und setzt uns alle ins Aus. Ich bin dafür, daß die Verlage hier selbst ihre Wege finden und zwar ohne Vorbehalte oder überzogene Ablehnung der neuen Technik. Es bedarf neuer Experimentierfelder in den Verlagshäusern auf denen wild experimentiert werden darf und auch mal übertrieben werden darf, selbst wenn es keinen direkten Profit gibt.

Ich trage jetzt erstmal meine Smartwatch, auch wenn sie noch lange nicht das Gelbe vom Ei ist, denn nur dann weiß ich was ich wirklich will und spätestens im April wird sich diese Welt ganz anders drehen.

Sind Smartwatches der neue Heilige Gral? Und was hat das mit Verlagen zu tun?

Software-News: Digitaler Beleg-, Lese-, Rezensionsexemplar-Versand

Shakespeare_and_Company_bookshopDer Einsatz von eBooks als Belegexemplare etwa für Autoren, Rezensionsexemplaren für Presse und Blogger, aber auch Lese-Exemplare für ausgesuchte Endkunden, vor allem aber für den Buchhandel, etabliert sich mehr und mehr in der Verlags-Branche. Die vielen Vorteile liegen auf der Hand, vor allem für Verlage: das Einsparen von Druck- und Versandkosten, losgelöst davon aber auch eine betriebswirtschaftlich günstige Vergrößerung des Verteilers. Die Frage, ob 100 oder 1000 Lese-Exemplare gedruckt werden sollen spielt bei einem theoretisch unendlich vervielfältigbaren Produkt wie dem eBook keine Rolle mehr.

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Schon sehr früh hat readbox deswegen gerade die Softwaremodule rund um digitalen Beleg-, Lese- und Rezensionsexemplarversand priorisiert und entwickelt diesen Bereich auch permanent weiter. Neben der reinen, auf Wunsch auch DRM-geschützten Bereitstellung eines eBooks und einer komfortablen Versandautomatik bis hin zur Nachverfolgung, ob ein eBook auch heruntergeladen wurde (mit der Möglichkeit, hier per E-Mail nachzufassen im Sinne eines Mail-Lifecycle-Systems) gab es immer wieder Verfeinerungen, die zusammen mit den Partner-Verlagen entwickelt wurden.

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Etwa die Möglichkeit, automatisiert in Rezensionsexemplare eine Sperrfrist „einzudrucken“ – für die Pressearbeit ein wichtiger Faktor, der bisher immer manuelle Nacharbeiten seitens der Verlage erforderte.

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Ein weiterer wichtiger Punkt für Verlage und aktuell realisiert: Sie können nun festlegen für wieviele Downloads ihr Link gültig sein soll bzw. können eine zeitliche Gültigkeit des Downloadlinks festlegen. Dies gibt Verlagen die „Hoheit“ über ein herausgegebenes eBook zurück.

Piper Leseexemplare

All diese Vorgänge können komfortabel über das readbox Kundencenter abgebildet werden. Wie aber kann der Transfer von Interessenten-Wünschen und Adressen vom Nutzer zum Verlag und dann möglichst automatisiert in das Kundencenter vor sich gehen? Hier hat readbox zusammen mit dem Piper Verlag eine Lösung gefunden, die sich unter http://www.piper.de/lesexemplare befindet.Unter der Piper-Domain und im Piper-Design wurde sozusagen eine Landeseite eingebunden, die den digitalen Lese-Exemplar-Service des Verlages abbildet. Journalisten und Buchhändler können sich hier die gewünschten eBooks auswählen und diese bequem (mit Abfrage von für den Verlag relevanten Adressdaten, dem Namen der Buchhandlung, der Verkehrsnummer etc.) bestellen. Die notwendigen Daten fließen in das Kundencenter und der Verlag kann diese dann schnell, bequem und kosteneffizient versenden. Gerade die Integration in Webseiten der Verlage spielt einerseits die Stärken softwaregesteuerter Prozesse aus und ist gleichzeitig ein echter Service-Mehrwert für die Zielgruppen der Verlage.

