Tom van Endert – ein Hochschulkenner über alte Autos, Motorräder und handwerkliches Geschick

Zwei Monate sind nun vergangen seitdem wir das erste Mitarbeiterinterview mit unserem IT-Spezialisten Marcus Straßer veröffentlicht haben. Höchste Zeit also, unsere neue Blogserie über die Gesichter und Menschen von readbox weiterzuführen. Denn was gibt es schon interessanteres, als einen kleinen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen und unsere Mitarbeiter genauer kennen zu lernen?

Also haben wir dieses Mal Tom van Endert gebeten den Fragebogen auszufüllen. Tom ist der Abteilungsleiter unseres Unternehmensbereiches readbox unipress und ist deshalb vor allem im Hochschulbereich aktiv. Was er sonst noch so in seinem Leben treibt und worüber er sich Gedanken macht erzählt er uns hier – wir sind gespannt auf seine Antworten!

Tom, seit wann arbeitest du schon bei readbox?

Seit Anfang 2017. Zu dem Zeitpunkt haben readbox und wir uns für eine Zusammenarbeit im Bereich wissenschaftlicher Publikationen entschieden.

Was genau sind deine Aufgaben bei readbox?

Ich habe die technische Leitung unserer Herstellungs- und Produktionsabläufe (Print und elektronisch) für Hochschulen unter meinen Fittichen und kümmere mich insbesondere um die Entwicklung des “unipress publishers”. Seit diesem Jahr leite ich den ganzen Geschäftsbereich.

Was schätzt du an readbox und an deinem Job am meisten?

Das sympathische Team und dessen Kompetenzen. Vor allem aber die Möglichkeit durch readbox eine starke IT-Abteilung an unserer Seite zu haben.

Wie sieht dein bisheriger beruflicher Werdegang aus?

Ursprünglich habe ich Archäologie studiert und bin dann durch reinen Zufall in der Buchbranche gelandet. Gemeinsam mit meinem besten Freund Hannes haben wir ‘99 eine der allerersten Selfpublishing-Plattformen aufgebaut und waren jahrelang unter den Marktführern. Und ein klassischer Verlag für hochwertige Automobil-Bücher kam dann hinzu. Und komplexe Hochschulverlags-Dienstleistungen, die wir heute dank der digitalen Kompetenz von readbox viel umfassender betreiben können als früher. Den Autobuch-Verlag betreibe ich heute noch ganz analog, im Nebenberuf.

Wie bist du in der Buchbranche gelandet?

Wir wollten unbedingt die hochkomischen Cartoons eines Freundes veröffentlichen und haben dazu – als Studenten – einen Verlag gegründet.

Wenn ich gerade nicht arbeite, dann…?

Schraube ich an möglichst alten Autos und Motorrädern, mache Bücher über möglichst alte Autos und Motorräder, lese … oder bastel an unserem uraltem Häuschen. Langeweile habe ich eigentlich nie.

Welches Buch liest du zur Zeit?

“Eine dieser Nächte” von Christina Viragh … Hat mir meine Frau geschenkt. Sehr empfehlenswert! Toll!

Wobei vergisst du jegliches Zeitgefühl?

Lesen … Schlafen

Um mich zu entspannen, mache ich …?

Handwerkliches. Hauptsache nichts mit Computern und Bildschirmen.

Wie oft am Tag schaust du auf dein Handy?

Eigentlich nur dann, wenn es klingelt. Ich habe mir vor längerer Zeit extra ein Telefon zugelegt, das nichts kann außer telefonieren.

Was bringt dich besonders auf die Palme? 

Wenn Leute nicht zuhören.

Wie würde dich ein guter Freund oder eine gute Freundin beschreiben?

Oh weh … Im Positiven hoffentlich: Begeisterungsfähig; bringt zu Ende, was er einmal angefangen hat … Im Negativen wahrscheinlich: Halst sich immer zu viel auf.

Print oder digital?

Wegen meines Autobuch-Verlags: Print.

Helene Fischer oder Foo Fighters?

Foo Fighters. Definitiv. Aber nur die ersten Alben …

Dan Brown oder Sebastian Fitzek?

Weder noch. Dan Brown schreibt immer das gleiche und Fitzek ist mir mit seiner Brutalität zu effekthascherisch.

Herr der Ringe oder Star Wars?

Beides. Aber doch lieber Star Wars, denn den durfte ich 1978 in Begleitung meines Papas (der Film war ja ab 12) im Kino sehen und das hat mich schwer beeinflusst (der Film … Naja … mein Papa auch).

„Helene Fischer oder Foo Fighters?“ – „Napalm Death“: Marcus Straßer (readbox-Chefentwickler) über Physik, alte Bücher, Wagner und Fernschach

Bei readbox bringt ein erfahrenes Team aus Digitalisierungs-, IT- sowie Verlags- und Handelsexperten Sie sicher und ohne Geschäftsrisiko durch die Herstellung, den Vertrieb und die Vermarktung Ihrer digitalen sowie analogen Inhalte – so lautet unser Versprechen an unsere Kunden. Höchste Zeit, die Gesichter und Geschichten der Menschen zu zeigen, die täglich dafür sorgen, dass wir dieses Versprechen auch halten.

In dieser neuen Blogserie wollen wir also das readbox-Team genauer unter die Lupe nehmen. Regelmäßig bitten wir eine Kollegin oder einen Kollegen, einen Fragebogen auszufüllen. Was dabei herausgekommen ist? Lesen Sie selbst!

Den Start macht unser Chefentwickler (offiziell „Leiter Forschung & Softwareentwicklung“, inoffiziell „Technical Master Chief, TMC“) Marcus Straßer – ein echtes readbox-Urgestein:

Marcus, seit wann arbeitest du bei readbox?

Ich bin schon fast von Anfang mit dabei. Ralf (Biesemeier) und Torsten Husemann (inzwischen nicht mehr mit dabei) suchten damals einen Programmierer, der sich um den readbox-Shop kümmern sollte.

Was genau sind deine Aufgaben bei readbox?

In den Anfängen war ich vor allem der Softwareentwickler, der alles rund um readbox programmiert hat. Als readbox immer größer wurde und wir weitere Software-Entwickler einstellten, habe ich immer mehr Aufgaben auch im Bereich Management, Projektleitung und Produktentwicklung übernommen. Und wie alle Programmierer, die so eine Geschichte zu erzählen habe, sehne ich mich schon manchmal danach, einfach mal wieder nur programmieren zu können.

Was schätzt du an readbox und an deinem Job am meisten?

Meine große Lebenslüge ist es ja, dass ich zu Hause nur uralte Bücher schon lange toter Autoren als Hardcover lese. Als Konsument sind E-Books nicht meins. An readbox schätze ich das Unternehmen an sich: Die Mitarbeiter hier, die Möglichkeiten, kreativ zu sein, diese Firma von klein an begleitet und wachsen gesehen zu haben.
Und bei allen (aktuellen) Problemen und Schwierigkeiten, die sie mit sich bringt, schätze ich auch die Buchbranche: Natürlich geht es auch hier immer auch um Geld, Preise und Konditionen. Ich bilde mir aber ein, dass die Atmosphäre doch eine andere ist, ob man nun mit einem Verlag spricht oder einer Bank oder Versicherung.

Wie sieht dein bisheriger beruflicher Werdegang aus?

Der ist gar nicht so vielfältig. Ich habe Physik studiert (damals machte man noch ein „Diplom“), habe danach direkt bei einer Firma namens „Panvision“ als Programmierer gearbeitet und mich dann irgendwann selbstständig gemacht. In dieser Rolle habe ich damals Torsten Husemann, einen der ursprünglichen Gründer von readbox, kennengelernt.