Software-News: Digitaler Beleg-, Lese-, Rezensionsexemplar-Versand

Geänderte Mehrwertsteuer-Regelung ab Januar 2015

Ab dem 01.01.2015 wird bei dem Verkauf einer elektronischen Dienstleistung, zum Beispiel eines eBook-Downloads, im europäischen Ausland der Mehrwertsteuersatz des Herkunftslandes des Käufers oder der Käuferin abgerechnet („Bestimmungslandprinzip“).

Hier die entsprechende Meldung des Bundesfinanzministeriums: Mehrwertsteuer auf elektronische Dienstleistungen neu geregelt

Signifikant auffallen wird das vor allen Dingen bei den Abrechnungen von Amazons Kindle Store und Apples iBooks Store. Hier fielen bisher bei Verkäufen nach Deutschland 3% Mehrwertsteuer (Luxemburg) an. Ab Januar werden bei Verkäufen nach Deutschland 19%, nach Spanien beispielsweise 21% fällig.

Während für Sie zunächst kein offensichtlicher Handlungsbedarf besteht, da readbox Ihren Brutto-Verkaufspreis an die Shops meldet, haben Sie als Verlag mit den Folgen der Gesetzesänderung zu tun: „Geänderte Mehrwertsteuer-Regelung ab Januar 2015“ weiterlesen

Geänderte Mehrwertsteuer-Regelung ab Januar 2015

Wie können Verlage von Flatrate-Modellen profitieren?

Illustration von ottonassar via Flickr

Das Börsenblatt hat mir heute die Sonntagsfrage zum Nutzen von Flatrate-Modellen für Verlage gestellt. Die Frage habe ich natürlich gerne beantwortet und poste sie mit Erlaubnis der Redaktion auch hier noch einmal:

Vordergründig sind Modelle, bei denen Konsumenten für einen fixen monatlichen Betrag beliebig viele Inhalte konsumieren können gegenüber klassischen Einzelverkäufen für Inhalteanbieter eine eher unattraktive Alternative. Die Preissensitivität der digitalen Konsumenten ist hoch, die zu verteilenden Gelder pro Abruf und Nutzung entsprechend gering. Darüber hinaus ist auch die Gefahr der Kannibalisierung nicht von der Hand zu weisen: Warum sollten Nutzer sich für den Einzelkauf eines Titels entscheiden, wenn sie für den selben (oder einen nur unwesentlich höheren) Preis Zugriff auf unbeschränkt viele Inhalte bekommen?

Hier lohnt ein Blick auf die Musikindustrie, in der 28 Millionen Nutzer (+40% ggü. dem Vorjahr) für Streamingdienste bezahlen und dafür sorgen, dass in diesem Segment in 2013 weltweit zum ersten Mal über 1 Mrd. US-Dollar Umsatz gemacht wurde (+51,3% ggü. Vorjahr, während der Umsatz von „klassischen“ Musikdownloads im gleichen Zeitraum um 2,1% zurückging*). Es ist relativ einfach zu sehen, wie schwierig es für die breite Masse der Künstler (und Labels) ist, über Streamingdienste signifikante Erlöse zu erzielen. Spotify z.B. hat im Dezember 2013 selbst veröffentlicht, dass die durchschnittliche Vergütung pro Stream an die Rechteinhaber zwischen 0,006 und 0,0084 US-Dollar beträgt. Die Vergütung, die durch einen Download beispielsweise bei iTunes generiert wird, entspricht also rund 160 Streams**.

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Wie können Verlage von Flatrate-Modellen profitieren?

meine.readbox.net – neues Feature: Mehrere Leseexemplare mit einer Mail versenden

Eine kleine, aber wichtige Verbesserung des Marketingmoduls unserer E-Book-Verlagssoftware meine.readbox.net hat am vergangenen Freitag das Licht der Welt erblickt: Jetzt können im Leseexemplare-Versand auch mehrere Titel in einer Mail versendet werden. „meine.readbox.net – neues Feature: Mehrere Leseexemplare mit einer Mail versenden“ weiterlesen

meine.readbox.net – neues Feature: Mehrere Leseexemplare mit einer Mail versenden