Wenn ich gerade nicht arbeite, dann…?

Seit 10 Jahren dreht sich vor allem viel um meine 2 Kinder (8 und 10 Jahre alt). Davor bin ich mit meiner Frau um die ganze Welt gereist. Nebenher habe ich viel Musik gemacht und gehört und mache es auch noch heute, wenn auch leider nicht mehr so viel Zeit dafür bleibt wie früher.
Seitdem unser Sohn in einem Schachverein ist, habe ich auch wieder mit dem Schachspielen angefangen und versuche den Moment, ab dem ich keine Chance mehr gegen ihn habe, so weit wie möglich hinauszuzögern.

Welches Buch liest du zurzeit?

Wie gesagt: Alte Bücher toter Autoren: Ich lese gerade David Copperfield von Charles Dickens. Ich bin schon auf Seite 1005 von 1200 Seiten. Jawohl!

Wobei vergisst du jegliches Zeitgefühl?

Wenn ich wirklich kreativ sein kann. Vor allem beim Musik machen oder auch Musik hören. Als großer Fan von Richard Wagners Musik muss man bei Opern, die 5 Stunden dauern, wohl auch das Zeitgefühl verlieren können, sonst hat man da keine Chance.

Wie oft am Tag schaust du auf dein Handy?

Wirklich nicht so oft. Öfters mal als Uhr-Ersatz oder wenn meine Schach-App mir sagt, dass mein Fernschach-Partner einen Zug gemacht hat, aber sonst eigentlich wirklich selten. (Aber vermutlich immer noch zu oft.)

Was bringt dich besonders auf die Palme?

Oh je, dafür reicht der Platz nicht. Aktuell bringen mich die Reaktionen vieler Erwachsener und Politiker zum Thema „Fridays for Future“ ziemlich auf die Palme. Sätze wie „Die Kinder sollen das mal den Profis überlassen“ oder „Klar wollen wir die Welt retten, aber doch bitte nicht während der Schulzeit“ lassen mich echt am Verstand dieser Welt zweifeln.

Print oder digital?

Print und alt, am besten gebraucht.

Helene Fischer oder Foo Fighters?

Napalm Death

Herr der Ringe oder Star Wars?

Warum „oder“?
Meine gesamte Kindheit bestand im Grunde nur aus Star Wars. Also dem wahren Star Wars! Den ursprünglichen Filmen!! Den richtigen Filmen!!! Als Star Wars noch gut war!!!! Und nicht so breitgetreten wie heute!!!!!

…wo war nochmal die Frage, was mich auf die Palme bringt?

Es ist soweit: meine.readbox-Relaunch am 1.2.2016 (und ein Interview mit Andreas Köglowitz und Nadja Riedel zur neuen Nutzeroberfläche und -struktur)

Wie bereits in den letzten Wochen in unserem Newsletter und Blogpost im Dezember angekündigt, wird zum 1. Februar 2016 unser Verlagssoftwareangebot meine.readbox einem kompletten Relaunch unterzogen.

Ab Freitag, den 29. Januar um 15 Uhr schließen wir über das Wochenende unser altes Kundencenter und Sie können sich nicht mehr einloggen.
Wichtig: Auslieferungen und Updates, zum Beispiel für Preisaktionen, sind davon nicht betroffen. Ab Montag, den 1. Februar um 8 Uhr können Sie natürlich wie gewohnt auf meine.readbox – dann in einer neuen Version – zugreifen.

In den vergangenen Tagen hatten wir schon einige Webinare durchgeführt, um unseren Verlagskunden einen Einblick in die neue Oberfläche, Struktur und Funktionalität zu geben. Auch nach dem Launch der neuen Version werden wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, sich über die neue Funktionsweise zu informieren.

Termin für das nächste Webinar ist der 3. Februar 2016 um 10 Uhr.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an vertrieb@readbox.net.
Danach erhalten Sie weitere Informationen sowie Ihre Zugangsdaten. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken neuer Möglichkeiten für Ihren Unternehmenserfolg.

Ein Gespräch.

Mit Grafikerin & Geschäftsführerin Nadja Riedel (d-ligo) und Andreas Köglowitz (readbox)

Über die Hintergründe und die Schritte zur neuen Version von meine.readbox haben wir ein kurzes Gespräch mit Andreas Köglowitz, Senior-Produktmanager bei readbox und der Grafikerin Nadja Riedel über das neue Design geführt, die das Projekt gemeinsam hauptverantwortlich geplant und umgesetzt haben.:

Veränderungen gibt es in der heutigen Zeit genügend. Wieso verändert readbox nun sein Kundencenter und das komplette Graphic User Interface (siehe auch GUI -Begriff – Wikipedia)?

Andreas Köglowitz, readboxAndreas Köglowitz (AK): Was heute als mächtige Software für die Vermarktung und den Vertrieb von Büchern im digitalen Umfeld angeboten wird ist über die letzten Jahre als „Kundencenter“ zur Unterstützung des Auslieferungsgeschäfts von readbox sehr organisch gewachsen. Die Funktionalitäten wurden von verschiedenen Entwicklern mit unterschiedlichen Zielen und für Zielgruppen erschaffen. Für mich als Verantwortlichen für dieses Produkt war nun der Punkt gekommen alles auf einen Nenner zu bringen und ein einheitliches Design zu schaffen und in diesem Zug auch gleich die Benutzbarkeit für den Kunden zu optimieren.

Nadja Riedel, d-ligoNadja Riedel (NR): Für die Benutzeroberfläche des Kundencenters wurde ein graphisches Konzept entwickelt, welches durch klar definierte Gestaltungsregeln nicht nur ästhetische Anforderungen erfüllt, sondern gleichzeitig die Usability unterstützt. Desweiteren wurden Arbeitsabläufe analysiert und unter Berücksichtigung einer besseren Benutzbarkeit modifiziert. Nicht nur das Design wurde einheitlicher gestaltet, auch die Funktionalitäten wurden konsistenter umgesetzt – so wird die Oberfläche schneller zugänglich und der Benutzer findet sich leichter zurecht.

Warum ist ein gutes GUI (Graphical User Interface) und die „User Experience“ (UX) denn eigentlich so wichtig?

NR: Oft wird eine Benutzeroberfläche auf seine Ästhetik, also sein Design reduziert. Aber selbst ein auf den ersten Blick ansprechendes Design kann aus Usability-Sicht schlecht sein. Bei der Konzeption einer guten Schnittstelle müssen auch verschiedene Aspekte z.B. der Wahrnehmung und Kognition berücksichtigt werden. Ein nicht konsistent entwickeltes oder angewendetetes System zur – nicht nur grafischen -Abbildung von Informationen kann zur Verwirrung des Benutzers führen. Dieser Prozess wird nicht unbedingt bewußt wahrgenommen, führt aber zu Unsicherheiten in der Bedienung seitens des Benutzers.

Welche Vorteile hat der Kunde bei readbox genau davon?

NR: Die beste Benutzeroberfläche ist eigentlich die, die möglichst wenig Fragen aufwirft. Der Benutzer soll sich auf seine Aufgaben konzentrieren können und sich nicht mit dem Werkzeug auseinandersetzen müssen. Eine Software, die den Benutzer bei seiner eigentlichen Arbeit nicht gut unterstützt, führt auf lange Sicht nicht nur zu Unzufriedenheit, sondern nimmt auch viel mehr Zeit in Anspruch als benötigt.

AK: Zudem ist es so, dass durch eine bessere Benutzeroberfläche nicht nur der Kunde Vorteile hat. Auch der Supportaufwand verringert sich für alle Seiten, da bei einer guten Benutzeroberfläche sich alles möglichst selbst erklärt.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit zwischen readbox und D-ligo?

NR: Andreas hat mich vor ca. 11 oder 12 Jahren das erste Mal mit grafischen Aufgaben für seinen Verlag betraut. Ich habe Andreas von Beginn an als jemanden kennengelernt, der gutes Design und meine Erfahrung als Graphiker sehr schätzt. Ich habe die Entwicklung seiner beiden Buchverlage als Graphikerin begleitet und umgekehrt hat auch er durch unseren langjährigen Kontakt verfolgen können, wie ich zunehmend als Usability-Expertin von großen Industrie-Unternehmen gebucht worden bin.

AK: Es erleichtert das Arbeiten sehr, wenn man mit jemanden arbeitet, den man gut kennt. Absprachen werden einfacher und Projektschritte bedürfen keiner grossen und langwierigen Meetings..

Hat ihnen beiden die Zusammenarbeit denn auch Spaß gemacht?

NR: Ja, die Zusammenarbeit mit Andreas und auch mit dem gesamten readbox-Team war unkompliziert und hat großen Spaß gemacht. readbox hat mich schon bei der Konzeption mit einbezogen – das machen in diesem Bereich leider nicht viele Kunden. Oft wird die Arbeit eines Designers erst in Anspruch genommen, wenn nur noch „Erste-Hilfe“ geleistet werden kann. Deswegen ist es schön, wenn ein Kunde erkannt hat, dass ein Interface-Designer schon zu Beginn einer Software-Entwicklung einen wichtigen Beitrag leisten kann. Das erhöht natürlich auch die Motivation. Meiner Meinung nach ist die neue Oberfläche ein Ergebnis konstruktiver Teamarbeit, pragmatischer Entscheidungen und guter Kommunikation.

AK: Auf jeden Fall und ich denke das war nicht unser letztes gemeinsames Projekt.

Vorschau meine.readbox, neue Nutzeroberfläche:
(bitte auf eines der Bilder klicken für eine größere Ansicht)

 

UPDATE: meine.readbox-Relaunch (neue Nutzeroberfläche/GUI)

Alles neu…macht der Februar 2016!

Wir haben in den letzten zwei Jahren unsere Software massiv ausgebaut, vor allem den Bereich Marketing- und Analyse-Tools. Der Jahreswechsel ist für uns nun der richtige Zeitpunkt, die Arbeiten an einem völlig neuen User-Interface abzuschließen: Bereits im Januar geht es in eine geschlossene Beta-Phase und ab Februar steht unsere Software allen unseren Kunden komplett runderneuert zur Verfügung.

Dabei standen für uns der schnelle und intuitive Zugriff auf Funktionalitäten im Mittelpunkt, das Erfassen relevanter (Markt)Zahlen auf einen Blick, aber auch flüssiges Arbeiten unabhängig von Endgeräten – sei es Smartphone, Tablet oder Desktop. Insbesondere wird die Nutzeroberfläche noch klarer und strukturierter sein, um die Arbeitsabläufe und Prozesse in den Verlagen möglichst eindeutig und selbsterklärend abzubilden. Die Arbeit mit den Softwaremodulen von readbox wird so noch effizienter und einfacher.

Um Ihnen einen ersten Eindruck zu vermitteln finden Sie hier einige Screenshots. Ab Januar werden wir allen meine.readbox-Nutzern den Umstieg auf das neue Look & Feel mit Video-Tutorials und Schulungen erleichtern. Zu Beginn des neuen Jahres werden wir dann entsprechende Termine ankündigen.

 

Von den Besten lernen (und noch ein neues Feature im Einsatz)

Bild von Timothy Krause (WarmSleepy) via Flickr

Schade, dass ich das „Manager Magazin“ nicht öfter lese, denn gerade erfahre ich auf buchreport.de, dass dort einer unserer Kunden in einer „Best Practice“-Reihe als digitaler Vorreiter vorgestellt wird: Haufe-Lexware nämlich.

Ich halte das für erwähnens- und empfehlenswert, weil ich nach rund einem Jahr der Zusammenarbeit mit Haufe die Entscheidung des Manager Magazins gut nachvollziehen kann. Haufe gehört sicher zu den wenigen Akteuren der deutschen Verlagslandschaft, die verstanden haben, dass sie sich neu erfinden müssen (mussten), um weiterhin bestehen und erfolgreich sein zu können. Letztendlich erfasst die Digitalisierung alle Bereich der Gesellschaft – und nachvollziehbarerweise spüren Fachverlage die Auswirkungen zuerst (wissenmedia/Brockhaus und Data Becker z.B. sind der Entwicklung zum Opfer gefallen). Haufe hat viele richtige Konsequenzen gezogen – auch wenn viele sicher schmerzhaft waren. Aber auch das gehört zu den Dingen, die den Unterschied machen: Den Mut zu haben, richtige Entscheidungen zu treffen und diese auch in die Tat umzusetzen.

Unter anderem hat das dazu geführt, dass Haufe ihre(n) bisherigen Dienstleister für die Herstellung und den Vertrieb der digitalen Verlagsprodukte gewechselt haben und statt auf einen großen Namen aus Gütersloh nun seit ungefähr einem Jahr auf readbox setzen. Damals äußerte sich Jürgen Schreck, Bereichsleiter Haufe-Lexware Services zum Wechsel wie folgt:

readbox hat für unsere eBook-Produktlinie ein Gesamtpaket geschnürt, das 100-prozentig zu unseren Bedürfnissen passt. Überzeugt hat uns dabei vor allem der hohe Standardisierungs- und Automatisierungsansatz der readbox-Lösung, die Flexibilität bei der Umsetzung und die Reichweite beim Vertrieb unserer digitalen Produkte.

Hohe Standardisierung + größtmögliche Flexibilität = Lösungen, die passen

Das ist dann auch eine gute Zusammenfassung unseres Anspruchs: Wir wollen nämlich, dass unsere Produkte und Leistungen Mehrwerte für unsere Kunden generieren, sprich: Prozesse und Abläufe vereinfachen und Kosten senken und/oder Umsätze und Erträge steigern. So einfach es klingt, so kompliziert ist es oftmals. Unsere Aufgabe verstehen wir nicht zuletzt darin, die Komplexität für den Verlag aus dem Geschäft zu nehmen. So haben wir für Haufe dafür gesorgt, dass die Abrechnungsprozesse und das Debitorenmanagement vereinfacht und die Reichweite vergrößert wurde – Letzteres u.a. durch die Anreicherung der ONIX-Daten des Verlags, so dass die Titel auch im Google Play Store online gehen konnten.

Und weil ich gerade über Komplexitäten und Vereinfachung von Prozessen und Reichweite schreibe, nutze ich mal die Gelegenheit und stelle kurz noch ein Anwendungsbeispiel für eine Funktionalität vor, die wir seit kurzem unseren Kunden im Leseprobenmodul unserer Verlagssoftware „meine.readbox“ zur Verfügung stellen: Die Landing Page, die bei jeder Erstellung einer Leseprobe automatisch erstellt und auf den readbox-Servern gehostet wird, lässt sich seit Kurzem auch flexibel – sozusagen als Widget –  in andere Webseiten einbetten – übrigens inklusive weiterer „In-Book-Marketing“-Titelempfehlungen direkt auf der Landing Page:

Leseproben-Landingpages lassen sich jetzt einfach und schnell in andere Webseiten einbetten - hier ein Beispiel des Unsichtbar Verlags.
Leseproben-Landingpages lassen sich jetzt einfach und schnell in andere Webseiten einbetten – hier ein Beispiel des Unsichtbar Verlags.

Gerne können Sie sich diese und andere Lösungen auch auf der Frankfurter Buchmesse 2014 ansehen  – kommen Sie einfach vorbei: Halle 4.0, Stand B64.